schueleraustausch

Schueleraustauschprojekte des Goethe Gymnasiums - Burgas, Bulgarien

Samstag, Oktober 07, 2006

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Dienstag




Dienstag

Als Gäste der Schüler des Brukental-Gymnasiums waren wir in rumänischen Familien untergebracht.

Am Dienstag, dem Tag nach der Anreise, haben wir uns zusammen mit den rumänischen Schülern im Gymnasium versammelt. Wir wussten ja vorher, dass zu unserem angenehmen Aufenthalt auch bestimmte Aufgaben gehören. Nun waren wir gespannt, was für welche das sein werden. Wir hatten keine große Lust uns in diesen Tagen zu überfordern. Letztendlich waren die Ferien für uns noch nicht zu Ende. Was auf uns als Aufgaben zukam war aber sowohl angenehm als auch interessant!!!

Um die Stadt besser kennen lernen zu können, teilte uns der Direktor der Schule in Gruppen, wobei jede Gruppe aus 2 bulgarischen und 2 rumänischen Schülern bestand. Jede Gruppe bekam einen Umschlag, in dem je eine Ansichtskarte und ein Arbeitsblatt waren. Die Aufgabe war auf einige Fragen zu antworten, die mit einer Stadtbesichtigung verbunden waren. Für die erfolgreiche Erfüllung der Aufgaben verfügten wir über 2 Stunden.

Als die Arbeitszeit vorbei war, versammelten wir uns wieder in der Schule, wo wir im Plenum erzählten, was wir erfahren haben. Aus unseren Antworten auf die Fragen ergab sich eine lebendige Geschichte und der Alltag einer Stadt, die wir gerade kennengelernt hatten. Die ersten deutschen Einwohner ließen sich um Mitte des 12.Jahrhunderts hier nieder. Eine Legende erzählt, dass die ersten Sachsen unter der Führung ihres Grafen Hermann gekommen sind und die Siedlung daher nach ihm benannt wurde – Hermannsdorf. Als Folge ihrer Ausbreitung übernahm sie später den Namen Hermannstadt. Im Zentrum der Altstadt ist das Ursulien – Kloster zu sehen, das von Wehrmauern geschützt wird. Zu den Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören noch der Große Ring, mit der Statue von Nikolaus Olahus, der Erzbischof und Regent Ungarns war; der kleine Ring, das Apothekenmuseum, das Ethnographische Museum, das blaue Stadthaus, in dem früher Theateraufführungen stattfanden. Die zu erfüllenden Aufgaben haben dafür gesorgt, dass uns die Geschichte, die Sehenswürdigkeiten sowie auch die heutige Stadt näher gebracht wurde.

Aleksander Kutzarov, 10w und Zlatomira Zlateva, 9a

Dienstag, September 19, 2006

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Mittwoch





Mittwoch

Unser dritter Tag bei unseren Freunden in Rumänien…
Wir standen sehr früh auf und um halb acht waren wir schon in der Schule. Wir lernten viele Rumänen kennen. Alle begrüßten uns herzlich und hießen uns freundlich willkommen. Alle Teilnehmer des Schüleraustausches waren in Gruppen geteilt und jeder bulgarische Gast musste mit in die Klasse seines rumänischen Partners gehen und an einigen Unterrichtsstunden, in denen man auf Deutsch sprach, teilnehmen. Uns gefielen Biologie und Deutsch.
Wir setzten uns in die letzte Bankreihe, unterhielten uns kurze Zeit und schon began der Unterricht.Wir hörten dem Lehrer mit großer Aufmerksamkeit zu. Es war eine Stunde über den menschlichen Körper.

Nach dieser Unterrichtsstunde, die fünfzig Minuten dauerte, hatten wir fünf Minuten Pause,in der wir die Klassenzimmer wechselten. Nun hatten wir Deutsch. Alle Schüler arbeiteten an einem Frankreichprojekt. Zum besseren Verständnis müssen wir erklären, dass anlässlich der Fußball-WM jede DSD-Schule in Rumänien ein Teilnehmerland vertritt und an der Schule in vielen Fächern Projekte zu diesem Land durchgeführt werden. Unsere Partnerschule vertritt Frankreich. Jede Schule hat auch eine Fußballmannschaft und genau an diesem Mittwoch fand das Finalspiel für die Region Siebenbürgen statt, Hermannstadt gegen Medias.
Leider verlor die Mannschaft aus Herrmannstadt.

Danach hatten wir Freizeit. Wir nutzten sie, um einkaufen zu gehen und um uns zu erholen, weil wir um 19 Uhr ins Theater gingen. Aber davon berichten euch Nikolay und Stanislav (siehe Berichte über die Abende in Rumänien)…

Ljubomira Panteleeva, 9b und Decho Georgiev, 10g


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Donnerstag




Donnerstag

Am Donnerstag, den 13. April, trafen wir uns schon um 9 Uhr am Parkplatz des Thalia-Saales. Es sollte unser Tag der Exkursion nach Medias, Birthälm und Schässburg werden. Obwohl es ziemlich kühl war und es regnete, war unsere Stimmung gut.

Der erste Halt war in Medias. Dort besuchten wir eine evangelische Kirche , die in der Vergangenheit katholisch war. Danach machten wir einen Spaziergang im Zentrum der Stadt, wo wir viele alte Gebäude sahen , die einen starken Eindruck auf uns machten. Viele waren schön renoviert. Dann fuhren wir nach Birthälm, wo wir eine ehemalige Wehranlage besichtigten. Interessant war dort eine alte Holztür mit sehr vielen Schlössern.

Schässburg ist eine alte Stadt und weltweit wegen ihrer Geschichte berühmt. Manche behaupten, das in dieser Burg vor langer Zeit Dracula gewohnt hat. Die Stadt ist voll mit Touristen, die wegen dieser Burg kommen. Was uns Spass machte, waren die vielen Treppen zum Stundturm. Von hier hatten wir eine schöne Aussicht über die Stadt. Danach stiegen wir wieder Treppen , diesmal einen Berg hinauf zur Kirche. Der Organist erzählte uns über die Geschichte dieser Kirche, zeigte uns mit toller Orgelmusik die Akustik der Kirche. Interessant waren die Grabmale in verschiedenen Sprachen auf dem Friedhof hinter der Kirche.
Die Gruppe verbrachte eine schöne Zeit zusammen. Trotz des Regens und der Müdigkeit waren alle glücklich und zufrieden.


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Abende




Berichte über die Abende in Rumänien

10.04.2006 Nachdem wir wohlbehalten in Rumänien angekomen waren und einige von uns ihre rumänischen Partnerinnen und Partner gerade kennengelernt hatten, nutzte jeder von uns die Zeit aus, um sich von der Hinfahrt auszuruhen. Um 21 Uhr trafen wir uns im Zentrum der Stadt und unternahmen zusammen mit unseren Gastgebern einen kurzen Spaziergang durch die Stadt, wobei wir uns dann für die Disko „Hermannstadt“ entschieden und den Rest des Abends dort verbrachten.

11.04.2006 Gegen 17 Uhr, im Bioraum des Brukental-Gymnasiums, wurden unsere Kenntnisse über die Geografie Rumäniens anhand eines von Herrn Philippi angefertigten Fragebogens überprüft. Herr Philippi ist der Leiter des Schüleraustausches von rum. Seite. Danach widmeten wir uns einem Film, der uns sowohl mit der geschichtlichen, als auch mit der gegenwärtigen kulturellen Bedeutung von Sibiu bekanntmachte. Sibiu wird 2007 Kulturhauptstadt Europas sein.

Später am Abend trafen wir uns zum Bowlingspielen und danach besuchten eines der Bierhäuser Sibius, um kurz ein oder zwei Bier zu genießen und die uns gebliebene Zeit mit Gesprächen zu vertreiben.

12.04.2006 Ein Teil unseres Programms war auch der Besuch des Hermannstädtischen Theaters, wo wir das auf Deutsch gespielte Theaterstück ,,die arabische Nacht“ von Roland Schimmlepfennig genossen, an dem auch eine Zwölfklässlerin des Brukental-Gymnasiums teilnahm. Es war ein sehr modernes Theaterstück, bei dem wir keine Zeit hatten uns zu langweilen, da es in ,,Filmtechnik“ gespielt war, was ständig wechselnde Szenen bedeutete. Es ging um ,,Realität und Traum“.


An diesem dritten Abend, wie auch an den vorangegangenen und bevorstehenden Abenden, war es Zeit für Party. Wir mussten aber mit einigen Problemen zurechtkommen, wie z.B nicht ausreichend reservierte Plätze in Diskos und Lokalen, was Streitigkeiten zwischen unseren rumänischen PartnerInnen und den Inhabern der Diskos zur Folge hatte.


14.04.2006 Am Anfang des Abschiedabends hatten wir die Gelegenheit, in einem speziell für uns feierlich eingerichteten Klassenzimmer traditionelle rumänische Speisen zu kosten. Lecker! Das Abendessen endete mit einem Dank für die Hospitation und Betreuung, aber auch mit einer Entschuldigung unsererseits für eventuelle Probleme, die wir unseren Gastgebern bereitet hatten. Eine Abschiedsnacht in der Disko folgte.

(Nikolay Kutsarov 10w, Stanislav Janchev 10b)


Freitag, Juli 21, 2006

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Reisebeschreibung




Reisebeschreibung

Montag:
Wir sind um 6 Uhr von der Sporthalle in der Nähe unserer Schule abgefahren. Wir waren sehr gespannt, weil alles ein neues Erlebnis war und wir ungeduldig waren Rumänien zu sehen und uns mit unseren alten Freunden zu treffen.Wir hofften sehr auf eine wunderbare Exkursion. Die Fahrt war ein bisschen mühsam, besonders in Bulgarien auf einem Teil der Fahrt. Ein Riesenloch folgte dem anderen, der Fahrer schaukelte uns durch diesen kaputten Weg.
Es gibt keine grossen Unterschiede zwischen Bulgarien und Rumänien – die Natur ist ähnlich. Die Häuser in den vielen Dörfern sind hübsch bemalt und verziert, deshalb wirkte Rumänien vielleicht schöner als Bulgarien. Allerding liegt wie in Bulgarien in der Natur auch viel Müll herum.
Auf der Fahrt haben wir viel gelacht und gegessen und um 17 Uhr waren wir schon in Rumänien. Es war ein herzlicher Empfang. Wir sind zu den Gastfamilien nach Hause gegangen und um 21 Uhr haben wir uns wieder alle getroffen. In der Disko “Hermannstadt” haben wir uns sehr amüsiert und viel getanzt. Gegen Mitternacht waren wir dann doch müde und sind nach Hause gegangen. Sozusagen, war das ein schöner Abend, ein guter Anfang!

Dienstag:
Nachdem wir um 7.30 Uhr aufgestanden sind und gegessen haben, sollten wir in die Schule gehen. Sie ist größer als unsere und es gibt auf dem Schulhof eine Kirche gegenüber der Schule. Genau wie bei uns rauchen die Schüler.
Wir versammelten uns alle in der Aula der Schule, wo wir vom Direktor der Schule herzlich begrüßt wurden.Wir erhielten unsere Aufgaben, die darin bestanden, in Gruppen die Stadt zu erkunden, dabei Antworten auf einige Fragen zu finden. Wir waren sehr beeindrueckt von der alten und interessanten Geschichte der Stadt und auch von den vielen Sehenswürdigkeiten Wir hatten bis 11 Uhr Zeit. Nachdem alle Gruppen ihre Ergebnisse präsentiert haben, sind wir in ein Cafe gegangen. Danach dann nach Hause zum Essen später, gegen 17 Uhr, wieder in die Schule. Dort führte der Geografielehrer mit uns eine interessante Geografiestunde durch. Wir erarbeiteten Unterschiede zwischen Bulgarien und Rumänien und erfuhren etwas Neues über unsere beiden Länder. Bulgarien ist flächenmäßig kleiner, hat aber höhere Gebirge. Rumänien hat Erdöl, in Bulgarien ist die Schwereindustrie gut entwickelt. In Rumänien versorgen sich auch viele Menschen auf dem Dorf selbst.
Am Abend sind wir zum Bowling und danach in die Disko gegangen, die wir eine Kneipe aussah. Es wurde wieder ein schöner Abend, voller neuer Erlebnisse, weil wir zusammen waren und das ist war das Wichtigste!

Mittwoch
Am Morgen sind wir wieder in die Schule gegangen und haben am Unterricht teilgenommen, was sehr interessant war. Es war schon ein komisches Gefüh in einem anderen Land Dinge zu hören, die wir auch in Bulgarien im Unterricht hatten. Ich erfuhr etwas über Magneten und über den Alkohol. Dann haben wir ein Fußballspiel zwischen den Auswahlmannschaften der DSD-Schulen von Sibiu und Medias gesehen, was das Finalspiel der Region Siebenbürgen war. Die Stimmung in der Turnhalle war gewaltig, wir verstanden unsere eigenen Worte nicht mehr, so sehr feuerten die Schüler ihre Mannschaften an. Die Schule aus Sibiu das Spiel verloren. Danach haben auch wir, die Bulgaren, Fußball gespielt. Leider fing es dann an ziemlich stark zu regnen, weshalb wir um 15 Uhr nach Hause gegangen sind. 19 Uhr sahen wir das Theaterspiel „Eine arabische Nacht“. Es war ein schönes Erlebnis, da dieses Schauspiel wie in Ausschnitten von einem Film zu sehen war.
Am späten Abend fanden wir nach vielem Suchen (und es regnete dabei in Strömen) noch freie Plätze in einer Disco gegangen, wo Hausmusik gespielt wurde.Wir haben viel getanzt und Spass gemacht.

Donnerstag:
Dieser Tag war unser Exkursionstag. Eigentlich hatten wir keine Lust etwas zu machen, da wir noch sehr müde vom Vorabend waren, aber wir mussten…So haben wir erst mal im Bus geschlafen. Leider war es auch ziemlich kalt und es regnete ab und zu, was natürlich unsere Stimmung drückte.
Wir besichtigten die Kirche und das Zentrum von Medias und die Kirche von Birthälm als Wehranlage. In Schäßburg schmeckte dann vielen von uns erst mal eine große Pizza. Nach der Freizeit stiegen wir 177 Treppen zu einer Kirche hinauf, und zu einer DSD-Schule (!) Wir waren überrascht, das da oben eine Schule ist. Die Schüler hahen jeden Tag diese 177 Treppen auf ihrem Schulweg! In der Kirche erklärte uns der Organist die Kirche. Aufregend war der Abstieg in die Gruft, dann hörten wir fantastische Orgelmusik und es durfte sogar ein Schüler von uns an der Orgel spielen. Um 18 Uhr waren wir wieder in Hermanstadt. Am Abend waren wir wieder in einer schönen Disko („Stageclub“) mit toller Musik!

Freitag:
Am Morgen arbeiteten wir in Gruppen im Computerraum der Schule an einem Medienprojekt. Unsere Gastschule hat einen ganz tollen Computerraum im ausgebauten Dachgeschoss.
Die verbleibende Freizeit nutzten wir zum ausruhen und einem Stadtbummel.Um 19 Uhr hatten unsere Partner für uns in der Schule ein Buffet vorbereitet. Alle Speisen waren fantastisch und wir haben uns satt gegessen. Anschließen folgte natürlich wieder der Discobesuch. Alles war prima -die Musik, die Clique, das Trinken. Viele schöne Momente, die nicht zu vergessen sind.

Michail Zaprakov, 10e und Dimitar Gradev, 10g

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Teilnehmer




Teilnehmer Schüleraustausch Goethe-Gymnasium/ Brukenthal-Gymnasium,
April 2006



1. Ljubomira Panteleeva Diana Solica

2. Galina Radkova Melinda Szanto

3. Radost Senkova Silvia Chirila

4. Gabriela Milanova Raluca Cojocaru

5. Diana Janulaova Georgiana Beu

6. Dimitar Gradev Irina Stanese

7. Stanislav Janchev Radu Firtonea

8. Teodora Dimitrova Andreea Damboiu

9. Decho Georgiev Cristian Lazea

10. Michail Zaprakov Carmina Dumitrescu

11. Nikolai Kutsarov Lavinia Barac

12. Aleksander Kutsarov Cristian Neagu

13. Ivan Damjanov Ioana Micu

14. Zlatomira Zlateva Ioana Kanyicska


Mittwoch, März 15, 2006

Feierlichkeiten zum 625. Jubiläum der Partnerschule in Sibiu/Hermannstadt (Rumänien) im Oktober 2005




Bericht über Teilnahme einer Schülergruppe des Goethe-Gymnasiums an den Feierlichkeiten zum 625. Jubiläum der Partnerschule in Sibiu/Hermannstadt (Rumänien) im Oktober 2005


In diesem Jahr (2005) feierte das Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium sein 625. Jubiläum. Es war eine Ehre und zugleich ein Vergnügen für uns, zu den Festtagen vom 29.10. bis zum 31.10.2005 eingeladen gewesen zu sein. Unter den Gästen waren Vertreter der meisten Partnerschulen des Gymnasiums, d.h. aus Deutschland, Österreich, Ungarn, aus der Schweiz, der Türkei, aus den USA. Das hat eine besonders freundliche und lockere internationale Atmosphäre geschaffen. Die war nicht nur auf den Veranstaltungen zu spüren, sondern auch in der Stadt, wo sich lustig unterhaltende Schülergruppen anzutreffen waren. Das hat einmal auch der Schulleiter, Herr Hermann, bemerkt, indem er mit seiner Rede innegehalten hat und uns im Saal umsehen ließ. Die anwesenden Jugendlichen waren so gut wie nicht voneinander zu unterscheiden, ihre Nationalität war nicht mehr zu erkennen. Sie seien die richtigen Botschafter, die für die Beziehungen zwischen den Ländern mehr täten als die Politiker.

In den Tagen, wo wir uns in Sibiu aufgehalten haben, hat sich auch unsere Partnerschaft um ein Stück weitervertieft. Dazu hat zweifellos das reichhaltige Programm beigetragen. Die Schüler waren nicht überfordert, sie mussten nicht immer mit dabei sein und durften ihre Freizeit auch selber gestalten.

Die außerordentlich wichtige Rolle des Brukenthalgymnasiums für die Entwicklung der Stadt, auch geschichtlich betrachtet, wurde nicht nur bei der feierlichen Eröffnung betont, sondern auch in mehreren Aussagen ehemaliger Schüler, Lehrer, auch von Eltern. Die Brukenthaler haben auch die schweren und traurigen Momente ihrer Geschichte in Erinnerung behalten. Alles, was sie gemeinsam überstanden haben, hat sie einig und noch stäker gemacht. In der neulich umgebauten und neu eingerichteten Mansarde haben zwei Computerräume Platz gefunden. Zur Zeit der Festtage war dort die Ausstellung zur Geschichte zu besichtigen. Gemütlich ist die Schule jedenfalls nicht nur dank dem renovierten Gebäude und der Heizung geworden. Dafür sorgen Tag für Tag alle Schüler und die Kollegen, deren Gastfreundschaft wir fünf Tage lang völlig genießen konnten. Ein gemütliches Beisammensein für die Lehrer hat die Kaffeestube gesichert, für die Jugendlichen jedoch: die neue Sporthalle. Dort haben sie Volleyball gespielt und die Volkstanzgruppen haben ein dankbares Publikum begeistert.

Ein anderer Anziehungspunkt war die Aula, wo sich sowohl Lehrer, als auch Schüler zusammenfanden, um künstlerischen Darstellungen und Präsentationen beizuwohnen. Das Gymnasium hat Beziehungen zu 12 Partnerschulen und man legt besonders großen Wert auf die Projektarbeit und den Schüleraustausch. Im Jahresbuch weist man unter anderem auch darauf hin, dass die Leistungen der Brukenthaler ihnen einen der ersten Plätze nicht nur in Rumänien, sonden auch weltweit einbrachten.

Die lange Tradition wird sorgfältig gepflegt und weiterentwickelt. Bei einer Hospitation in einer 7. Klasse war das wieder zu erleben. Die Schüler waren sehr aktiv, von der Kollegin in ihrem selbstständigen Denken geleitet und gefördert. Nicht nur im Unterricht, sondern auch sonst ist es üblich Deutsch zu reden. Im Lehrerzimmer konnte man mit den Kollegen über Probleme und deren Lösung sprechen, Vergleiche zwischen den Schulsystemen und den Methoden ziehen, Erfahrung austauschen. Die Lehrkraft am Gymnasiun arbeitet wie ein Team und es bestrebt, das Beste von sich zu geben, damit das errungene Niveau auch in Zukunft erhalten bleibt.

Anerkennung verdient das außerschulische Leben, das als Ergebnis der Zusammenarbeit der Lehrer, Schüler und Eltern gekennzeichnet werden kann. Bemerkenswert sind die Veranstaltungen, die regelmäßig stattfinden, hinreißend sind die Vorstellungen der Volkstanzgruppe, der Musikanten und der Sänger. Die Aufführungen der Theatergruppe bieten einen spielerischen Umgang mit der Sprache. Auf vielen der unternommenen Reisen und Ausflügen werden die Kenntnissen aus dem Biologie- oder Geografieunterricht integriert. Die Kreativität und die Bastelarbeit werden hoch geschätzt, was an den Bildern und den Applikationen zu erkennen ist. Die Sportaktivitäten aller Art werden nicht weniger unterstützt.

In diesen Tagen war es wirklich ein Vergnügen, unter Leuten zu sein, die die Ausstrahlung von glücklichen Menschen besitzen, die stolz auf die eigenen Leistungen sind und nicht zuletzt auf die Stadt, in der sie wohnen. 2007 wird Hermanstadt Kulturhauptstadt Europas sein. Die Ausgrabungen, die Bauarbeiten, der Staub schienen die Bürger ja nicht zu stören. Ganz im Gegenteil – sie haben bereitwillig erklärt, was für Veränderungen geplant sind.

Noch eine Geste der Aufmerksamkeit unserer Gruppe gegenüber hat die Schulleitung gezeigt, indem uns erlaubt wurde einen Tag länger zu bleiben. Außerdem wurde eine Reise nach Michelsberg organisiert, wir haben das Freilichtmuseun besichtigen können. Schönes Wetter haben wir dazu gratis bekommen.
Alle unsere zehn Teilnehmer, die den rumänischen Mitschülern und allen Gästen zum Jubiläum gratulieren durften, sind sehr begeistert nach Hause zurückgekommen und erwarten voller Ungeduld die nächste Möglichkeit, sich an einer Projektarbeit oder wenigstens wieder an einem künstlerischen Programm zu beteiligen.


Sonntag, Dezember 04, 2005

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Abschied




Rückfahrt nach Rumänien

Bevor wir Rumänen in de n Bus gestiegen sind, haben wir uns von den Bulgaren verabschiedet. Viele Tränen wurden vergossen und viele wunderbare Erinnerungen sind uns geblieben.
Wir werden immer an die schöne Zeit in Burgas denken und das Unangenehme vergessen.

Als wir im Bus waren begannen wir über verschiedene Dinge zu sprechen, danach zu weinen, zu lachen, dann wieder zu weinen und so ging es eine Weile, bis wir auf einmal müde geworden sind und schließlich eingeschlafen sind.
Auf dem Weg haben wir Musik gehört, sehr viel geschlafen und auch über die Erlebnisse mit ,,unseren ” Bulgaren gesprochen.Wir haben auch Fotos aus Bulgarien angeschaut und wieder geweint.
Die Rückfahrt war schön, aber meiner Meinung nach auch trauriger als die Hinfahrt. Der Abschied in Bulgarien fiel uns sehr schwer.
Wir sind gut zu Hause angekommen und werden diesen Schüleraustausch nicht vergessen.

Ioana Kanyicska (RO)


Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Donnerstag, Bericht Gruppe 2: Ampelspiel




Donnerstag 29.09.2005
(Bericht Gruppe 2: Ampelspiel)

Nachdem wie unsere Gruppenarbeit vom Dienstag präsentierten, wurden wir in 2 Gruppen geteilt. Die erste Gruppe stellte sich im Rotationsprinzig gegenseitig ihre Länder vor und war in der Bibliothek.

Die zweite Gruppe, in der ich war, spielten das sogenannte Ampelspiel.
Wir wurden in 3 Untergruppen geteilt und jede Gruppe hatte eine Farbe der Ampel (rot, gelb, grün)! Jeder Farbe waren einige Länder zugeordnet. Die Länder, die Mitglied der Europäischen Union sind, waren unter der grünen Farbe; die Länder, die Beitrittskandidaten sind, waren unter der gelben Farbe und diejenigen Länder, deren Beitritt noch diskutiert wird, waren unter der roten Farbe. Wir besprachen diese Länder und danach bekam jede Gruppe eine Aufgabe für dieses Thema. Meine Gruppe z.B. führte ein Streitgespräch über Minderheiten.



Im Anschluss luden wir unsere rumänischen Gäste zu einem gemeinsamen Abendessen in die Kantine ein. Jeder am Schüleraustausch teilnehmende bulgarische Schüler hatte von zu Hause ein für Bulgarien typisches Gericht mitgebracht. Wir haben uns alle satt gegessen.
In der Nacht gingen wir in die Disco und wir hatten eine Menge Spaß!

Michail Zapryanov, Klasse 10e (BG) / Carmina Dumitrescu (RO)


Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Mittwoch, Pomorie, Salinen




Mittwoch Vormittag I

Mittwoch Vormittag mussten wir früher aufstehen. Warum? Weil wir die Salinen in Pomorie besucht haben. Die rumänische Schüler sind mit ihrem rumänischen Bus gefahren, doch die Bulgaren mussten am Bahnhof auf den Linienbus warten. Die Rumänen kamen natürlich schneller an, deshalb mussten sie in Pomorie auf uns warten. Damit sie sich nicht langweilen, haben sie eine Menge Fotos gemacht, um diesen wundervollen Ort nicht zu vergessen.

Aber dann kamen auch die anderen an und man erzählte uns über die Salinen. Es waren interessante Sachen zu hören; dass das Meereswasser aus dem Becken wegen Mikroorganismen rot ist; dass die Salzgewinnung eine schwere Arbeit ist, die von Vater zu Sohn verübt wird; dass dieses Museum das einzige in Bulgarien und auf der Balkanhalbinsel ist, welches die Verdunstung des Meereswassers durch die Sonne für die Salzgewinnung gebraucht, oder dass seit dem 5.Jh.v.Ch. diese Salinen existieren.

Man erklärte uns, dass zwei Vorgänge stattfinden müssen: Verdampfen und Kristiallisierung, um Salz aus dem Meereswasser zu bekommen. Wir sahen uns ein Film an und dann zeigt uns ein alter Mann, wie man Salz gewinnt. Dieser Mann war dann auch im Museum auf Fotos und im Videofilm zu sehen!
Für die Rumänen, aber auch für die Bulgaren, war es ein interessanter und spannender Ausflug. Bei der Rückfahrt nach Burgas wurden die Bulgaren bis zur Bushaltestelle in Pomorie mit dem rumänischen Bus gebracht, wo sie dann wieder mit dem Linienbus zurück fuhren. Die Rumänen waren wieder schneller mit ihrem Bus in Burgas und freuten sich auf eine Pause, nach welcher dann Gruppenarbeit in der Schule am Nachmittag stattgefunden hat.


Mittwoch Vormittag II

Mein Handy klingelte. Es war 6 Uhr. Soll ich aufstehen? Blöde Frage, selbstverständlich sollten Georgi und ich aufstehen, sonst verspäten wir uns zum Treff der Gruppe. Nach dem Programm sollten wir eigentlich in zwei Gruppen geteilt werden, damit die erste die Burgaser Salinen und die zweite das Salzmuseum besichtigen könnten. Doch dann kam es anders. Aus welchen Gründen auch immer konnten wir die Burgaser Salinen nicht besuchen und so fuhren wir alle nach Pomorie.Und das war so: wir waren in 2 Gruppen geteilt, die rumänische und die bulgarische Gruppe. Die Rumänen und Frau Todorova sind mit dem Bus gefahren, mit dem die Rumänen angekommen waren, und die Bulgaren sollten an der Haltestelle auf einen anderen Bus warten. Nach 20 Minuten kam ein Minibus und wir waren bald im Salzmuseum. Vor dem Museum waren die Rumänen schon vor 30 Minuten angekommen.

Aber als wir, die Bulgaren, ausstiegen, erschütterte uns ein furchtbarer Lärm. Irgendwie war der Alarm des Museums ausgelöst worden. Als wieder Ruhe herrschte, begann ein alter Salzmeister uns die Prozesse zu erklären, durch die man Salz gewinnt. Er sprach auf Bulgarisch und Frau Hristova dolmetschte, damit unsere rumänische Gäste alles verstehen könnten. Aber für uns, die Bulgaren, war die Vortrag langweilig und deshalb sprachen manche miteinander. Frau Todorova war verärgert, und ermahnte einige von uns sehr ernst. Auf einmal schwiegen alle Schüler. Aber manche Rumäne n bekamen Angst, nur einige der Bulgaren lachten leise und manche von ihnen wurden rot und begannen vor Lachen zu weinen.

Nach dem Vortrag gingen alle Schüler ins Museum hinein und schauten sich ein Film an. Manche schliefen, weil sie zu müde waren, manche waren gelangweilt oder konnten nicht alles verstehen, da es auf Englisch war.
Danach zeigte uns den Meister wie man Salz gewinnt. Die Rumänen machten Fotos. Dann brachte uns der rumänische Bus bis zur Haltestelle in Pomorie, wo wir auf den Bus gewartet haben. Aber die Rumänen kamen schneller in Burgas an und hatten eine Pause, nach welcher die Gruppenarbeit anfing.

Diana Janulova 10b ( BG) / Georgiana Beu (RO)



Aufgaben und Gruppenaufteilung Mittwoch Nachmittag

1. Gruppe:
6 Schüler erarbeiten eine Präsentation über den Vormittag
6 Schüler erarbeiten eine Präsentation über Salz in Rumänien
4 Schüler erarbeiten ein Wissensquizz über das Thema ,,Salz“

2. Gruppe: im Chemielabor
5 Schüler Aufg. 1: Salzgewinnung
5 Schüler Aufg. 2: Trinkwassergewinnung aus Meereswasser
5 Schüler Aufg. 3: Salznachweis

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Dienstag, Gruppe II Ergebnisse Historischer Stadtrundgang






Historischer Stadtrundgang

Anlässlich des Besuchs unserer rumänischen Gäste hatten wir vor ihnen die Sehenswürdigkeiten von Burgas zu präsentieren. Deshalb machten wir diesen Stadtrundgang, dessen Ziel es war, sie mit den folgenden Objekten bekannt zu machen. Fotos davon sind in der Galerie unserer Webseite zu sehen.


Das archäologische Museum

Dieses Museum befindet sich auf einer der beiden Hauptstraßen von Burgas – Aleko Bogoridi. Er ist in Kotel geboren und war auch General Governieur von Ostromelien. Er ist mit unserer Stadt nicht direkt verbunden, trotzdem trägt die schönste Straße seinen Namen. Als wir im Museum waren, wurde uns erzählt, dass die ältesten Ausgrabungen vor 40 000 Jahre vor Christus sind und die er ste Siedlung sich auf dem Gebiet des heutigen Hafens befand.


Das ethnografische Museum

D ieses Haus des ethnografischen Museums gehörte Dimitar Brakalov. Es wurde für seine Familie gebaut. Seit 1981 ist das Haus ein Museum. Dimitar Brakalov war dreimal Bürgermeister von Burgas. In Burgas gibt es 4 ethnografische Gruppen – Zagorzi, Rupzi, Ronki und Erketscheni.


Die Kirche Kyrill und Method

Die orthodoxe Kirche Kyrill und Method Kirche auf dem Kyrill und Method Platz wurde am 15. August 1895 eingeweiht.


Das Rathaus

Der erste Bürgermeister von Burgas war Niko Popov, geboren am 12.Oktober 1836 . Die Symbole von Burgas sind Löwe, Fisch und Schiff.

Das historische Museum

Durch viele Fotos wird die Wiedergeburt von Burgas nach der Befreiung und seine Bestätigung als Industrie- und Handelszentrum sehr klar gezeigt. Der Architekt des historischen Museums ist Rikardo Toskani. Das Gebäude existiert seit 1920.


Armenische Kirche

Die armenische Kirche wurde 1906-1907 gebaut und 1935 bemalt. Sie ist ein Zeichen für die befestigten Beziehungen zwischen Bulgarien und Armenien. Solche Kirchen gibt es auch in Sofia, Varna und anderen Städten, die in der Vergangenheit die größten armenischen Gemeinden vertreten haben.

Die Synagoge

Die 1853 von Rikardo Toskani gebaute Synagoge war Tempel der Juden. Heute ist sie eine Kunstgalerie, die seit 1946 existiert. Die Synagoge heißt Surpwatsch.

Hauptbahnhof

Auf dem Turm des Bahnhofsgebäudes gibt es eine Uhr. Die Architekt en des Gebäudes sind Kiril Maritschkov und Nikola Kostow. Es ist auf Grundfläche von 2088 Quadratmetern gebaut. Mit der Einweihung des Bahnhofes am 14.Mai 1890 wurde Burgas mit den anderen Städten Bulgariens verbunden.

An diesem Tag haben wir auch viel Interessantes gesehen. Selbst für uns Einheimische war einiges neu. Wir hoffen, dass dieser Stadtrundgang für unsere Gäste unvergesslich bleiben wird!

Stanislav Janchev 10g (BG) / Radu Firtonea (RO)

Samstag, Dezember 03, 2005

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Montag Nachmittag, Beispiele der Spracharbeit in Gruppen




Montag Nachmittag.
Es folgen Auszüge aus den Aufgaben, die die Schüler in Gruppen bearbeitet haben


Abkürzungen

o.B ohne Befund
v.R.w. von Rechts wegen
z.b.V. zur besonderen
Abt. Abteilung
m.E. meines Erachtens
o.g. obengennant
Hbf. Hauptbahnhof
geh. Geheftet
ff. folgende
i.R. im Ruhestand
rd. rund
dz Doppelzenter
u.v.a.n. und vieles andere mehr
kfm kaufm ä nnisch
u.ä und ähnliches
s.Br. südliche Breite
m.a.W. mit anderen Worten
MEZ Mitteleuropäische Zeit
usf. und so fort
bez. Für „bezüglich“ und „bezahlt“ verwendet man die gleiche Abkürzung


Begriffe aus fremden Sprachen

01. unerfreulich, schlecht - Negativ
02. Wirklichkeit - Realität
03. auf einer Gegend bezogen - Regional
04. Mehrzahl - Plural
05. zweisprachig - Bilingual
06. psychisch - seelisch
07. transparent - durchsichtig
08. brisant - heikel
09. argumentativ - Entgegenkommen, grosszugig
10. perfekt - das Beste
11. International - auf verschiedene Lander bezogen
12. partiell - teilweise
13. universal - Umfassend, weltbezogen
14. Homogen - einheitlich
15. Erfreulich - gut positiv
16. Vollendet - perfect
17. Gleichzeitig - Synchron
18. Jetztbezogen - aktuell
19. Auf das Hören bezogen - akustisch
20. Alternativ- wahlweise


sach- und sinnverwandte Wörter

• nervoes= aufgeregt, reizbar, unruhig
• mangelhaft= unzureichend, unzugaenglich
• Park= Gruenanlage
• Rache= Vergeltung, Heimzahlung, Gegenschlag
• schmerzhaft= qualwohl, quaelen
• raetselhaft= geheimnisvoll, orakelhaft, unfassbar
• Bunker= Unterstand, Schutzraum
• Missachten= geringschaetzen, uebergehen, nicht beruecksichtigen
• behutsam= schonen, pfleglich, sanft, sacht
• orten= bekunden, gestehen, kundtun
• aechzen= stoehnen, seufzen
• ehrenhaft= ruehmenswert, achtbar, rechtschaffen,aufrecht
• zerstoeren= vernichten, verwuesten, demolieren
• merkwuerdig= seltsam, sonderbar, verwunderlich
• tadellos= vollkommen,vollendet, fehlerlos, einwandfrei
• lebenshungrig= unersaettlich, begierig, lebensdurstig


Redewendungen I

1.j/m auf die Nerven gehen
2.um den kleinen Finger zu wickeln
3.sich die Sache zu Herzen nehmen
4.j/m muss alles doppelt und dreifach erklaert werden
5.j/n kriecht auf allen vielen
6.die Ohren einfach auf Durchzug stellen
7.j/d ist ein zweischneidiges Schwert
8.j/d ist j/ds ein und alles
9.j/d dreht jeden Pfennig dreimal um
10.j/d ist der lachende Dritte

1.j/n ärgern
2.j/n manipulieren
3.etw sehr perseonlich nehmen
4.j/d ist nicht gerade sehr intelligent
5.kriechen
6.sehr aufpassen
7.etw.hat seine guten und schlechten Seiten
8.j/n ist j/ds ganzes Gleuk und wird sehr geliebt
9.j/d ist sehr sparsam
10.j/n hat vom Streit zweier Partner Vorteile


Sprichwörter und Redewendungen II

1.Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
2.Lügen haben kurze Beine.
3.Morgenstund hat Gold im Mund.
4.Wer einem eine Grube gräbt fällt selbst hinein.
5.Morgen, morgen nur nicht heute sagen alle faulen Leute.
6.Setz die Katzen an und jag die Mäus‘ voraus.
7.All sein Silber und all sein Gold ist ihm durch die Kehl gerollt/Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
8.Ein Tropfen auf dem heißen Stein.
9.Ein voller Bauch studiert nicht gern.
10.Jeder ist seines Glückes Schmied.
11.Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
12.Nicht alles was lang ist ist gut/In der Kürze liegt die Würze.
13.Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul.

1.Bei welcher Gelegenheit haben sie sich schon einmal grün und blau geärgert.
Als ich eine 2 in Mate bekommen habe. J
2.Warum mögen wir Leute nicht besonders die aus schwarz weiß machen?
Weil sie viel übertreiben und lügen. J
3.Wodurch kann jemandem schwarz vor den Augen werden?
Durch Neid oder durch Ärger. L

Silvia & Radost & Meli & Galia


Fragen zur Geografie Europas


1.Auf welcher Insel liegt der Vulkan Ätna?
2.Beschreibe das Mittelmeerklima!
3.Wie nennt man die nördlichste Stelle Europas?
4.Wie nennt man die Meeresstraße zwischen England und Frankreich?
5.Wie heißt die Hauptstadt von Island?
6.Wie heißt der Kanal, der das Ruhrgebiet mit Berlin verbindet?
7.Was sind Schären?
8.Was ist ein Fjord?
9.Wie nennt man den Teil des Mittelmeers zwischen Italien und Griechenland?
10.Welcher Kanal durchquert Schleswig-Holstein?
11.Wie heißt der höchste Berg Deutschlands?
12.Nenne die gröste Insel der Balearen!
13.Nenne die Hauptstadt Portugals!
14.Nenne den längsten Strom Europas!
15.An welchem Fluss liegt Paris?
16.Wie heißt der Vulkan südlich von Neapel?
17.Welche Gebirge stellt die östliche Grenze Europas dar?
18.In welchem Gebirge entspringt der Rhein?
19.In welches Meer fließt die Donau?
20.Nenne den höchsten Berg Österreichs!

Freitag, Dezember 02, 2005

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Montag Vormittag, Bericht




Montag Vormittag

Am Montagvormittag waren wir alle, die bulgarischen Schüler mit ihren rumänischen Gästen im Deutschraum, wo sich die Teilnehmer in gemischten Gruppen kennen lernten. Zuerst jedoch begrüßten wir unsere rumänische Gäste beim Eintreten in den Deutschraum auf traditionelle bulgarische Weise: mit Fladenbrot und ,,Buntem Salz“, was eine Gewürzmischung aus gemahlenem Bohnenkraut und rotem Paprika sowie Salz ist. Einige Schüler der 11. und 12. Klassen sangen das berühmte Lied ,,Bulgarische Rose“ und jeder rumänische Schüler bekam als Gastgeschenk ein T-shirt mit der Emblem unserer Schule.

Um uns gegenseitig gut kennen zu lernen arbeiteten wir in Gruppen, deren Aufgaben sich nach einiger Zeit änderten. Jeder bulgarische und rumänische Schüler erzählte dabei über sich, seine Familie, über seine Stadt, seine Schule und auch über seine Erwartungen von diesem Austausch.

Galya Radkova (10a, BG), Melina Scanto (10a, RO)

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Anreise




Die Fahrt von Hermannstadt bis Burgas

Am Sonntag, dem 25.09.2005, um 7 Uhr, ist die rumänische Gruppe, die
am Projekt teilgenommen hat, von Hermannstadt in Richtung Bulgarien abgefahren. Diese Gruppe hat aus 14 Schülern, dem Geographielehrer Philippi Friedrich und dem Busfahrer Emil bestanden. Bis die Rumänen Guirgiu, die letzte Stadt vor der Grenze nach Bulgarien, erreicht hatten,
haben sie viel Spaß gemacht und sogar ein wenig geschlafen, obwohl sie aufgeregt waren. An der Grenze haben sie eine Stunde gewartet.

Der Weg von Russe bis Varna war ein ,,zivilisationsloses“ Gebiet, es gab sehr wenige Häuser, Menschen und Autos. Der Mikrobus hat z.B. an einer Tankstelle Pause gemacht und die Rumänen waren ganz überrascht zu erfahren, dass dort keine Toilette war.

Nach Varna in Richtung Burgas hat sich alles sehr stark verändert. Jetzt konnte die rumänische Gruppe durch die Fenster des Mikrobusses mehr Häuser und Hotels sehen. Das Meer hat sie besonders stark beeindruckt.
Der Weg von Russe bis Burgas hat ungefähr 4 Stunden gedauert. Die bulgarische Gruppe (auch 14 Schüler) und 2 Lehrer (Frau Hristova und Frau Schabanska) haben im Hof des Goethe-Gymnasiums auf sie gewartet. Jeder hat sein Partner kennen gelernt und alle sind nach Hause gegangen.

Ina Vandeva (BG)


Anreise aus Rumänien

Wir Rumänen waren vo n Anfang an begeistert die Bulgaren kennen zu lernen und dies war auch der Grund, dass die meisten von uns sich in Bulgarien wohl gefühlt haben. Auf dem Weg nach Bulgarien waren wir sehr froh und munter, aber auch neugi e rig, denn wir wussten nicht, bei wem wir eine Woche lang wohnen würden.
Die meisten von uns waren von der Landschaft begeistert und einige haben auch ein paar Fotos gemacht. Auf dem Weg haben wir Musik gehort, Witze gemacht, geschlafen und auch ein paar Worte auf bulgarisch gelernt wie z.B. Danke, Guten Tag u.a.

Wir haben uns in gut gefühlt, uns selbst auf der Fahrt besser kennen gelernt und wir waren auch bereit neue Freundschaften zu schließen und neue Kontakte zu fremden Ländern zu pflegen.
Als wir in Bulgarien angekommen waren und die kyril l ische Schrift auf Häusern, Shops u.a. sahen, haben wir uns ein bisschen komisch gefühlt, aber das Gefühl ist verschwunden als wir länger durch das Land gefahren sind.

Lavinia Barac (RO)

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Seminarplan der Woche des Schueleraustausches




Detailplanung SA 25.09. – 01.10. 2005

Montag, 26.09 (Tagesthema: ,,26. Sept., Tag der europäischen Sprachen“)
* 10.00 Begrüßung im Deutschraum
* 10.30 – 11.30: gegenseitiges Kennenlernen (Spiel, 15 Paare), danach Pause
* 11.45 – 15.30: Programm ,,Europäischer Tag der Sprachen“
* Mittagspause: 13.00 –13.30 und Nachmittagspause 15.30 –16.00
* 16.00 –17.00: Bulg.kurs für Gäste
* gem. Lied ,,Bulg. Rose“ plus kl. Geschenk (Rosenölfläschchen)


Dienstag, 27.09. (Tagesthema: ,,Individuum und Heimat“)
* 10.00: Treff vor Kirche ,,K. und Metodi“
* 1. Gruppe: 8 Schüler: Stadtralley I
* 2. Gruppe: 8 Schüler: Stadtralley II
* 3. Gruppe:12 Schüler begeben sich auf die ,,Spuren des Fremden in Burgas“
* alle Schüler bereiten mit ihren Partnern Kurzpräsentationen vor (=Übung für DSD-neu)


Mittwoch, 28.09. (Tagesthema: ,,DFU – Chemie: Salz in Theorie und Praxis“)
* 09.00 – 13.00: Exkursion zum Salzmuseum in Pomorie einschließlich Mittagspause
* ab 13.00: Arbeit in 2 Gruppen: jede Gruppe bereitet eine Kurzpräsentation über die Exkursion vor – Erweiterung des Wissens/Materials durch Internetrecherche, Experimente. Vergleich ,,Salz“ in BG und RO, Erstellung eines Wissensquizzes für die jeweils andere Gruppe)
* 15.00: Präsentation der Gruppenarbeit


Donnerstag, 29.09. (Tagesthema: ,,BG und RO auf gemeinsamen Weg“)
* vormittags: Verfassen von Berichten über MO – MI, Abgabe 14.00 auf Diskette (!)
* 14.00 – 14.30: Präsentationen der Ergebnisse vom Dienstag
* 14.45: Gruppe 1 : Schüler stellen sich im Rotationsprinzig gegenseitig ihre Länder vor (Geschichte, Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport, Musik…)
* 14.45: Gruppe 2 : Europa-Ampelspiel * 15.45 – 16.00 Pause
* 16.00 – 17.00: Vorbereitung von Präsentationen der Ergebnisse der Gruppenarbeit und Berichten für die Dokumentation/Webseite (www.nemskata.org)
* 17.00 –18.00 Präsentationen, anschl. gemeinsames Abendessen


Freitag, 30.09. (Tagesthemen: DFU-Bio: ,,Vielfalt der Pflanzen und Tierwelt in der Burgaser Heimat“, DFU-Ge: ,,Spuren des Fremden in Sosopol“)
* 9.00 Ganztagesexkursion in den Süden von Burgas (Ropotamo…)
* Stadterkundung ,,Sosopol“ nach geschichtlichen Aspekten
(Abreise Samstag, 01.10., 7.00 Uhr)


Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Teilnehmer




BULGARISCHE SCHÜLER

1. 10a - INA VANDEVA
2. 10а - GALINA RADKOVA
3. 10а - RADOST SENKOVA
4. 10а - GABRIELA MILANOVA
5. 10б - DIANA JANULOVA
6. 10г - DIMITAR GRADEV
7. 10г - STANISLAV JANCHEV
8. 10г - TEODORA DIMITROVA
9. 10г - DECHO GEORGIEV
10. 10e - MICHAIL ZAPRAKOV
11. 10е - LJUBKA MICHOVA
12. 9e - ANNA STOIKOVA
13. 9e - ANGELINA MARKOVA
14. 9b - ANNA IVANOVA
15. 9b - ROSINA DIMOVA


RUMÄNISCHE SCHÜLER

1. LAVINIA BARAC
2. MELINA SZANTO
3. SILVIA CHIRILA
4. RALUCA COJOCARU
5. GEORGIANA BEU
6. CRISTIAN NEAGU
7. RADU FIRTONEA
8. ANDREEA DAMBOIU
9. CRISTIAN LAZEA
10. CARMINA DUMITRESCU
11. DIANA SOLICA
12. IRINA STANESE
13. IOANA MICU
14. IOANA KANYICSKA

Freitag, August 26, 2005

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Auszug aus der Hermannstädter Zeitung vom 29.April 2005



Auszug aus der Hermannstädter Zeitung vom 29.April 2005:

Schüler beschnuppern ihr Nachbarland.
Austausch mit bulgarischen Gastschülern hat positive Eindrücke hinterlassen (….)


Der Austausch sollte keine touristische Reise sein, sondern eine richtige Arbeitswoche darstellen. (…)

"Wir wollen, dass unsere Schüler ihre Nachbarländer und nicht nur Frankreich, Italien und Deutschland kennenlernen", stellte Gerold Hermann, Direktor der Brukenthalschule, den Anlass des Austausches vor. Unterhalten konnten sich die Jugendlichen aus beiden Schulen der EU-Beitrittsländer auf Deutsch. Sinn der durchgeführten Projektarbeit war, dass die Schüler als Vorbereitung fürs Studium selbstständig ein Thema recherchieren, auswerten und zum Schluss präsentieren. Dass das nicht ganz einfach war, zeigten eine zittrige Hände während der Referate, die die jungen Redner jedoch zum großen Teil sehr selbstsicher und überzeugend vorgetragen haben.

(…)

"Ich bin begeistert, wie gut die Schüler zusammenarbeiten", freute sich die bulgarische Lehrerin Vesela Hristova.

(…)

Die Schüler absolvierten nicht nur das "Pflichtprogramm", sondern sie verbrachten jede freie Minute zusammen. Davon ist die rumänische Zehntklässlerin Diana Craciun begeistert. "Am Anfang standen wir uns mit Skepsis gegenüber, doch jetzt können wir über die gleichen Witze lachen und auch über ernste und private Themen sprechen", erinnert sie sich. Die meisten Austauschpartner wollen per E-Mail in Kontakt bleiben.

Für die Schüler beider Länder war es überraschend zu bemerken, wie viele Gemeinsamkeiten die rumänische und bulgarische Kultur hat und wie wenig sie bisher voneinander wussten. Vielleicht können die Gäste einige neue Erfahrungen und Erlebnisse nach Bulgarien bringen. Eine Schülerin erzählt, dass sie in Hermannstadt zum ersten Mal in einer katholischen Kirche war und dass es sie sehr beeindruckt hat. Martina Milkova, der bulgarischen Partnerin von Diana, wird wohl immer in Erinnerung bleiben, dass in Rumänien die Auto am Zebrastreifen anhalten. (…)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Bericht der "Allgemeine Deutsche Zeitung", 28.04.2005



Das Nachbarland kennen lernen.
Austausch zwischen Schülern aus Rumänien und Bulgarien


Hermannstadt - "In Bulgarien gibt es auch einen rot - weißen Frühlingsglücksbringer, er heißt 'martenitza'", sagt Deutschlehrerin Sybille Schabanska, die zurzeit in Burgas (Bulgarien) am „Goethe-Gymnasium" unterrich­tet. Sie weilte zusammen mit zwei anderen Lehrern des bulgarischen Gymnasiums und einer Gruppe von 31 Schülern aus Burgas in Hermannstadt/Sibiu. Der Anlass war die zweite Etappe eines Austausches, der zwischen Schülern der 10. Klassen des Brukenthalgymnasiums und des „Goethe- Gymnasiums" vom 17.-23. April in Hermannstadt stattfand. Neu an diesem Schüleraustausch war, dass die Jugendlichen beider Län­der an einem Seminarprogramm teilnahmen.

Im ersten Teil des Austausches hatten im September letzten Jahres die Brukenthalschüler die Stadt Burgas und die bulgarische Schwarzmeerküste besucht und Informationen aus der bulgarischen Geschichte, der Kultur und Bräu­che erhalten. Das Hauptthema des Seminars war die Integration der beiden benachbarten Länder in die Europäische Union. Beide Schü­lergruppen sollten einander näher kennen lernen und dabei Unter­schiede und Gemeinsamkeiten ihrer Völker herausfinden.

„Die meisten Brukenthalschüler waren schon einmal in Deutschland. Ziel dieses Austau­sches war, einmal das Nachbar­land kennen zu lernen", so Leiter des Brukenthalgymnasiums Gerold Hermann. In Rumänien ha­ben die Bulgaren zusammen mit ihren rumänischen Austausch­ partnern während ihres siebentä­gigen Aufenthalts die Sehenswür­digkeiten Hermannstadts und Siebenbürgens erkundet. Auf Gruppen aufgeteilt, mussten sie dann in mehreren Workshops zu Themen, wie „Kultur im Spiegel von Gebrauchsgegenständen", "Jugend in Bulgarien, Rumänien, Deutschland", „Das Bild Rumä­niens im deutschsprachigen Fern­sehen" oder „Bulgarien und Rumänien im Pressespiegel" kleine Berichterstattungen vorbereiten und präsentieren.

Was in Bulgarien schöner war? „Die Strande und Kurorte waren gepflegter als zu Hause. Aber ansonsten, in den Städten, war es schmutziger," meinte Andrei Mituca, Schüler des „Bruk".

Das Projekt der beiden Schulen soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.



Allgemeine Deutsche Zeitung, 28.04. 2005

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Rückmeldung der bulgarischen Schülerinnen und Schüler zum Aufenthalt in Sibiu/Hermannstadt




Rückmeldung der bulgarischen Schülerinnen und Schüler
zum Aufenthalt in Sibiu / Hermannstadt



Bemerkung: Es handelt sich bei diesen Aussagen um die Meinungen der Schüler, ob diese immer korrekt sind, bleibt offen und zu überlegen.



1. Der Austausch hat mir insgesamt gefallen

Von den 31 Schülern haben sich nur 13 zum o.g. Satz geäußert: 6x mit "sehr gut", 6x mit "gut" und 1x mit "befriedigend".

Die anderen Sch. (und einige von den 13) haben sich in ihrer Wertung auf die 15 Programmpunkte bezogen. Da nicht alle Sch. alle Themen bearbeitet haben, konnten sie auch nicht zu allen Programmpunkten ihre Meinung abgeben.


1. Stadterkundung:
3x sehr gut, 14x gut, 2x befriedigend

2. Besprechung der Geldscheine:
4x sehr gut, 8x gut, 5x befriedigend

3. Besuch im Continental Werk:
3x sehr gut, 3x gut, 2x gar nicht gefallen

4. Musik-Hit:
8x sehr gut, 4x gut

5. Bild Rumäniens im Fernsehen:
3x sehr gut, 6x gut, 1x befried., 4x nicht gefallen

6. Freizeit und Leben der Jugend:
6x sehr gut, 2x gut, 3x befried., 1x nicht gefallen

7. Sprachenpass:
1x sehr gut, 6x gut, 2x befried., 3x nicht gefallen

8. Konzert:
7x sehr gut, 2x gut, 4x befried., 5x nicht gefallen

9. Pressespiegel über Internet:
2x sehr gut, 4x gut, 1x befr. (nur 7 Meinungen?)

10. Analyse der Zeitungsberichte:
6x sehr gut, 4x gut, 2x befriedigend

11. Volkstänze:
12x sehr gut bis wunderschön, 4x gut, 1x nicht gefallen

12. Schulsystem:
3x sehr gut, 2x gut, 2x befried., 1x nicht gefallen

13. Turmbesteigung:
3x sehr gut, 3x gut, 4x befried., 1x nicht gefallen

14. Freilichtmuseum:
8x sehr gut, 2x gut

15. Ausflug Karpaten:
5x sehr gut, 7x gut, 5x befried., 1x nicht gefallen,
1x gar nicht gefallen


2. Bei einem nächsten Austausch sollten unbedingt folgende Programmpunkte wieder eingeplant werden (max. 5 nennen).


Stadterkundung (24x genannt),
Musik-Hit (19x),
Volkstänze (18x),
Freizeit und Leben der Jungend (14x),
Ausflug Karpaten (13x),
Konzert und Freilichtmuseum (je 7x),
Besuch im Continental-Werk und Bild Rumäniens im Fernsehen (je 6x),
Pressspiegel über Internet (5x),
Turmbesteigung (4x),
Besprechung der Geldscheine und Schulsysteme (je 2x)



3. Bei einem nächsten Austausch sollten unbedingt folgende Programmpunkte nicht wieder eingeplant werden (max. 5 nennen).


Ausflug Karpaten (11x),
Bild Rumäniens im Fernsehen (11x),
Konzert (9x),
Sprachenpass und Analyse der Zeitungsberichte (je 7x),
Beprechung der Geldscheine (6x),
Schulsysteme und Besuch im Continental-Werk (je 4x), Turmbesteigung (3x),
Volkstänze (2x),
Freizeit und Leben der Jugend n(2x), stadterkundung (2x); Pressespiegel über Internet (1x)



4. Besonders gefreut hat mich:


* Gastfreundlichkeit der Partner und der Familien (11x genannt)

*…, dass wirklich alle sehr nett und freundlich sind (7x genannt)

* die Bedingungen bei der Gastfamie waren ausgezeichnet

* die Ausflüge und die Sehenswürdigkeiten (4x)

* die Freundschaft mit den rum. Schülern (gutes Verhältnis) (4x)

* die Organisation (3x)

* die Gruppenarbeit (2x)

* …, dass meine Partnerin und ich eine enge Beziehung aufgebaut habenx

* die Gruppenarbeit (2x)

* das interessante und vielseitige Programm (2x)

* die Architektur

* keine Langeweile

* die Freizeitgestaltung

* die täglichen Discobesuche

* die rumänische Musik

* die Sauberkeit der Stadt

* die Volkstänze mit den rum Schülern


* …, dass ich die Kultur und die Bräuche z.T. kennengelernt habe (3x)

* …, dass meine Partnerin und ich eine enge Beziehung aufgebaut haben (2x)

* …, dass wir auch Freizeit hatten (2x)

* …, dass meine Partnerin und ich ständig ausgegangen sind

* …, dass wir auch außerhalb der Stadt gefahren sind

* …, dass die Rumänen ähnliche Interessen haben wie wir

* …, dass ich meine Sprachkenntnisse verbessern konnte und neue Freundschaften geschlossen habe

* …, dass ich eine Woche nicht in die Schule gegangen bin ( LB / Lehrerbemerkung: dieser Schüler scheint nicht verstanden zu haben, dass wir in der Schule waren, nur eben in der rum. Partnerschule und in einer anderen Unterrichtsform!?)



5. Gestört hat mich:


* ..., dass wir nicht genug Freizeit hatten, fast den ganzen Tag waren wir in der Schule(LB: stimmt nicht)

* …, dass nicht alle die gleichen Programmpunkte erfüllten

* …, dass nicht alle das Freilichtmuseum besichtigen konnten

* …, dass manche rum. Sch. nicht auf die Meinung ihrer bulg. Partner achteten, sie machten, was sie wollten (2x)

* …, dass ich die meisten Rumänen nicht kannte, da ich bei der 1. Etappe nicht dabei war

* …, dass ich nicht genug oder gar nicht geschlafen habe

* …, dass die Rumänen bis zum letzten Moment nicht wussten, wo wir den Abend verbringen

*…, dass die Freizeit schlecht organisiert war

* …, dass wir nur 5 Tage geblieben sind (2x)

* die Organisation (LB:???)

* das Benehmen mancher Schüler (2x) (LB:= Behauptung, Begründung ???)

* einige unnötige Wanderungen (LB: ???, wir sind 1x 40 Min. gewandert)

* das Verhältnis zwischen den rum. und bulg. Partnern, aber vielleicht ist es wegen der unterschiedlichen Lebensweise so; (LB:Beispiele???)

…, dass manche Leute mit ihren Partnern nicht zufrieden waren, sich nicht mit ihnen verstanden haben (2x)

* das Konzert (2x)

* der Schmutz auf den Straßen

* die Keller-Cafes und Discos,

* die Lokale der Stadt

* der bauliche Zustand der Stadt (zerstörte Straßen) (LB: in Hermannstadt wird eben nun mal z.Z. überall gebaut!)

* die herrenlosen Hunde (2x)

* die nicht gut geplanten Ausflüge

* der Ausflug in die Karpaten, (wegen des Wetters)

* das regnerische, kalte Wetter(12x)

* nichts (5x)



6. Mein Rumänienbild hat sich in folgenden Punkten bestätigt:


* Rumänien ähnelt sich in vielen Punkten sehr Bulgarien (7x)

* polit. Lage wie in B.

* es gibt Probleme und Armut wie in B.(3x)

* Rumänien ist ein Nachbarland, das nicht so gut entwickelt ist (3x)

* der Lebensstandard ist ein bischen niedriger als in B.

* Rumänien ist besser entwickelt als B.

* Rumänien ist sehr schön (2x) , schöne Natur (4x), ähnliche Natur wie in B.

* die meisten Jugendlichen denken schon ernsthafter an ihre Zukunft

* die Menschen sind gläubiger

* freundliche Leute (2x)

* es gibt viele Zigeuner (2x)

* es gibt mehr Zigeuner in R. (2x)

* die Straßen sind sauberer als die in B.

* Mamaliga schmeckt nicht so gut

* …, dass es nicht wie in Bulgarien ist, die Rum. sind ganz anders (2x)

* …, dass die Kultur anders ist

* …, dass vorwiegend Dacias in R. gefahren werden


´

7. Mein Rumänienbild hat sich in folgenden Punkten geändert:


* Die Natur ist nicht so vielfältig

* die schöne Natur (2x)

* nette, herzliche, gastfreundliche Leute, (4x)

* sehr gute Ausbildung

* das Aussehen der Städte ist besser als in meiner Vorstellung (2x)

* der Staat ist ein bischen besser entwickelt (3x)

* der Lebensstandard ist niedriger als in B. (4x)

* Es ist kein Nachbarland, sondern fast eine zweite Heimat. Die Leute wohnen in R. besser. Es ist sauberer und die Menschen sind umweltbewusster.

* …, dass es in R. ganz anders ist

* …, dass H-stadt ganz anders als Burgas ist

* …, dass R. ein Land mit vielen Perspektiven ist

* …, dass die Menschen mehr nach Erfolg streben, als ich mir das dachte (hohe Vorhaben unter den Jugendlichen) (2x)

* …, dass Autofahrer am Fußgängerüberweg anhalten und man die Straße nur bei grün überquert.

* …, dass es Geldstrafen für das Nichtbeachten von Verkehrsregeln gibt

* …, dass es in R. mehr zu sehen gibt, als ich dachte

* …, dass es in R. viele Sehenswürdigkeiten gibt

* …, dass es überhaupt nicht so viele Zigeuner gibt

* …, dass es mehr Zigeuner gibt (2x)

* …, dass alle, auch die Jugendlichen sehr gläubig sind, dass es viele Kirchen gibt, starker Glaube an Gott (4x)

* …, dass sich die R. nicht unterhalten können




8. Was ich noch sagen wollte:


* Das Programm war sehr gut organisiert.

* Es war alles sehr gut, ausgezeichnet und toll (3x)

* Wir hatten Ausflüge und Freizeit. In Bulgarien war die war die Seminarwoche anstrengender.

* Das Ziel des Austausches war, meine ich, dass wir alle eine andere Welt kennenlernen müssen.

* Durch den Austausch haben wir nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch viel über R. erfahren.

* Mir hat es sehr gefallen. Ich danke allen, die an dem Projekt teilgenommen haben.

* Das Projekt gefällt mir. Ich habeviele neue Dinge erfahren, wofür ich sehr dankbar bin.

* Ich habe nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch viel gelernt.

* Abgesehen von einigen unangenehmen Erlebnissen, war mein Aufenthalt einzigartig.

* Bei der Wanderung in den Karpaten war es wirklich kalt, aber es hat sich gelohnt. Es ist für uns schon außergewöhnlich, Ende April im Schnee zu spielen.

* Die Atmosphäre bei den Gastfamilien war sehr gut. (2x)

* Ich wollte nicht abreisen. Die Zeit verging zu schnell.

* Ich bin sehr dankbar für die schöne Zeit. Im Sommer werde ich wieder kommen.

* Ich würde Hermannstadt gerne noch hundertmal besuchen.

* Ich will Rumänien noch einmal besuchen.

* Ich werde nie wieder an einem SA mit Rumänien teilnehmen.

* Ich hoffe wirklich, dass ich an anderen SA-Projekten teilnehmen kann

* Ich will mit meinem Partner in Kontakt bleiben und noch einmal "Danke" sagen

* VIELEN DANK! (5x), auch dass Sie trotz aller Hindernisse den Austausch zu Ende gebracht haben.

* Nichts (3x)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Abfahrt



Abfahrt


Die Abfahrt der bulgarischen Schüler war für Samstag, den 23. April 2005 um 7 Uhr morgens aus dem Schulhof geplant. Zwar hat keiner vergessen, dass der Abschied fällig war, aber manche wurden erst von ihren ungeduldigen Mitschülern geweckt. Folglich musste die Abfahrt verschoben werden (ca. 20 Minuten)bis die Bulgaren endlich vollzählig waren.

Im Unterschied zu der Abfahrt der rumänischen Schüler aus Bulgarien ging dieser Abschied etwas weniger dramatisch vor. Gründe dafür könnte man viele finden, aber ich glaube, es hat an der Tatsache gelegen, dass die Gruppe etwas ausgeruhter als in Burgas war. Vieles wurde klarer betrachtet und jeder wusste, dass man sich, obwohl das Projekt beendet wurde, wiedersehen kann.



Christina Zaneva, 10g (BG)

Maria Tâmpanariu, 10.A (RO)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Ausflug auf die Hohe Rinne (Paltinis)



Ausflug auf die Hohe Rinne (Paltinis)



Freitag, den 22. April 2005, gab es für alle etwas besonderes im Programm: Es ist die Rede von einem Tagesausflug auf die Hohen Rinne, einer der im Winter berühmtesten Skiorte in Rumänien.
Obwohl wir alle über das schlechte Wetter vorgewarnt wurden, waren die meisten von uns nicht vorsichtig und vermuteten, logischerweise, dass es Ende April nicht schneien kann und kleideten sich darum nicht passend.

Nachdem wir uns alle um 11.30 in der Bushaltestelle unter dem Thaliasaal getroffen hatten, teilten sich die Schüler in zwei Gruppen (die Rumänen fuhren mit einem Bus und die Bulgaren mit dem ihrigen) und, von je einem Lehrer begleitet, fuhren die Busse los. Die Zeit verging sehr rasch und zu unserer Überraschung sahen wir immer mehr Schnee durch die Fenster, als wir uns dem Bestimmungsort näherten. Auf der Hohen Rinne angekommen, erfuhren wir, dass wir wegen der Kälte und dem Schnee nicht mit der Seilbahn hochfahren werden, sondern dass wir einen kurzen Spaziergang durch den Wald machen werden. Dieser dauerte ungefähr eine Stunde, eine genügend lange Zeit, um den Winter wieder zu fühlen, aber auch eine zusätzliche Chance, uns mit den Bulgaren besser kennen zu lernen.

Die originellen und wenig musikalisch gesungenen Lieder brachten eine fröhliche Stimmung, dazu hatte das Singen eine sehr nützliche Wirkung: wir haben vergessen, dass wir unsere Hände und Füße kaum fühlen konnten. Andere hingegen nutzten die weisse Pracht für eine Schneeballschlacht.

Danach kehrten wir nach Hermannstadt zurück und hatten den ganzen Tag frei.

Diese außergewöhnliche Erfahrung hat uns viel Spaß gemacht und war unserer Meinung nach viel besser als das Sitzen auf einem Stuhl in irgendeinem Gebäude, wo die frische Luft und entspannende Natur fehlen.



Sofia Stojanovna, 10b (BG)

Cristina Rotaru, 10.C (RO)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen 4



Das Bild Rumäniens in deutschsprachigen Fernsehen 4


Donnerstag, den 21. April 2005, haben die Brukenthalschüler der Klasse 10a mit ihren bulgarischen Partnern zwei Filme über die Minderheiten Rumäniens gesehen.

Der erste Film war über die Roma aus Rumänien. Der König der Roma, Cioaba, hat über die Situation dieser Minderheit erzählt. Um die Lebensweise des Königs darzustellen, hat man die Hochzeit seiner Tochter gezeigt. Obwohl sie minderjährig ist, hat sie einen älteren Mann geheiratet und so hat man die internationalen Menschenrechte nicht eingehalten. Das zeigt. wie die Roma aus Rumänien zu ihren alten Traditionen stehen. Es wurden auch andere Romafamilien gezeigt, die sehr arm sind, aber trotzdem ihre Lebensweise nicht verbessern wollen. Die Schüler haben danach besprochen, ob sich mit

dem Eintritt in die EU etwas verändern wird. Alle haben geantwortet, dass die Roma aus Bulgarien und Rumänien ihre Lebensweise und Traditionen nicht aufgeben werden. Trotzdem werden sie zu einer großen Minderheit in beiden Ländern gehören.

Der zweite Film war über die verschiedene Minderheiten, die in der Gegend des Donaudeltas leben. Man hat zuvor die Ruinen der alten griechischen Siedlungen and der Schwarzmeerküste gezeigt. Danach hat man die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, die in dieser Gegend leben, vorgestellt. Die meisten Fischer sind Lipovener. Sie stammen aus Russland und sind vor zwei Jahrhunderten hergewandert, da sie religiös verfolgt wurden. Da man während der kommunistischen Zeit sehr viel gefischt hat, gibt es wenige Fischarten. Darum müssen die Lipovener mehr von dem Ackerbau leben. In dieser Gegend leben auch viele Arumänen. Sie stammen aus dem Norden Griechenlands und beschäftigen sich mit Viehzucht. Auch ihre Kinder beschäftigen sich mit den Tieren, da sie die alten Bräuche nicht vergessen wollen.

Am Ende haben alle Schüler Fragen mit Themen aus dem Film beantwortet. Es waren allgemeine Fragen, die dazu dienten, dass auch die bulgarische Schüler etwas über die rumänische Minderheiten behalten. Als Schlussfolgerung mussten alle herausfinden, wie das Bild Rumäniens in Deutschland aussieht.
Die rumänischen Schüler behaupteten, dass das allgemeine Bild negativ sei. Trotzdem hat man eingewilligt, dass die Filme eigentlich die Wahrheit darstellen.

Für viele Schüler war das sehr interessant, da sie etwas Neues über manche Minderheiten Rumäniens gelernt haben. Viele waren auch von der Schönheit des Donaudeltas begeistert. Wir waren auch beeindruckt, dass es Gemeinsamkeiten zwischen den Romas beider Länder gibt und dass beide Länder ein großes Problem mit ihren Minderheiten haben. Wir finden, dass Bulgarien und Rumänien diese Probleme lösen müssen, um der EU zu beizutreten.



Martin Iankov 10e (BG)

Dorin Rosca, 10a (RO)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen 3



Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen 3

Nach einem kurzen Ausblick vom Ratturm auf Hermannstadt, gingen wir zurück in die Klassenräume, damit wir mit unserem Programm weitermachen können. Für Donnerstag, den 21. April 2005, war für unsere Gruppe eine Filmvorführung vorgesehen, die im Medienraum des Brukenthal-Gymnasiums stattfand.

Da das Problem der Minderheit der Roma sowohl in Bulgarien als auch in Rumänien aktuell ist, haben wir entschieden, den Film mit Cioaba, dem internationalen „König der Roma“, zu sehen.
Interessant war der Unterschied zwischen den Zigeunern, die in einer Stadt leben und denen auf dem Lande. Die aus der Stadt erkennen Cioaba als rechtmäßigen König an, da er ihre Rechte vertritt und sich für sie einsetzt. Die Zigeuner aus dem Dorf hingegen akzeptieren ihn nicht, weil er ihnen keine Unterstützung gewährt und sie keinen Bezug zu seiner Politik finden.

Nach dem fünfminütigen Film wurde eine Diskussion entfacht, in welcher jeder seine Meinung über diesen Film bzw. dieses Problem darstellte. So haben wir auch erfahren, dass die bulgarischen Roma neuestens eine eigene Partei gegründet haben und dass sie schon einen Vertreter im Parlament haben. Im Gegensatz zu den bulgarischen Roma, haben die rumänischen schon vor längerer Zeit eine eigene Partei gegründet.

In kurzer Zeit wurde uns klar, dass beide, sowohl rumänische als auch bulgarische Zigeuner dieselbe Mentalität haben und dass das ein Problem in der jetzigen sich entwickelnden Gesellschaft darstellt. Beide Minderheiten verlangen viel Geld vom Staat, obwohl sie nicht arbeiten wollen, um selbst Geld zu verdienen.
Da die Zeit drängte, fingen wir mit dem zweiten Thema an: Die Dampfeisenbahn aus dem Wassertal. Dieses Tal befindet sich im Maramureschgebiet und die einzige Einkommensquelle der Einwohner ist das Holz. Die Eisenbahn wird dazu benutzt, um das Holz aus den Bergen herunter ins Tal zu transportieren. Zwei Locks werden für diese Strecke benutzt, Cozia 1 und Cozia 2.

Erstaunlich waren die Zahlen, die man nannte, um einen Zug 20 km fahren zu lassen, nämlich 3000 Liter Wasser und 15 Kubikmeter Holz. Es passieren häufig Unfälle, z.B. entweder fällt ein morscher Baum auf das Gleis oder ein Zug entgleist, aber das gehört zum Alltag, weil die Züge schon seit 1933 benutzt werden.
Interessant war noch zu sehen, dass die Bremser und Lockführer Pfeifen als Kommunikationsmittel benutzen.

Leider konnten wir den ganzen Film nicht sehen, weil er zu lang gedauert hat. Danach folgte ein ruhiger Abend und eine ausgedehnte Nacht.



Razvan Sandru, 10.B (RO)

Metodi Milushev , 10g (BG)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen 2



Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen 2


Wir haben uns am Mittwoch (A und B Klasse) im Medienraum getroffen und haben uns einen Film über Rumänien angesehen. Das Thema war "Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen". Der Film wurde 2002 gedreht, und spiegelte das Bild Rumäniens anhand dreier Ortschaften: Bukarest, Hermannstadt und Temeswar wider. Es wurde sehr viel die kommunistische Regierung angesprochen und es wurden fast keine positiven Seiten Rumäniens gezeigt.

Die Darstellung war im allgemeinen objektiv, aber es wurden Szenen gezeigt, die nicht unbedingt repräsentativ nur für Rumänien sind (z.B. ein Zigeuner). Das Thema war ziemlich interessant. Die bulgarischen Schüler konnten einiges über die Vergangenheit Rumäniens erfahren und die rumänischen Schüler haben auch unbekannte Einzelheiten erfahren.

Die gewählten Drehorte sind repräsentativ für Rumänien: Bukarest als Hauptstadt, Hermannstadt – die deutsche Kultur und Temeswar als eine westliche Stadt. Die angesprochenen Personen wurden unserer Meinung nach auch richtig gewählt. Es war ein Schauspieler und zwei Bürgermeister.

Der Film dauerte ungefähr 45 Minuten, die für alle Schüler sehr angenehm waren. Im Film wurden zwei falsche Informationen gebracht: Es gibt keine deutsche Oper in Temeswar, außerdem war Rumänien nicht das letzte europäische Land mit einer kommunistischen Regierung.

Anschließend haben wir uns einen Teil der „Rumänischen Rhapsodie“ von George Enescu angehört.



Stoyan Todorov 10w (BG)

Mituca Andrei, 10.A (RO)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen



DAS BILD RUMÄNIENS IM DEUTSCHSPRACHIGEN FERNSEHEN


Dienstag, am 19. April bzw. am zweiten Tag des Schulprojekts mussten wir über das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen sprechen. Nur aus einem Film kann man sich sehr schwer eine Meinung über ein Land machen. Trotzdem wurden verschiedene Aspekte des Lebens objektiv von manchen Fernsehkanälen dargestellt. Die Grundlage meines Berichtes beruht auf den 2 Filmen über Rumänien, die auf deutschsprachigen Programmen gezeigt wurden.

Erstens haben wir einen Film über die Deutschen in Rumänien gesehen. Er wurde im Jahre 1974 produziert und letztes Jahr in der ZDF Sendung "Vor 30 Jahren" gesendet.
Die Deutschen in Rumänien waren und sind eine bedeutende Minderheit; jedoch nach der Wende von 1989 verkleinerte sich die Anzahl dieser, denn viele sind nach Deutschland ausgewandert. Im Film "Siebenburgen süße Heimat, für wen?" wurden die Sachsen aus Bistriz, Neudorf, Kronstadt, Heltau und selbstverständlich Hermannstadt präsentiert. Diese beschäftigten sich mit Landwirtschaft und Viehzucht aber auch mit kulturellen Aktivitäten. Sie brachten die Kultur des Westens nach Siebenbürgen und haben zur der Entwicklung dieser Gegend beigetragen. In derselben Zeit blieben sie ihrer Kultur, den Sitten, Bräuchen und ihrer Religion treu und bilden deswegen eine lebende Geschichte Siebenbürgens. Viele von den Sachsen aus Rumänien wollten aber nach Deutschland aussiedeln. Doch das blieb nur ein Traum bis 1989. Sie nannten Deutschland "Droben im Reich" aber trotz des kommunistischen Regimes lebte diese Gemeinschaft in Frieden mit den Rumänen und Ungaren und versuchten, ihre Identität als Nation zu erhalten.

Im zweiten Film wird die Geschichte zweier Straßenkinder aus Rumänien erzählt, bzw. wird die Realität der ersten Jahren nach der Revolution dargestellt. Ein 17 jähriger Junge und ein 15 jähriges Madchen haben ein Kind und versuchen, ein gutes Leben zu führen und ihrem Kind eine Zukunft ohne Schwierigkeiten zu schaffen. Trotz ihres schweren Lebens am Bukarester Bahnhof verlieren sie die Hoffnung nicht und finden auch bei anderen Hilfe. Das Leben wird auch in diesem Fall objektiv dargestellt.

Vlad Grapa 10. D (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Besuch des Freilichtmuseums



Besuch des Freilichtmuseums


Donnerstag, den 21.April 2005, besuchten wir, die Schüler der C und D Klasse, zusammen mit unseren bulgarischen Partnern, das Dorfmuseum.

Kurz vor 10 trafen wir uns mit den Lehrern bei der Endstation des O-Busses vor dem Eingang zum Zoo und gingen bis ins Freilichtmuseum zu Fuss. Nach dem wir die Eintrittskarten gekauft hatten und nachdem uns Geschichtliches über das Dorfmuseum erzählt worden war, bekamen wir unsere Arbeitsaufträge für den Tag. Man verlangte von den gebildeten Gruppen, von je 2, 3 oder 4 Schülern, je 2 Gehöfte aus jeder Region Rumäniens: Siebenbürgen, Dobrudscha, Banat, Moldau, Maramures und Oltenien zu besuchen und mindestens 3 ihrer typischen Merkmale aufzuschreiben.

Wir besuchten Gehöfte und Werkstätten von Fassbindern aus Siebenbürgen, dem Banat und der Moldau und bemerkten, dass alle mit einer Scheune und einen großen Hof vorgesehen worden waren, um genug Platz für das Betreiben der Arbeit zu sichern.

Wir stellten fest, dass die Doppelgehöfte aus Maramures, im Vergleich zu denen aus Oltenien, groesser sind. Sie haben 3 bis 4 Zimmer und einen Brunnen im Hof, während die oltenischen Gehöfte meistens nur mit 2 Zimmern vorgesehen waren, aber diese besitzen auch einen Keller und einen Hühnerstall im Hof.

Die Anwesen der Fischer aus der Dobrudscha haben ein Wohnzimmer, ein Badezimmer, einen Hühnerstall und eine Windmühle.

Nachdem wir unseren Auftrag erfüllt hatten, waren wir im Souvenirladen des Museums, wo rumänische Trachten, Tongefäße und ausgeblasene Ostereier zu finden sind. Bevor wir nach Hause gingen, kauften sich unsere Gäste ein kleines Andenken und schossen viele Photos.

Der allgemeine Eindruck der Bulgaren nach dem Besuch des Dorfmuseums erwies sich als positiv.

Ioana Olteanu X.C (RO)

Mila Kovacheva , 10g (BG)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Volkstanzabend



Volkstanzabend


Mittwoch Abend, (20. April 2005), nachdem wir aus Schäßburg zurückgekommen sind, haben wir in der Aula eine Volkstanzvorstellung geboten. Ein paar rumänische Schüler die in dieser AG sind, haben auch getanzt (einer davon bin auch ich gewesen). Wir haben den bulgarischen Partnern Tänze wie: Wiener Walzer, Mühlradl, Ziegeunerpolka, Neppendorfer Ländler, Kreuzpolka, Walzquadrier, Alt Ländler, Hettlinger und Sternpolka präsentiert.

Aufgetreten sind 9 Paare. Leider waren nur einige Schüler in sächsischer Tracht, denn manche konnten sich keine verschaffen. Trotz des kleinen „Problems“ haben alle 9 Paare den Gästen eine große Freude gemacht. Die meist applaudierten Tänze waren Hettlinger, Mühlradl und Walzquadrier. Doch die Sternpolka, der Tanz der immer wieder das Publikum zum Jubeln bringt, hat auch dieses Mal eine Riesenfreude gemacht. Der Höhepunkt ist der Moment, wenn alle 4 Jungen beisammen sich im Kreis bewegen und die Mädchen durch die Luft wirbeln.
Danach haben die 18 Tänzer sowohl bulgarische als auch rumänische Zuschauer (Partner und Kollegen) eingeladen, den Wiener Walzer zu tanzen. Nach drei Versuchen hat es auch prächtig geklappt.
Meiner Meinung nach war dieser Abend ein Erfolg und ich glaube, dass auch im Mai, wenn die Volkstanzgruppe nach Burgas fährt, alle zufrieden sein werden.


Sebastian Suceveanu,10.C (RO)

Alexandra V alasopulo , 10e (BG)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Birthälm und Schäßburg




Birthälm und Schäßburg


Am 20. April haben wir alle eine kleine Reise gemacht und zwar sind wir nach Birthälm und Schäßburg gefahren.

Alles ging wie geplant, schließlich hatte sich auch das Wetter geändert, es war sonnig, nur bei der Heimkehr fing es wieder an zu regnen.

Meiner bulgarischen Partnerin und mir hat die Reise gefallen und das aus mehreren Gründen.

Erstens sind wir nach Birthälm gefahren. Hier hatten wir die Burg besucht und die Kirche. Uns hat beeindruckt, dass es in der Kirche ziemlich sauber war. Obwohl es eine alte Kirche ist, und es nicht mehr so viele evangelische Gläubige gibt wie früher, wurde diese Kirche nicht vernachlässigt, wie es mit anderen Kirchen aus Siebenbürgen passiert ist.

In der Kirche befindet sich ein sehr schöner und großer Altar. Was uns noch so begeistert hat, ist die alte Tür aus Holz, die ein besonderes Sicherheitsschloss hat. Eigentlich besteht es aus der Kombination von mehreren Schlössern.

Die Kirche ist von Mauern umgeben. Neben der Kirche gibt es noch sehr alte Türme. Früher hatte die Kirche eine Hintertür und durch diese konnten die Menschen in die Kirchen eintreten.

Schäßburg ist eine alte Stadt und weltweit bekannt wegen ihrer berühmten Geschichte. Manche behaupten, das in dieser Burg vor langer Zeit Vlad Dracul gewohnt hat. Die Stadt ist voll mit Touristen, die kommen, um diese Burg zu besuchen. Was uns amüsiert hat, waren die vielen Treppen (Um an den höchsten Punkt der Burg zu gelangen, muss man eine Reihe von Treppen hochsteigen).
Schön war es auch auf dem Friedhof, wegen der alten Grabmale. Wir sind auch auf den Stundturm gestiegen. Von hier hatten wir eine schöne Aussicht über die Stadt.


Naicu Cosmina, 10.B (RO)

Georgieva , Zhaneta 10b (BG)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Internet–Pressespiegel



Internet – Pressespiegel


Der heutige Tag (20.04.05) hat um 9 Uhr angefangen. Die Klasse X. C, zu der ich auch gehöre, hat sich im Informatikraum versammelt und eine Aufgabe bekommen, die sich auf den Pressespiegel, Bulgarien und Rumänien betreffend, bezogen hat.
Der Herr Direktor hat uns die Aufgaben und die Artikel zugeteilt. Wir mussten eine Internetseite anklicken und zuerst die Wetterlage in Europa beziehungsweise in Hermannstadt anschauen.
Die nächste Aufgabe bestand darin, eine Suchmaschine aus Deutschland anzuklicken (www.paperball.de). Diese Seite brachte bei der Eingabe der Wörter „Rumänien, Bulgarien“ Hinweise auf alle Artikel aus der deutschsprachigen Presse, welche diese Wörter enthielten. Hauptthema war die Integration Bulgariens und Rumäniens in die Europäische Union.
Die letzte Aufgabe zu diesem Thema war kurz den Inhalt des gelesenen Artikels wiederzugeben und unsere Meinung dazu zu äußern. Diese Versammlung im Informatikraum endete um 10 Uhr, da um 10.30 Uhr alle Schüler, Bulgaren und Rumänen, zusammen mit den Lehrern nach Birthälm und Schäßburg gefahren sind.


Muntean Roxana, X. C (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Unser Musik-Hit



Unser Musik-Hit


Am Dienstag, dem 19.04.2005, sind die Schüler aus der 10. C mit ihrem bulgarischen Partner um 9 Uhr in den Clubraum gegangen, um das Projekt „Unser Music-Hit“ durchzuführen. Die Schüler aus der 10. C hatten eine CD mit rumänischer Musik schon vorbereitet. Die CD wurde gespielt und unsere Gäste aus Bulgarien wollten aber wissen, was sie hören. Wir haben also ihnen den Inhalt der Lieder übersetzt und eines der Lieder haben wir auf Papier geschrieben und dann kopiert, so dass jeder die Verse lesen konnte. Das Lied war „Vara asta...“ gesungen von Vama Veche. Die bulgarischen Schüler haben den Text gelesen, wir haben für sie jeden Vers übersetzt und bis zuletzt haben wir alle gesungen. Danach haben sie uns ein bulgarisches Volkslied vorgesungen und wollten uns diesen Lied auch lernen, aber die Zeit war schon vorüber.

Persönlich hat uns das Projekt ganz gut gefallen, weil nicht nur die schulischen Gemeinsamkeiten verarbeitet wurden, sondern auch etwas, das uns, der Jugend, die Freizeit bunt macht.


Leda Gesheva, 10d (BG)

Iulia Hasan,10.C (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Konzert



Konzert


Am Dienstag, dem 19.04.2005, besuchten die meisten von uns um 19.30 Uhr ein Konzert im Thaliasaal, dem Konzertsaal der Stadt. Das Programm bestand aus zwei Teilen. In dem ersten Teil wurden Werke von Antonio Vivaldi und Gioacchino Rossini gespielt. Vor dem zweiten Teil hatten wir eine kleine Pause von 10-15 Minuten. Der zweite Teil begann mit einen Konzert von Karl Stamitz und wurde von Werken von James Waterson gefolgt. Am Ende gab es noch 2 Zugaben.

Ich meine, dass es ein wunderbares Konzert war, wenn auch gewöhnungsbedürftig. Es handelte sich um ein Kammerkonzert mit nur 4 bzw. 5 Künstlern. Die leicht gespielten Töne des Klarinetts und der Oboe, die Größe des Saals, seine Schönheit und die ganze Atmosphäre haben uns alle beeindruckt.

Die Mitglieder des Ensembles Pro Musica Academica haben durch ihre Seriosität und viel Arbeit den Erfolg des Konzertes gesichert.


Mihai Madalina, 10. (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Europäischer Referenzrahmen - Sprachenpass



Europäischer Referenzrahmen - Sprachenpass


Am Dienstag, den 19. April hatten wir von 11 Uhr als Programmpunkt einen Sprachenpass, Deutsch und Englisch. Wir haben uns im Club getroffen um dieses Thema zu besprechen. Zuerst haben wir zwei Raster zur Selbstbeurteilung bekommen, eines auf Deutsch und ein anderes auf Englisch. Darauf standen einige Kategorien wie Hören, Lesen, Sprechen, zusammenhängend Sprechen und Schreiben. Wir mussten sie aufmerksam durchlesen und nachher die Kategorien auswählen, die zu uns passen. Man musste sie nachher auf ein Blatt (Selbstbeurteilung) schreiben, oder besser gesagt, mussten wir sie in eine Tabelle eintragen. Das haben wir für beiden Sprachen gemacht, also auf Deutsch und auf Englisch. Zum Schluss haben wir so eine Art Vergleich zwischen den Rumänien und Bulgaren gemacht, wer besser Deutsch oder Englisch reden kann. Na ja, es ist rausgekommen, dass die Bulgaren nicht so viel Deutsch können und manche (sehr wenige) besser Englisch. Eigentlich hatten wir zwei Stunden zur Verfügung, aber wurden in 40 Minuten schon fertig.

Margineanu Adelina, 10.C (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Jugend in Bulgarien, Rumänien und Deutschland



Jugend in Bulgarien, Rumänien und Deutschland


Am Dienstag, dem 19. April, hatten die Gruppen A und B eine Diskussion in Medienraum über Jugend in Bulgarien, Rumänien und Deutschland.

Die zwei wichtigsten Sachen, die zur Diskussion kamen, waren: die Freizeitbeschäftigung und die Lebensplanung.

Jeder Teilnehmer musste zu aufgeführten Freizeitbeschäftigungen seine Rangfolge angeben. Dann hat jede Gruppe, bzw. Bulgaren und Rumänen ihre Antworten verglichen und haben sich auf eine allgemeine Antwort geeinigt. In dieser Ordnung standen bei den Gruppen am ersten Platz "sich mit Leuten/Freunden treffen" und gleich danach "Musik hören". Ein großer Unterschied war, dass bei den Rumänen das Bücher lesen am dritten Platz stand, wobei bei den Bulgaren das an letzter Stelle zu finden war. Das Gleiche geschah bei "im Internet surfen", diesmal waren es aber die Bulgaren, die es wichtiger fanden als die Rumänen.

Der zeitliche Umfang der Freizeit war bei den Bulgaren 5 Stunden an Arbeitstagen und 7,5 Stunden am Wochenende, wobei die Rumänen weniger davon hatten: 3 an Arbeitstagen und 8 am Wochenende.

Bei der Frage: "Was ist Dir im Moment für dein Leben wichtig?" haben die Rumänen als erstes die Ausbildung, gefolgt von Gesundheit gewählt, wobei für die Bulgaren die Familie und die Freunde wichtiger waren. Bei den Rumänen standen auf den folgenden Plätzen die Familie, die Freizeit und das Reisen, wobei die Liste der Bulgaren mit Liebe, Ausbildung, Gesundheit, Geld, gutes Aussehen fortfuhr.

Meine eigene Meinung von der ganzen Sache ist, dass dieses Gespräch sehr interessant war, da wir uns vergleichen konnten und uns so besser kennenlernen konnten. Das war ein Thema, das beide Gruppen (Bulgaren und Rumänen) interessant fanden und sich sehr leicht dazu geäußert haben.

Mailat Andreea, 10.A (RO)

Donnerstag, August 25, 2005

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Besuch im Continental–Werk



Besuch im Continental – Werk

Am 19. April haben die Gruppen A und B das Industriegebiet West und die Firma Continental besichtigt.
Wir sind mit dem Bus um 9 Uhr aus dem Schulhof weggefahren. Die Fahrt durch die Stadt war eine gute Möglichkeit, Hermannstadt besser kennen zu lernen. Nach der kurzen Fahrt sind wir am Ende von Hermannstadt angekommen, wo sich die Firma befindet.

Dort wurden wir ganz freundlich von einem Fräulein empfangen, das uns schon die ersten Regeln gesagt hat: Wir sollten nicht laut reden, denn im Gebäude arbeiten sehr viele Ingenieure, die beim arbeiten Ruhe brauchen. Herr Brand, der Geschäftsführer der Firma in Hermannstadt, hat uns mit Hilfe der moderner Technologie, einer PowerPoint-Präsentation freundlich und lehrreich erklärt, womit sich die Firma beschäftigt.

In der Fabrik konnten wir moderne Werkzeuge, PCs, Entladungsgeräte und viele Ingenieure bei der Arbeit beobachten. Die Fabrik besitzt auch eine Kantine, wo man gut essen kann. Da die Fabrik außerhalb der Stadt ist, müssen die Leute mit dem Bus fahren; inzwischen besitzen aber viele der Angestellten ein eigenes Auto. Das zeigt die guten Vedienstmöglichkeiten bei der Firma.

Nach mehr als einer Stunde zuhören und zusehen sind wir in die Schule gefahren. Um 11 Uhr ging es schon mit dem nächsten Programmpunkt weiter.

Valentin Victor Hodirnau, 10.B (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Kultur im Spiegel von Gebrauchgegenständen



Kultur im Spiegel von Gebrauchgegenständen

Am Montag, dem 18. April 2005, hatten die Rumänen mit ihren bulgarischen Partnern zwei Aufgaben zu erfüllen. Nach der Stadterkundung kehrten die Schüler ins Brukenthal - Lyzeum zurück, wo sie in drei Gruppen eingeteilt wurden. Die erste Gruppe hatte als Arbeitsplatz die Aula. Ein Mitglied der Gruppe musste ein Briefumschlag wählen, in dem sich der Gebrauchsgegenstand befand. Zunächst fanden wir heraus, dass die Gebrauchgegenstände eigentlich Geldscheine waren. Unsere Aufgabe war jetzt, die Zeichnungen auf der Vorderseite und Rückseite der Geldscheine zu interpretieren und den Zusammenhang zwischen ihnen zu finden. Hier ist, was wir herausbekommen haben:

Der 1 Million Lei Schein hat auf der Vorderseite einen sehr berühmten Schriftsteller, nämlich I. L. Caragiale, welcher Theaterstücke wie ''O noapte furtunoasa'' oder "O scrisoare pierduta" geschrieben hat. Seine Werke werden auch heutzutage aufgeführt. Hier liegt der Zusammenhang zwischen der Abbildung auf der Vorderseite, I.L.Caragiale, und die auf der Rückseite, das Theater.

Auf der Vorderseite der 500.000 Lei Geldscheins befindet sich auch eine berühmte Person, Aurel Vlaicu. Er beschäftigte sich mit dem Flugzeugbau und war ein rumänischer Erfinder und Pilot. Der Zusammenhang mit dem Flugzeug auf der Rückseite des Geldscheines besteht darin, dass Vlaicu zwei monoplane Flugzeuge gebaut hat, die zu der Zeit bewunderswerte Leistungen erreicht haben.

Wenn man ein 100.000 Lei Geldschein genauer betrachtet, kann man Nicolae Grigorescu erkennen. Er war der größte rumänische Maler des 19 Jahrhunderts. In mehreren seiner Werke hat er die physische und moralische Schönheit der rumänischen Bauern, in ihrer Lebensweise dargestellt, da er auch in einer Bauernfamilie geboren wurde. So ist das Haus auf der Rückseite des Scheines wahrscheinlich sein eigenes Haus und die Frau, eines seiner Werke.

Die Ehre sich auf dem 50.000 Lei Geldschein zu befinden hat in diesem Fall der größte rumänische Komponist George Enescu. Auf der Rückseite des Scheines ist das Athenäum aus Bukarest abgebildet, der Konzertsaal der Philharmonie, die den Namen des Komponisten trägt.

Auf dem 10.000 Lei Geldschein befindet sich ein rumänischer Politiker. Er hat eine Zeit im Kloster von Curtea de Arges gelebt, deshalb ist es auf der Rückseite des Geldscheines abgebildet.

Cretiu Cristina, 10a (RO)
Stanislava Markovska, 10b (BG)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Stadterkundung - Präsentation der Ergebnisse



STADTERKUNDUNG - PRÄSENTATION DER ERGEBNISSE

Montag, der 18. April war der erste Projekttag des Austausches mit den bulgarischen Schülern. Die Brukenthalschüler kamen zusammen mit ihren Partnern zur Schule und wurden offiziell begrüßt.

Nachher hatte jede Gruppe, gebildet aus je zwei rumänischen und bulgarischen Partnern einen Briefumschlag gewählt, worin zwei Postkarten zu finden waren und ein Fragebogen dazu. Dann ging es los in die Stadt.

Nach zwei Stunden waren alle vorbereitet, ihre Erfahrungen mitzuteilen. Jede Gruppe präsentierte sehr schön ihre Erfahrungen, fast jede Frage wurde richtig beantwortet.

Manche Mädchen waren ein wenig scheu und deswegen konnte man ihre Stimmen kaum hören, aber allmählich wurde alles verstanden. Neben den Schülern waren zwei Schautafeln zu sehen, worauf die Postkarten gehängt wurden und so konnte man am Ende aller Präsentationen ein komplettes Bild von Hermanstadt bewundern.

Was ich beobachtet habe war, dass die Präsentation meist von den rumänischen Schülern vorgetragen wurde und nicht auch von den Bulgaren. Eigentlich war diese Stadterkundung mehr für die bulgarischen Schüler organisiert, denn theoretisch hätten wir fast alle Gebäude aus Hermannstadt schon kennen müssen, deswegen wäre es besser gewesen, dass die Gäste über ihre Erfahrungen berichten.
Jedenfalls blieb war das Ganze für alle eine schöne Erfahrung.

Elena Ginghina, 10.D (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Stadterkundung




Stadterkundung

Am ersten Tag, dem 18. April 2005, haben wir mit den Bulgaren den Auftrag gehabt, Hermannstadt zu erkunden.

Die Themen und Fragen bekamen wir im Zusammenhang mit Ansichtskarten. Wir waren in Gruppen von je 4 Personen (2 Bulgaren und 2 Rumänen) aufgeteilt. Unsere Gruppe bestand aus 4 Mädchen. Unser Auftrag war, 2 touristische Sehenswürdigkeiten zu besichtigen: den Großen Ring und die Ursulinenkirche.

Zuerst waren wir auf dem Großen Ring, wo wir den Ratturm besichtigten. Leider konnten wir wegen den Bauarbeiten die Statue von Gheorghe Lazar nicht sehen (weil die Statue nicht mehr da ist), aber wir haben unseren bulgarischen Partnerinnen alles erklärt und dazu auch noch Photos gezeigt.

Als nächstes haben wir das Informationszentrum in der Friedrich Schiller Buchhandlung besucht, wo wir einige Informationen über den Großen Ring erhalten haben.

Zum Schluss waren wir in der griechisch -katholischen Ursulinenkirche. Ich finde sie einzigartig.

Gegen 11 Uhr und 30 Minuten waren wir wieder in der Aula, wo die Ergebnisse präsentiert wurden.

Trotz des schlechten Wetters hatten wir viel Spaß zusammen. Aus dieser Stadterkundung haben wir, Bulgaren und auch Rumänen, viele interessante Informationen über Hermannstadt herausgefunden.

Cristina Ciucean 10.C (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Das Samuel von Brukenthal-Gymnasium




Das Samuel von Brukenthal-Gymnasium

Die Schule wurde 1380 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.Das heutige Gebäude wurde zwischen den Jahren 1779-1781 errichtet. Das Gymnasium befindet sich neben einer evangelischen Kirche im Zentrum der alten Stadt Sibiu (Hermannstadt). Beim Eintreten ins Gebäude fällt auf dem Boden eine lateinische Inschrift "Salve" auf, was "Willkommen" bedeutet. Man kann in der Aula , wo viele Aufführungen der Schüler stattfinden, auch solche Inschriften auf Lateinisch sehen.

Den Namen "Bruckenthal Gymnasium" erhält die Schule im Jahre 1921 zur Erinnerung an Baron Samuel von Bruckenthal, der zwischen 1777-1787 Gouverner des Fürstentums Siebenbürgen gewesen war und der dem Gymnasium in seinem Testament bedeutende Schenkungen gemacht hatte. Während der kommunistischen Diktatur war das Lyzeum in Hermannstadt auch unter dieser Bezeichnung bekannt, als es verschiedene Namen und unterschiedliche Fachrichtungen hatte.

Das Bruckenthal Gymnasium war bis 1990 eine Schule in deutscher Unterrichtssprache für die deutsche Minderheit in Rumänien.Obwohl danach der größe Teil der Rumäniendeutschen nach Deutschland ausgewandert ist, wird im Lyzeum und Gymnasium weiter in deutscher Sprache unterrichtet, wobei der Großteil der Schüler Rumänen sind.

Die Schule hat einen Chor, eine Theatergruppe und eine Tanzgruppe. Die Theatergruppe wurde 1998 vom Schauspieler Franz Kattesch gegründet. Die begabten Schüler haben Shakespeare "Pyramus und Thisbe", Molieres "Geistigem" und noch viele Stücke gespielt.

Die sächsishe Volkstanzgruppe wurde 1968 gegründet. Seit Januar 2003 leitet Frau Gertrand Nowak die Tanzgruppe ,die jetzt an drei geteilt ist - Anfänger, Fortgeschrittene und "Profis". Bemerkenswert ist , dass sich nur Schüler aus rumänischen Familien dafür begeistern. Die Trachten müssen allerdings gekauft oder selbst angefertigt werden. Die Volkstanzgruppe hat viel in Rumänien augetreten, aber auch in Deutschland hatte sie Auftritte. Besonders erwähnenswert ist das meh r tägige "Gastspiel" in rumänischen Pavillon bei der Expo 2000 in Hannover.

Die Schule hat auch viele Traditionen. Jeder Frühling findet der Fasching statt, bei dem alle Klassen (von 9.bis 12.) ein witziges Stück vorbereiten und aufführen. Einen Film über die Misswahl der neunten Klassen machen die Schulabgänger jedes Jahr. Auch einen witzig er Film über die Lehrer wird gemacht.

Im Brukenthal Gymnasium vereinbart man alte Traditionen mit neuen Ideen.


Janeta Georgiewa, 10e (BG)




Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Die offizielle Begrüßung



Die offizielle Begrüßung

Die offizielle Begrüßung der bulgarischen Schüler und Professoren fand Montag, den 18. April in der Aula des Brukenthal-Lyzeums statt. Der Direktor G. Hermann hielt eine Rede in dem er die Bulgaren willkommen hieß, aber auch etwas über die Schule und die Stadt sagte.

Natürlich waren alle rumänischen Schüler mit ihren Partnern anwesend, man machten Bekanntschaft mit den neugekommenen Bulgaren, die in ihrem Heimatland bei dem 1. Austausch nicht teilgenommen hatten. Wir unterhielten uns mit den lange nicht gesehenen Freunden und lachten.

Diese Begrüßung war eine der wenige Male, bei denen sich alle Schüler, die beim Projekt mitgemacht haben, in der Schule getroffen haben.
Anschließend wurden an die Schülern schon Aufgaben für die Stadterkundung (eine Fußgängerrallye) verteilt. Wir mussten durch die Stadt wandern, um Informationen über verschiedene
Sehenswürdigkeiten zu sammeln. Gruppen von je zwei Rumänen und zwei Bulgaren wurden gebildet und es ging los.

Ich bin der Meinung dass die Begrüßung der Gäste notwendig war und auch sehr gut angekommen ist bei allen Schülern, denn nicht umsonst waren alle Teilnehmer ruhig und aufmerksam bis auf kleine Ausnahmen. Die Rede des Direktors hat mir gefallen, er hat alles gelassen und ausführlich erklärt.

Dan Câmpean, X.B (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Die Fahrt





Die Fahrt

Am siebzehnten April 2005 haben die bulgarischen Schüler, die an dem Bulgarien-Rumänien Austausch teilnahmen, um sechs Uhr am Morgen ihre zwölfstündige Fahrt begonnen. Die meisten waren müde und schläfrig, so dass wir die ersten Stunden im Schlaf verbracht haben.

Gegen zehn Uhr waren wir in Russe angekommen und bereit die Grenze zu passieren. Ohne Probleme sind wir in Rumänien eingereist. Die erste Eindrücke von dem Land waren wunderschön. Im südlichen Teil Rumäniens war es flach, ohne Hügel,nur ein Paar Bäume. So sah es bis zu den Karpaten aus. Dort haben wir zum ersten Mal das Auto Dachia gesehen, aber auch einige sehr teuere westliche Autos. Insgesamt waren die Straßen besser gepflegt als in Bulgarien.

In den ersten Ortschaften haben wir bemerkt, dass es keine oder sehr wenig Wohnblocks gibt. Nur kleine schöne Häuser mit Höfen und schönen Gärten. Auch die vielen Kirchen haben uns beeindruckt. Manche mit Dächern aus Blech, manche sehr geschmückt, aber alle waren schön und man konnte dort irgendwo eine Kirche finden, da sie meistens die höchsten Gebäude in der Stadt waren.

Als durch die Karpaten fuhren, haben wir wirklich schöne Landschaften gesehen - die Wälder und die verschneiten Gipfel. Sibiu ist eine Stadt mit deutschen Einfluss, all diese Häuser mit so alter Architektur, die großen Pforten der Häuser, die Kirchen, die Türme, alles so wunderschön. Ich fühlte mich wie in Salzburg vor Jahren.

Mir gefiel die Fahrt sehr. Wir haben den großen Unterschied zwischen dem südlichen und nördlichen Teil Rumäniens gesehen. Auch das Wetter war gut, so dass wir auch schöne Ausflüge unternehmen konnten.

Martin Yankov, 10e (BG)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Erste Eindrücke




Erste Eindrücke

Als wir in Rumänien ankamen, war das für uns nur ein Nachbarland im Norden von Bulgarien. Die meisten von uns wussten fast nichts über dieses Land, über die rumänischen Bräuche und Traditionen, und über die Menschen dort.

Noch am Anfang haben auf uns bunte Häuser mit Metalldächer einen besonderen Eindruck gemacht. Alle waren in verschiedensten Farben angestrichen - gelb mit braun, rot mit blau, rosa mit lila und viele andere Kombinationen waren zu sehen. Die Häuser sahen ziemlich klein und einfach aus, aber die Fassaden waren mit vielen Ornamenten ausgeschmückt. Später wurde es klar, dass die Besitzer dieser Häuser vorwiegend Zigeuner sind. Eigentlich haben wir in Rumänien nicht so viele Zigeuner gesehen, wie wir erwartet haben.

Auf dem Weg nach der Grenze, noch am Anfang des Landes, waren viele Fahnen - rumänische und europäische - zu sehen. Die Rumänen sahen ziemlich begeistert davon, dass sie der EU beitreten werden.

Die Stadt Sibiu war ziemlich groß - fast wie Burgas. Das haben wir nicht erwartet. Die meisten von uns meinten, dass Sibiu ein kleines Städtchen ist, wo sich alle kennen. Der besondere Eindruck da war, dass es dort viele Kirchen gab. Die Rumänen haben als Gewohnheit, immer wenn sie an einer Kirche worbeikommen, sich zu bekreuzen. Es ist nicht von Bedeutung, ob sie sich in einem Fahrzeug befinden, oder zu Fuß gehen.

Im Allgemein waren alle Rumänen sehr gut erzogen, freundlich gestimmt und sehr nett.

Alexandra Walasopulo, 10e (BG)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Die Ankunft der bulgarischen Gäste (17.Apr.05)






DIE ANKUNFT DER BULGARISCHEN GÄSTE (17. APRIL 2005)



Die lange Fahrt der Bulgaren von Burgas bis Sibiu hat um 6 Uhr morgens am Sonntag begonnen. Alle Schüler waren pünktlich, deshalb hatten die Lehrer keinen Grund böse zu sein. Die Gruppe brauchte 1 Stunde um die rumänische Grenze zu überqueren. Die erste Sache die wir, die Bulgaren, in Rumänien sahen, waren ein paar Schafe mit glatter Wolle, welche es bei uns nicht gibt. Auch die Architektur der Häuser und die schöne Natur der Karpaten beeindruckte uns. Nach 12 Stunden im Bus, während man sang, tanzte, sprach und schlief, erreichten wir Hermannstadt. Zuerst glaubten wir nicht, dass wir schon hier waren, aber dann sahen wir unsere rumänischen Partner.

Vyara Draganova ,10a (BG)


Die Bulgaren sind um 18 Uhr mit dem Bus im Schulhof angekommen. Wir, die Rumänen, haben gespannt auf sie gewartet, auf das Wiedersehen mit den Personen, die uns im Oktober 2004 für fünf Tage in ihrer Familie aufgenommen hatten. Wir bemerkten gleich die Veränderungen, die in der Zwischenzeit stattfanden und haben uns beim Gedanken, eine Woche miteinander zu verbringen, gefreut. Die Partner aus Bulgarien sind mit uns nach Hause gekommen, wo sie von unseren Familien herzlich empfangen wurden. Die ersten Eindrücke wurden ausgetauscht, die ersten Gespräche fanden statt. In der Zwischenzeit haben sich die Gäste bequem eingerichtet um dann am Abend in der Stadt auszugehen und alle Anderen zu treffen.

Boncu Cezara Elena (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Bericht über den Schüleraustausch mit dem Brukenthal-Gymnasium





Bericht über den Schüleraustausch mit dem Brukenthal - Gymnasium , Gegenbesuch der bulgarischen Teilnehmer in Hermannstadt/Sibiu, Rumänien vom 17.04. bis 23.04.2005



Am Sonntag, dem 17.04. 2005 wurde die bulgarische Gruppe (31 Schüler, 3 Lehrer) von den am Projekt beteiligten rumänischen Schülern und dem Direktor des Brukenthal-Gymnasiums, Herrn Herrmann, herzlich in Hermannstadt empfangen.

Der Schüleraustausch verlief in Form einer Seminarwoche, bei der die Schüler mit ihren Partnern in Gruppen verschiedene Themen bearbeiteten und am vierten Tag insgesamt präsentierten.

Am Montag , dem 18.04. , fand in der Aula des Gymnasiums die offizielle Begrüßung der bulgarischen Gruppe statt, dann nahmen alle an der Stadtrallye (Stadterkundung) teil. Die Schüler teilten sich in Gruppen auf, um bestimmte Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und die ihnen gestellten Fragen zu beantworten. Später haben die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse präsentiert und dabei mit Ansichtskarten und Fotos ein komplettes Bild von Hermannstadt erstellt. Im Korridor des Gymnasiums wurden die von bulgarischen Schülern für den Besuch in Rumänien angefertigten Collagen ausgestellt, die sie im Rahmen eines in Bulgarien im DSD-Unterricht durchgeführten Projektes erstellten und die sehr das Interesse der rumänischen Schüler weckten.

Am Nachmittag beschäftigten sich die Schüler in drei Gruppen mit bulgarischen und rumänischen Banknoten sowie mit denen des Euro. Sie haben sich mit den Symbolen, den abgebildeten Personen, Symbolen und Aufschriften auf den Geldscheinen bekannt gemacht, wodurch sie vieles über die Geschichte und die Kultur der beiden Völker sowie über die EU erfahren haben.

Am Dienstag, dem 19.04. , besuchten zwei der Gruppen das Continental-Werk in Hermannstadt, wo sie vom Geschäftsführer persönlich über die Produktion und die Zukunftspläne von Continental informiert wurde. Ein Rundgang im Werk rundete den Besuch ab.
Die dritte Gruppe hat sich mit Übersetzungen ihrer Lieblingshits ins Deutsche befasst und diese Lieder auch in der Landessprache des Partners gelernt.
Die vierte Gruppe diskutierte über das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen.

Nach der Rückkehr der Gruppen aus dem Continental-Werk haben alle über die Gestaltung der Freizeit und die Zukunftspläne der bulgarischen und der rumänischen Schüler diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussionen der bulgarischen und der rumänischen Gruppe wurden miteinander verglichen und im Plenum diskutiert. An diesem Tag haben die Jugendlichen sich auch mit dem Europäischen Referenzrahmen und einer Selbsteinschätzung ihrer Fremdsprachenkenntnisse befasst.

Am Abend haben alle das Kammermusikkonzert im Konzertsaal „Talia" besucht.

Am Mittwoch, dem 20.04. , hat eine Gruppe Information aus dem Internet über die Bereitschaft Bulgariens und Rumäniens zum EU-Beitritt zusammengefasst. Die zweite Gruppe hat sich einen Film über Rumänien in deutscher Sprache angesehen und diesen diskutiert. Eine dritte Gruppe hat über Artikel gesprochen, die in der bulgarischen und rumänischen Presse über die Fortschritte der beiden Länder auf dem Weg in die EU berichteten.

Im Anschluss führte eine Exkursion die Jugendlichen in die typisch siebenbürgische Siedlung Birthälm/Biertan und die Stadt Schäßburg /Sighisoara.

Am Abend haben alle die sächsischen Tänze der rumänischen Tanztruppe genossen..

Am Donnerstag , dem 21.04. , besichtigten zwei Gruppen den ethnografischen Komplex in Hermannstadt. In der gleichen Zeit diskutierte eine dritte Gruppe über die Probleme der Minderheiten in den beiden Ländern und in einer vierten Gruppe verglichen die Schüler die Bildungssysteme von Bulgarien und Rumänien. Danach bestiegen sie den Turm des Rathauses, wobei sie bei herrlichem Wetter eine wunderschöne Aussicht über die Stadt hatten.

Am Nachmittag wurden die in den vergangenen dreieinhalb Tagen bearbeiteten Themen von jeder Gruppe in der Aula des Gymnasiums in Anwesenheit des Direktors des Brukenthal-Gymnasiums, des Fachschaftsberaters von Burgas, der Presse und der am Projekt beteiligten Lehrer präsentiert.

Am Freitag, dem 22.04. , wurde trotz Wintereinbruchs die Exkursion in die Karpaten durchgeführt. So kamen die Schüler bei einer einstündigen Wanderung in 1200 Metern Höhe in den Genuss von fast 20 cm Neuschnee. Fast alle waren begeistert.

Am Samstag, dem 23.04. , haben wir Abschied von unseren gastfreundlichen rumänischen Freunden genommen.
Wir stellten fest, dass die Schüler sehr engagiert ihre Aufgaben bearbeiteten und alle eigentlich rundum zufrieden waren. Beide Schulen beabsichtigen im neuen Schuljahr den Schüleraustausch fortzusetzen und die Partnerschaft zu vertiefen.

Vesela Hristova, Sybille Schabanska



Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: Auswertung Fragebogen FREMDBILD



Auswertung Fragebogen FREMDBILD
(von 34 bulgarischen Schülern ausgefüllt)

Umfrage über Rumänien



1. Woran denkst du, wenn du das Wort "Rumänien” hörst?

Die meisten Antworten sind:

• Nachbarland (fast 50%)
• Graf Dracula (ein Drittel)
• das Austauschprojekt mit Rumänien (20%)
• das Lied ,,Dragostea din tei“(3)
• Bukarest (3)

Einige verbinden das Wort auch mit der "Donau" und "Freunden aus Sibiu".

Individuelle Antworten sind: "gemeinsame Grenze“, "gutes Schulsystem", "Transylvanien“, "EU", "George Hadji“.


2. Mit welchem Verkehrsmittel würdest du durch Rumänien reisen? Begründe deine Antwort.

Die meisten Antworten sind:

• mit einem Bus (mehr als die Hälfte der Befragten), weil bequem
• mit dem Auto weil bequem (fast ein Drittel)
• mit dem Zug um die Landschaft zu sehen (7)
• mit dem Jeep um ins Gebirge zu fahren (1)
• mit dem Fahrrad (!!!), weil es Spaß macht und gesund ist (1)
• ein Schüler möchte sogar zu Fuß gehen um alles zu sehen

3. Würdest du mit deinen Eltern mit dem Auto in Rumänien Urlaub machen?

Die meisten Antworten sind:

• JA, als Reiseziel und um Sehenswürdigkeiten zu sehen. (ein Drittel)
• Nein (7)

Vereinzelte Antworten waren: "ich weiß nicht", "ja, falls die Eltern einverstanden sind“, "ja, ohne Eltern“, "ja, nur mit Freunden“, "ja, aber ohne Auto“

4. Welche rumänischen Erzeugnisse sind in Bulgarien beliebt?

Die meisten Antworten sind:

• keine Antwort (68%)
• Wein (1)
• Dacia (1)
• keine Information darüber (3)

5.Nenne typisch rumänische Gegenstande.

Die meisten Antworten sind:

• das Auto Dacia (16)
• die Speise Mamaliga (3)
• keine Antwort (18)

6. Inwieweit treffen die folgenden Behauptungen über Rumanien zu?

* Rumänien hat noch eine wunderschöne Natur zu bieten.
• Ja (20)
• zum Teil (11)
• Nein (1)

* Rumänien hat gute Weine.
• Nein ( 19 )
• Ja ( 8 )
• zum Teil (7)

* In Rumanien gibt es gutes, schmackhaftes Essen.
• Ja ( 8 )
• Nein (11)
• zum Teil (15)

* Die Rumänen sind gastfreundlich.
• Ja ( 25 )
• Nein (5)
• zum Teil (4)

*Die Rumänen sind unpünktlich.
• Ja ( 9 )
• Nein ( 17 )
• zum Teil (8)

*Die Rumänen haben keine Eigendisziplin. Sie sehen alles etwas lockerer als z.B. der Westeuropäer, leben nach dem Motto “Javasch, Javasch”.
• Ja (4)
• Nein ( 14 )
• zum Teil ( 14 )
• keine Antwort (2)

*Die Rumänen klauen viel.
• Nein (19)
• Ja (4)
• zum Teil (11)

*Die Rumänen betrügen Touristen.
• Ja (7)
•Nein (14)
• zum Teil (6)
• keine Antwort (7)

*Einige Behauptungen, die du erganzen möchtest:
• unsere Gäste sind tolerant, gut erzogen, lustige Menschen
• wir konnten schnell Freundschaft mit ihnen schließen



Auswertung Fragebogen FREMDBILD
(von den rumänischen Gästen ausgefullt)

Umfrage uber Bulgarien


1. Woran denkst du, wenn du das Wort "Bulgarien" hörst?

Die meisten Antworten sind:

• ein Land, das sehr stark dem unserem ähnelt
• ans Meer
• an Burgas, an Sofia
• an Bulgaren
• an den orthodoxen Glauben
• ans Rila-Gebirge
• an Nachbarland, Partnerschaft
• an eine schöne Kultur und Zivilisation
• an Freundschaft (alle Bulgaren sind sehr freundlich)
• an ein schönes Land, wo man sehr gut leben kann
• an Karaoke, Discos
• an Strassenschmutz
• an Schüleraustausch

2. Mit welchem Verkehrsmittel würdest du durch Bulgarien reisen? Begründe deine Antwort.

Die meisten Antworten sind:

• mit einem Zug
• mit dem Bus
• mit dem Auto, weil so ich die Landschaften besser sehen kann.
• mit Auto, damit ich jedes mal, wenn ich eine Sehenswürdigkeit besuchen will, anhalten kann

3. Würdest du mit deinen Eltern mit dem Auto in Bulgarien Urlaub machen?

Die meisten Antworten sind:

• JA, aber nicht mit meinen Eltern. Ich moechte Freiheit!
• JA, denn in Bulgarien sind viele schöne Orte, die ich gern besuchen will.
• Nein

4. Welche bulgarischen Erzeugnisse sind in Rumänien beliebt?

Die meisten Antworten sind:

• Lada
• Lederkleider und Lederschuhe
• Rosenöl
• keine Antwort(7)

5. Nenne typisch bulgarische Gegenstände.

Die meisten Antworten sind:

• Speisen: Musaka, Schopska Salata
• Rosenflaschen mit Parfüm
• Suschi
• keine Antwort(3)

6. Inwieweit treffen die folgenden Behauptungen über Bulgarien zu?

* Bulgarien hat noch eine wunderschöne Natur zu bieten.
• Ja (17)
• zum Teil

*Bulgarien hat gute Weine.
• Ja (5)
• Nein (3)
• zum Teil (6)
• keine Antwort (6)

* In Bulgarien gibt es gutes, schmackhaftes Essen.
• Ja (12)
• zum Teil

* Die Bulgaren sind gastfreundlich.
• Ja (17)
• zum Teil

*Die Bulgaren sind unpünktlich.
• Ja (8)
• Nein (5)
• zum Teil

*Die Bulgaren haben keine Eigendisziplin. Sie sehen alles etwas lockerer als z.B. der Westeuropäer, leben nach dem Motto “Javasch, Javasch”
• Ja (4)
• Nein (9)
• zum Teil (7)
• keine Antwort

*Die Bulgaren klauen viel.
• Nein (15)
• zum Teil (4)
• nicht mehr als die Rumänen

*Die Bulgaren betrügen Touristen
• Ja (1)
• Nein (10)
• zum Teil (8)
• keine Antwort

*Einige Behauptungen, die du ergänzen möchtest:
• Es ist schmutzig in Bulgarien.
• Die Bulgaren sind freundlich und sehr nett. Sie wollen immer besser sein.
• Die Bulgaren sind nett und können sich gut unterhalten.
• Die Bulgaren geben dir zu viel zu Essen und fragen dich städnig, ob es dir geschmeckt hat.
• Sie wissen, wie man Spass hat
• Die Sprache klingt ziemlich besser, als ich gedacht habe


Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: Gemeinsame rumänisch – bulgarische Wörter



Gemeinsame rumänisch – bulgarische Wörter

ANGAJAMENT
MAGAR
SMCHINA
TROTUAR
EFECT
MUSACA
GHIVECI
CARUTA
TIGAN
ROM
SUTIEN
DA
LUNA
SLUJBA
NADEJDE
CASCAVAL
SUNCA
INSTITUTIE
PARLAMENT
TIRBUSON
MERCI


Wörter, die die rumänischen Gäste bereits am 2.Tag konnten

Добро утро!
Закуска
Радвам се да ви видя!
Спахте ли добре?
Обичам те.
клас,
кака,
чалга
добре
куче
разходка
събота
не разбирам
Как си?
Лека нощ!
бира,
ракия,
На зраве!
мекица,
поп
леля,
чичо


Wörter am 3.Tag

един мърмот
мразя те
мутра
радост
Благодаря!
Как се казваш?
Добьр вечер!
таратор
Колко струва това?
купон,
крава,
коза
студено време
Днес изглеждаш много хубава!
Времето е хубаво!
Довиждане!

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: EVALUATION - Auswertung der Seminarwoche







EVALUATION: Auswertung der Seminarwoche

1.Was hat mir gefallen?

Die meistgegebenen Antworten waren: "die bulgarischen Schüler", "die freundlichen Bulgaren", "die Gastfamilie", "mein/e Partner/in, der/die besonders gastfreundlich war". Oder auch "die netten, coolen, freundlichen, tollen Rumänen". Es scheint, dass sich die überwiegende Mehrheit (ungefahr 70%) am meisten über die Leute und die gebildeten Kontakte freut. Andere haben aber "die Freizeit" als Antwort bevorzugt, worunter wir verstehen können, dass mehr als ein Drittel der rumänischen und bulgarischen Schüler ganz viel Spaß bei den Partys, in den Diskos, Klubs, Cafes und Bars gehabt hat. Jeder Vierte schreibt auch, dass Sonnenstrand und Nessebar besonderes Interesse in ihm erweckt haben . Einen großen Eindruck macht es, wenn man die Antworten der zwei rumänischen Jungen liest, die schreiben, ihnen hätten am meisten die Mädchen aus Burgas gefallen. Andere vereinzelte Antworten sind: ,,die Gemälde aus der Synagoge" , ,,der Blätterteigkuchen", ,,unsere Seminarleiter", ,,das Essen", ,,Kaufhäuser und Kleidung" und sogar "die Pünktlichkeit der Rumänen".

2. Was hat mich erstaunt/geschockt?

Ein Teil der Antworten zu dieser Frage sind fast diesselben wie die Antworten zur 1. Frage.
Aber hier gibt es nun von beiden Seiten auch einige negative Meinungen. Einige Bulgaren finden, dass die Rumänen arrogant und ziemlich selbstbewußt sind und sich ständig über Kleinigkeiten beschweren. 30% der Befragten finden die Bulgaren überhaupt nicht so toll, nett und gastfreundlich. Sie meinen, dass wir unpünktlich , langsam und oberflächlich sind. Die rumänischen Schüler sind auch darüber geschockt, dass ihre Austauschpartner aus Bulgarien "keine eigene Personalität hätten und nur mit der Welle gingen, um nicht als Außenseiter bestimmt zu werden". Laut der Rumänen kennen die bulgarischen Jugendlichen auch ihre eigene Stadt nicht. Ein Schüler wundert sich darüber, dass die Bulgaren nicht zusammenhalten und in viele kleine Gruppen geteilt sind. Im Gegensatz dazu ist ein bulgarisches Mädchen von der Toleranz und dem Gruppengefühl der Rumänen begeistert. Die Schüler aus beiden Ländern sind sehr angenehm überrascht, wie gut sie die Freizeit verbracht haben und auch wie toll sie diese gemeinsamen Ausgänge organisiert haben.
Einen grossen Eindruck hat auf zwei von den Befragten, die richtigen Kenner der Natur, die schöne Landschaft Bulgariens gemacht. Erstaunt sind einige Schüler, über die bulgarische Sprache, die Gruppenarbeit, die Gespräche über den eventuellen Beitritt der Türkei zur EU und auch dass ein Kellner in einem Cafe sehr gut Deutsch sprach.
Einiges hat aber einzelne Jugendliche besonders geschockt: dass die Touristen und auch die Einheimischen bei der Befragung am Sonnenstrand nicht antworten konnten; dass es in Burgas einen so großen Kontrast zwischen dem Zentrum und den Stadtvierteln gibt; sogar die Schultoilette ist kritisiert worden.

3. Was hat mir nicht gefallen?

Leider ist auch bei dieser Farge viel notiert worden.
Hier ist die Antwort "schlechte Organisation" sehr oft anzutreffen.
90% sind nicht zufrieden. Mit "Organisation“ ist Verschiedenes gemeint. Fast alle sind der Meinung, dass die Schüler zu lange in der Schule gewesen sind, was langweilig, mühsam und sehr anstrengend war. Wahrscheinlich wollten sie nicht an einem Seminar teilnehmen, sondern in Urlaub fahren. Auch gab es Beschwerden darüber, dass die Diskussionen über Politik uninteressant und nutzlos gewesen seien. Bei dem Wort "schlechte Organisation" denken ungefähr 30% an die Reise nach Nessebar und Sonnenstrand. Es störte sie, dass sie alleine mit dem Stadtbus fahren mussten. Sie seien dabei nervös geworden, denn sie sollten etwas alleine unternehmen und nicht, wie vielleicht gewohnt, ständig von den Lehrern geführt werden. Nur ein geringer Teil der Befragten beschwert sich über das Essen in der Schulkantine.
Man trifft unter den Antworten auch wieder viel Kritik von den beiden Seiten. Den Bulgaren hat es nicht gefallen, dass sich die Rumänen zum Teil für etwas Besseres halten und dass sie sich nur beklagen. Auch die rumänischen Schüler kritisieren ihre Partner, indem sie schreiben , dass die Bulgaren nicht frei sprechen konnten und alles auswendig gelernt haben . Darüber hinaus hat es (einem Schüler) nicht gefallen, dass die bulgarische Gruppe in viele kleine Freundeskreise geteilt war und manchmal sie nichts tun wollten.

4. "Was habe ich gelernt?"

Das ganze Projekt war EU-orientiert . Wir haben viel Neues uber die EU erfahren. Viele wussten schon etwas über die Ziele der EU, aber fast niemandem waren die Geschichte und die Institutionen der EU bekannt. Nun wissen wir schon mehr darüber.

Sehr interessant war es, dass den Rumänen das Lernen bulgarischer Wörter Spaß machte und die Bulgaren dabei die Lehrenden sein konnten.. Manche der Gäste haben sogar das kyrillische Alphabet gelernt.
Die Geschichte Bulgariens war den Rumänen auch sehr interessant. Sie wussten fast nichts darüber, haben aber Vieles gelernt. Auch viel wurde über die Natur und die Sehenswürdigkeiten Bulgariens gesprochen. Die ehrlichsten Bulgaren haben zugegeben, dass sie auch etwas Neues darüber gelernt haben.
Die Schüler haben auch verstanden, dass eine gute Organisation und die Zusammenarbeit bei solchen Pojekten sehr wichtig sind.

Aber das, was niemand vergessen wird, sind die gemeinsam verbrachte Zeit und die starke Bindungen, die trotz der Unterschiede entstanden sind.

5. Ideen für weitere Seminare

Wir sollten bei diesem Punkt angeben, was für Ideen wir für weitere gemeinsame Seminare haben und worüber wir gern noch reden würden.

Fast die Halfte der Antworten waren mit Politik verbunden, was das Interesse der Schüler an der politischen Zukunft beider Länder ausdrückt. Diese Antworten umfassten die Bezieungen zwischen Bulgarien und Rumänien und ihre zukünftige Integration in der Europaischen Union. Als Probleme wurden die Finanzen und die Verhältnisse zu den Minderheiten genannt.
Die Antwort von jedem Fünften zeigt Interesse an der Geschichte beider Länder und auch von Europa.
Einige der befragten Schüler hatten den Vorschlag, sich auch weiterhin mit Bräuchen und Traditionen der beiden Nachbarländern zu beschäftigen, damit die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zwischen Bulgarien und Rumänien noch besser bewußt werden.
Es gab auch Antworten über die Probleme der Jugend, Emigration, Terrorismus, Rolle der USA.
Bei der Evaluation wurde nicht nur Kritik geübt. Die Teilnehmer dieses Schüleraustauschprojektes haben auch Vorschläge gemacht, was besser gemacht werden kann. Ihrer Meinung nach hätte das Projekt bestimmt mehr Erfolg, wenn sich die Schüler besser vorbereitet und organisiert hätten, wenn die Bulgaren mehr Gruppenarbeit geübt hätten und auch wenn mehr Ausflüge und freie Diskussionen durchgaführt worden wären.

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: EUROPASPIEL



EUROPASPIEL

Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)
Die ersten Wahlen zum Europäischen Parlament
Der Vertrag von Nizza tritt in Kraft
Der Euro wird als Bargeld eingeführt
Die Einheitliche Europäische Akte (EEA) tritt in Kraft
Dänemark, Irland und Grossbritannien treten der EWG bei
Beitritt Albaniens, Beitritt der Türkei
Spanien und Portugal treten der EG bei
Beitritt Griechenlands
Römische Verträge – Gruendung von EWG und Euratom
Der Vertrag von Maastricht tritt in Kraft
Gründung des Bundesstaates: Vereinigte Staaten von Europa
Grossbritannien tritt aus der EU aus
Der Vertrag von Amsterdam tritt in Kraft
Der Verfassungsvertrag tritt in Kraft
Beitritt Bulgariens, Beitritt Russlands, Beitritt Rumäniens
Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens zur EU
Verwirklichung der Binnenmarktes
Der Euro wird Weltwährung
Nie
Beitritt von Bosnien und Herzegowina
Einigung über den Verfassungsvertrag für die EU

2020 - … 1970 –79 1980 – 89 2005 – 2009 2010 – 2019 1990 – 99 2004 – 04 1960 –69 1950 –59

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: Samstag



Samstag (Bericht der rumänischen Schüler)

Nach einer letzten wunderschönen Nacht, in der wir im Meer badeten und in der Disko waren, trafen wir uns am nächsten Tag ganz müde um 7.15 vor der Sporthalle inder Nähe der Schule. Der Samstagmorgen verlief ganz normal, außer dass es der Moment des Abschieds war. Für einige war es ganz schwer, weil sie sich an den bulgarischen Lebensstiel gewohnt hatten; für andere war es der Gedanke, der ihnen ständig durch den Kopf ging: so schnell wie möglich nach Hause zu kommen.
Aber lange Rede kurzer Sinn, der Abschied war auch ein bisschen lustig...da manche sich eine Viertelstunde verspätet haben, andere sogar 45 Minuten ! …
Als wir uns dann doch endlich alle versammelt hatten, erlebten wir einen netten Abschied mit Lachen und Tränen. Eine Synthese aus Natürlichkeit und ,,Offizialität“ stürmte in unsere Herzen. Die letzten Schnappschüsse wurden noch gemacht und der Gedanke, dass wir wegfahren, wurde immer ernster.
Der Weg war ganz gut, vielleicht besser als der Hinweg. Wir haben wieder die Natur bewundert, das Balkangebirge und die Donau. Ungefähr nach 10 Stunden waren wir in Hermannstadt, auf Schulhof, wo unsere Eltern und Freunde auf uns warteten . Das Wiedersehen mit ihnen bereitete uns sehr viel Freude und somit schloss sich unser Gadanke an das schöne Burgas, zu mindestens für ein paar Monate, bis unsere Freunde zu uns kommen werden.

Schüler
Vasile Anca -X. D
Tataru Loredana - X. C

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: Freitag



Freitag, den 1.Okt.2004 (Bericht Rumänen)

Freitag, der letzte Tag des Seminars hat wie gewöhnlich begonnen, indem wir um 9 Uhr in der Schule sein mussten.
Die Arbeit des vorigen Tages, das Ergebnis der Umfrage, wurde besprochen. Jede Gruppe hat eine Szenette, einen Bericht oder eine Statistik vorgestellt und so hat man festgestellt, dass viele Leute wenig uber die EU wissen oder sich dafür nicht interessieren. Jedoch gab es manche, denen die Situation ihres Landes und Europas bewusst war und die revoltiert oder zufrieden, dankbar oder beschuldigend über die EU sprachen.
Die langersehnte Mittagspause brachte das köstlichste (geniessbarste eigentlich) von allen Mittagsessen – Pizza mit sich. Nach dem Essen haben Gedanken zur Evaluation des Seminars notiert und im Anschluss besprochen. Diese wäre bestimmt besser geworden, wenn wir mehr Zeit gehabt hätten. Schade, dass nicht alle dazu gekommen sind auf allen Blättern etwas zu schreiben. Die Idee an sich aber war bewundernswert. Kritik muss vorgetragen werden können.
Den Nachmittag verbrachten wir mit den letzten Einkäufen. Den Abend dann aber zusammen in der Disko, Kaffee trinken und schließlich haben wir uns vom Meer verabschiedet.

Schüler:
Tampanariu Maria
Sima Ioana
Sandru Razvan

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: Donnerstag



Donnerstag (Bericht bulgarischen Schüler)

Am Donnerstag war es wirklich sehr interessant für alle. Da besichtigten wir Nessebar, Sonnenstrand und auch die Salinen von Burgas. Selbstverständlich erfuhren die Rumänen viel über unsere berühmtesten Seebäder, aber auch wir, die bulgarischen Schüler, und unsere Lehrer machten uns mit den Salinen bekannt, worüber bis jetzt niemand fast nichts wusste.

Die Gruppe sollte um viertel vor neun abfahren, aber das passierte nicht, weil sich wieder ein paar von uns ein bisschen verspäteten. Also um neun waren wir dann nach Nessebar unterwegs. Die Bulgaren waren in dem einen, die Rumänen in ihrem Bus. Bei uns war sehr amüsant, weil wir ein ungewöhnliches Lied sangen,das sich Frau Schabanska spontan ausgedacht hatte. Wir lachten viel, aber wir sollten auch arbeiten.Wir hatten eine wichtige Aufgabe - in Nessebar und am Sonnenstrand eine Umfrage über die EU zu machen. Die befragten Leute sollten dabei nicht nur Bulgaren sein, sondern auch Touristen aus verschiedenen Nationalitäten. Und das alles sollten wir in Gruppen schaffen und später ein Bericht darüber schreiben.

In Nessebar gingen wir hin und her durch die alte Stadt. Wir erzählten unseren rumänischen Freunden ein bisschen über die Geschichte der Stadt, weil sie früher eine römische Kolonie war und jetzt es viele Rouinen aus alten Zeiten gibt. Die Umfrage war aber nicht sehr erfolgreich, weil viele Leute keine eigene Meinung dazu hatten oder nichts sagen wollten. Ein großer Teil von den Bulgaren waren nicht sehr gut informiert über die EU, aber diejenigen, die ihre Meinung äußerten, standen dazu und fanden das für gut. Viele Engländer waren aber dagegen, weil ihr England keine EU braucht oder die Wirtschaft von England stark genug auch ohne EU ist (England steht hier fuer Großbritannien). Sehr viele der Bulgaren antworteten „zum Teil“ oder hatten keine Ahnung. Aber fast alle Menschen, mit denen wir redeten, erwiderten, dass die EU ihre schlechten und guten Seiten hat - die Preisen werden höher, aber der Lebensstandard wird sich verbessern.u.s.w. Am Sonnenstrand war dasselbe. Nur einige Leute antworteten,dass, wen wir der EU beitreten, wir in einer Krise sein werden. Wir haben diesselbe Meinung...die EU hat nicht so viele positive Seiten wie die Bulgaren glauben.

Nachdem wir diese Umfrage gemacht hatten, badeten viele oder gingen einkaufen. Wir tranken etwas in einem Cafe und zeigten unseren Gästen die Stadt, vor allem die Hotels, weil es da nichts anderes gibt und wir uns vor der Abfahrt zu den Salinen vor dem Hotel „Kuban“ trafen.

Dort war es für alle auch sehr interessant,weil wir sie bis jetzt noch nie besichtigt hatten. Wir fuhren mit einem kleinen Zug zwischen den verschiedenen Salzbecken, voll von rötlichem Salzwasser. Wir erfuhren, wie man Meeressalz gewinnt und dass Bakterien für die rote Farbe des Wassers verantwortlich sind. Seit uber 50 Jahren wird auf diese Weise das Salz gewonnen. Interessant war auch zu erfahren, dass mit der Schaffung der Salinen die Malaria in Burgas ausgerottet wurde. Übrigens, Burgas gehört mit seiner Umgebung zu einem der 5 Feuchtgebiete in der Welt.
Der Donnerstag war wie eine große Reise. Der Tag war lang und wir alle waren sehr müde, deshalb ging jeder nach Hause, um sich ein bisschen auszuruhen.

Donnerstagsbericht der rumänischen Gäste

Donnerstag, den 29.Sep.2004 versammelten wir uns 8.45 vor dem Sportsaal nebem dem ,,Goethe-Gymnasium”, um unsere Reise nach Nessebar anzutreten. Wir verteilten uns in zwei Busse: die bulgarischen Schüler in den einen, wir in den anderen. Gegen 9 Uhr verliessen wir die Stadt Burgas. Im Hintergrund blieb das Bild der hohen Blöcke. Rechts sahen wir die Salinen. Nachdem wir am Flughafen vorbei gefahren waren, erblickten wir nach einiger Zeit das ,,Stara Planina“, was man mit ,,Altes Gebirge”nennen konnte. Nach nur kurzer Zeit erreichten wir unseren Zielort, die Stadt Nessebar, die wunderschön war.

Die Stadt wurde zur Zeit der griechischen Kolonisationen gegründet, hat also sowohl altertümliche als auch mittelalterliche Gebäude: sie schaut wie ein Ruinenburg mit schmalen Gassen aus. Hier angekommen, verteilten wir uns in Gruppen von je 8 Schülern auf und begannen unsere Reporterspiel. Wir bekamen einen Fragebogen über die Europäische Union, mussten unsere Scheu überwinden und Leute auf der Strasse befragen. Zu unserer Überraschung haben wir festgestellt, dass die Menschen, egal welchem Volk sie angehören, sehr wenig uber die EU informiert sind. (sowohl Engländer als auch Deutsche und Bulgaren haben wir befragt) Die meisten kennen die Institutionen nicht, kennen keine Probleme der EU und wenn sie das Wort ,,Europa” hören, denken sie an Amerika (?!). Es gab auch Leute die sich aber zum Thema nicht äussern konnten. Sie behaupteten, dass Deutschland die EU monopolisiert und dass es zu viel Integration gibt. Ihre Zukunftserwartungen für das nächste Jahrtausend sind Frieden, höhere Löhne und das Abschaffen der Grenzen. Um 13 Uhr trafen wir uns alle wieder vor dem Hotel Kuban am Sonnenstrand.Um das schöne Wetter auszunutzen, gingen wir baden. Nach zwei Stunden befanden wir uns wieder im Bus auf dem Weg zurück. Wir hielten an den Salinen an. Hier hatten wir die Gelegenheit zu erfahren, wie man das Salz aus dem Meereswasser gewinnt: man benutzt eine alte Methode. Das Wasser bewahrt man in Riesenbecken auf, wo mit Hilfe von Mikroorganismen das Wasser unter dem Einfluss der Sonnenstrahlen verdunstet. Danach wird das Salz gewaschen und bearbeitet.

Nach diesem langen Tag waren wir wieder in Burgas angekommen, verabschiedeten uns von den Lehrern und gingen zusammen mit unserem/er Gastbruder/schwester nach Hause. Die Idee mit der Umfrage haben wir sehr interessant gefunden, es hat uns wirklich Spass gemacht mit Einheimischen und Touristen über Europa zu diskutieren, wir haben uns dadurch erwachsener und wichtiger gefühlt. Wir waren aber sehr müde als wir die Salinen erreichten (nach der Besichtigung von Nessebar und dem Baden im Meer), und die Frau, die uns auf bulgarisch die Salinen erklärt hat, während wir sehr langsam mit dem Zug fuhren, hat uns noch schlafriger gemacht. (Die Übersetzung war nicht ganz gut zu verstehen. Es war trotzdem eine beeindruckende Erfahrung.)

Im Grossen und Ganzen war Donnerstag vielleicht der schönste Tag der Woche, zum einen wegen des Ausflugs, zum anderen aber auch, weil wir die Schule nicht besucht haben.

Schueler:
Olteanu Ioana
Radu Silvana
Rotaru Cristina
Paun Ioana
Rosca Dorin

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: Mittwoch



Mittwoch (Klasse 10g - Bulgarien)

Mittwoch war der erste Tag, an dem sich alle punktlich im Deutschraum versammelten. Er begann mit einem Sprachkurs, bei dem die rumänischen Schüler das bisher Gelernte von der bulgarischen Sprache zeigten. Man machte auch eine Umfrage zum Fremdbild des jeweils anderen Landes, d.h. Kenntnisse uber Bulgarien bzw. Rumänien. Daran schloss sich eine Diskussion darüber an, nachdem jeweils ein rum. und ein bulg. Schüler ihre Antworten vorgelesen hatten.

Das Thema “EU” wurde von der Geschichtslehrerin Frau Wesela Hristowa mit einem Vortrag über die Geschichte der EU begonnen. Nach einer kleinen Pause teilte man uns in 4 Gruppen, wobei jede davon einen Text über die EU-Institutionen bekam und wir wieder in der Bibliothek und im D-raum arbeiteten. Es folgte die Durchführung eines sog. Europaspiels, bei dem wir Überschriften bestimmten Zahlenvorgaben zuordnen mussten. Anschliessend wurden diese Zuordnungen diskutiert, z.B. Beitritt Russlands und Beitritt der Türkei zur EU. Nach der Mittagspause lösten wir verschiedene Aufgaben, deren Ziel es war das Wissen uber EU zu erweitern. Es war ziemlich anstrengend.

Die Freizeit kam erst ab 15.30. Treffpunkt war dann wieder um 18.30 Uhr in der Mensa. Der Abend begann mit einer Vorführung von 4 Schülern unserer Tanzgruppe, die traditionelle bulgarische Volkstanze zeigten. Danach erfolgte ein gemeinsames Abendessen, bei dem die rumänischen Gaste typisch bulgarische Gerichte kosten konnten. Dafur war ein großes Buffet vorbereitet worden. Die traditionellen bulgarischen Speisen schmeckten nicht nur den Rumänen, sondern auch den Bulgaren sehr gut. Alle waren froh über den schön verbrachten Tag.

Bericht der rumänischen Schüler

Der heutige Tag fing um 9 Uhr an und war sehr anstrengend, aber auch lehrhaft. Es fing damit an, dass wir Rumänen die neu gelernten Wörter in bulgarisch aufgezählt und aufgeschrieben haben; z.B. Наздраве (trost!), Разходка (Spaziergang), Леля (Tante), Благодаря (danke!) u.a.

Wir setzten mit einer Stillarbeitsphase fort, in der wir ein paar Fragen in Bezug auf Bulgarien beantworten mussten. Mit Hilfe dieses „Quizzes“, haben wir eine Diskussion aufgebaut und das Thema „EUROPA“ in „EUROPAISCHE UNION“ erweitert. Fur die E.U. war der Krieg nicht selbstverständlich. Sie muss sich verteidigen, oder wir untergehen. Diese Vereinigung fand 1957, wobei in 1958 die „Römischen Vertrage“ in Kraft traten. In den nächsten Jahren traten mehrere Länder in die E.U. ein. In 2004 sind 25 Mitglieder. Nachdem hatten wir eine einstundige Pause, um zu Mittag zu essen. Als wir aus der Pause zurück kamen, haben wir uns gegenseitig Fragen zum Quiz beantwortet. Bis um 18 Uhr hatten wir 2 oder 3 Stunden frei um ein Saft zu trinken oder Shoppen zu gehen. Ich bin mit einigen Freunden und ihre Partnern in ein Cafe gegangen und wir haben auch Darts gespielt. Anschließend begann eine kurze Vorstellung. Zwei Paare hatten bulgarische Volkstanze vorgeführt und einige Schüler aus beiden Ländern zum Tanzen aufgefordert. In der Kantine, hatte die stellvertretende Bürgermeisterin eine Rede gehalten und das Bufett eröffnet. Fur mich war neu, dass es auch in Bulgarien Speisen gibt, von denen ich bisher glaubte, sie seien spezifisch nur für uns Rumänen. Z.B. srmale, dovlecel pane, vinete u.a. Nachdem alle mit dem Essen fertig waren, ist jeder seiner Weg gegangen, einige nach Hause zum Schlafen, andere die Stadt. Am Abend waren wir am Strand und haben gebadet. Der Anblick des Strandes, des Meeres, der Stadt war traumhaft und kaum festzuhalten, nicht einmal mit dem Photoapparat. Es war kaum in Worten zu beschreiben.

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: Dienstag



Dienstag (Bericht der bulg. Schüler)

Alle Schüler waren um 9 Uhr in der Schule. Im Unterricht präsentierten wir die Stationen vom historischen Stadtrundgang am Montag. Die Schüler waren in acht Gruppen geteilt und jede Gruppe erzählte über ihre Station: Synagoge, Historisches, Archeologisches und Etnographisches Museum, die Armenische Kirche, die Kirche von Kiril und Metod, Bahnhof, Rathaus. Einige haben Berichte gemacht, andere haben einen Scetch aufgefuehrt. Im Anschluss stellten wir uns gegenseitig unsere Länder vor. Wir erzählten über Sehenswürdigkeiten, Sitten und Bräuche, Wirtschaft und Politik, Musik und Sport. Als besonders kreativ hervorzuheben ist dabei die Präsentation über die rumänische Geschichte. Die rumänischen Schüler drehten einen Minifilm. Sie machten dabei die Erfahrung, dass Hintergrundmusik leise sein sollte, um die Konzeption des Filmes zu verstehen. Nach der Pause diskutierten wir über die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zwischen Rumänien und Bulgarien. Die Disskusion war sehr interessant, deshalb haben alle Schüler daran teilgenommen. Danach hatten alle Freizeit. Manche bevorzugten spazierenzugehen, andere sich zu Hause zu erholen.

Bericht der rumänischen Schüler

Tagesthema: LAND

• Ankunft in der Schule: 9.00 und Treffen im Deutschraum
• Vorstellung der Stationen, die wir am Montag besucht haben
• Die Schüler aus Bulgarien haben ihr Land vorgestellt.
• Pause 30 Min.(endlich)
• rumänische und bulgarische Schüler tragen die ausgearbeiteten Projekte vor.
• die Themen der Projekte waren: Geschichte, Sitten und Bräuche, Kultur, wirtschaftliche und politische Lage, Sport, Musik
• wegen fehlender Technik konnten die rumänischen Schüler das Projekt ,,Geografie"nicht zeigen (Zubehör für Power-Point Präsentation war nicht da)
• die Bulgaren und Rumänen haben Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren Projekte entdeckt

Gemeinsamkeiten:

Sitten und Brauche:
• 1.Marz , Namenstage , Nationaltracht und Volkstanze

Geschichte:
• griechische Kolonien, Kampf gegen Türken, Teilnahme am 1. und 2. Weltkrieg

Wirtschaft:
• Tourismus , Korruption , Landwirtschaft

Politik:
• Minderheitsparteien, Wahlen nach 4 Jahren, ab 18 Wahlrecht

Sport:
• Gymnastik , Kanu , Leichtathletik

Unterschiede:

Sitten und Brauche:
• RO: bespritzen zu Ostern, BG: Feuertanze, BG: Regengebete

Geschichte:
KEINE UNTERSCHIEDE

Wirtschaft:
• BG: Währungsunion, RO: Erdöl und Bodenschätze, RO: Auto-Produktion

Politik:
KEINE UNTERSCHIEDE

Sport:
• BG: Gewichtheben, RO: Volleyball (besser), Schwimmen, Oina
• FREIZEIT


Mittwoch, August 24, 2005

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: Montag



Montag (Bericht der bulg. Schüler)

Um 10 Uhr begrüssten die bulgarischen Schüler und die Schulleitung die rumänischen Gäste durch das typisch bulgarische Ritual-mit Brot und Salz. Dann stellten einige Schüler das Goethe-Gymnasium Burgas vor.
Nach der Prasentation unserer Schule begrüßten die bulgarischen Schüler die rumänischen Gaste mit dem Lied ,,Eine bulgarische Rose”, und danach schenkte jeder Bulgare seinem Partner ein Rosenolflaschchen.
Gegen 11 Uhr mussten wir uns in 2 Gruppen teilen,weil es im Deutsch-Raum nicht genug Platz gab. Deshalb gingen 34 Schuler in die Bibliothek und die anderen blieben im Deutsch-Raum, damit wir ruhig arbeiten konnten. Die Arbeit der Schüler in den beiden Räumen bestand darin, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Bulgarien und Rumänien zu finden. In etwa 30 Minuten trafen sich alle wieder im Deutsch-Raum und diskutierten die Ergebnisse.
Nach dem Mittagessen wurden alle Schüler in 8 Gruppen aufgeteilt, wobei jede Gruppe einen Stadtplan mit 8 Stationen und Fragen bekam. Alle Gruppen mussten alle Fragen beantworten, und jede Gruppe präsentierte am nachsten Tag eine der Stationen durch Sketsch, Pantomime, Szene oder Vortrag.
Die Gruppen besuchten das Archäologische Museum, das Ethnografische Museum, die Kirche Kyrill und Method, das Rathaus, das Historische Museum, die armenische Kirche, die Synagoge und den Bahnhof. Dabei beantworteten wir folgende Fragen:
-Wer war Aleko Bogoridi und warum tragt diese Straße seinen Namen? Wann und von wem ist die Stadt Burgas gegründet? Wo ist die erste Siedlung entstanden?
-Wem gehörte das Haus des Ethnografischen Museums? Wie ist diese Persönlichkeit mit der Geschichte der Stadt verbunden? Wie viele ethnografische Gruppen gibt es im Kreis Burgas?
-Wann und warum wurde die Kyrill und Method Kirche von den Burgaser Bürgern gebaut? Welcher Religionsgemeinschaft gehört sie an? Wie heißt der Platz, auf dem die Kirche gebaut ist? Was fur eine Rolle haben diese Persönlichkeiten in der bulgarischen Geschichte gespielt?
-Wie sieht das Burgaser Wappen am Eingang des Rathauses aus? Wer war der erste Bürgermeister der Stadt Burgas?
-In welchem Stil ist das Gebäude des historischen Museums gebaut? Wie heißt der Architekt?
-Wie heißt die armenische Kirche? Wann und warum wurde diese Kirche in der Stadt gebaut?
-Was befindet sich heutzutage im Gebäude der Synagoge? Wie heißt die judische Gemeinschaft?
-Was gibt es auf dem Turm des Bahnhofsgebäudes? Wie heißt der Architekt des Bahnhofes?

Hiermit wollen wir die wichtigsten Antworten geben:
-Aleko Bogoridi war in Kotel geboren und General Governieur von Ostromelien. Von 1878 bis 1885 war Burgas in den Grenzen von Ostromelien.Obwohl Bogoridi mit Burgas nichts zu tun hatte, tragt die Straße seinen Namen.Seit der Bronzen Epoche lebten hier die Trakier. Die altesten Ausgrabungen sind vor 40 000 Jahre vor Christus. Die erste Siedlung befand sich auf dem Gebiet des heutigen Hafens.-Das Haus des ethnografischen Museums gehorte Dimitar Brakalov. 1873 wurde es fur seine Familie gebaut. Das Haus ist seit 1981 ein Museum. Dimitar Brakalov war eine sehr beruhmte Persönlichkeit, er war dreimal Bürgermeister von Burgas. In Burgas gibt es 4 ethnografische Gruppen-Rupzi,Kronki,Zagorzi und Erketscheni.
-Die Kyrill und Method Kirche ist auf dem Kyrill und Method Platz gebaut. Sie ist orthodox.
-Die Symbole von Burgas sind der Löwe, der Fisch und das Schiff. Der erste Burgermeister von Burgas war Niko Popov.
-Der Architekt des historischen Museums ist Rikardo Toskani. Das Gebäude steht seit dem 1920.
-Die armenische Kirche wurde 1906-1907 gebaut und 1935 bemalt.
-Im Gebäude der Synagoge befindet sich heutzutage die Kunstgalerie, die seit 1946 existiert. Die Synagoge heißt Surpwatsch. Die judische Gemeinschaft heißt Schalon. Die Synagoge wurde 1853 gebaut und war Tempel der Juden.
-Auf dem Turm des Bahnhofsgebäudes gibt es eine Uhr. Der Architekt des Gebäudes ist Maritschkov.

Da wir an diesem Tag besonders Glück mit dem Wetter hatten, es war sehr heiss, zeigten wir unseren Gästen nicht nur die historische Altstadt in Burgas, sondern wir gingen im Meeresgarten spazieren und bereiteten den kreativen Teil der Aufgabe am Strand vor.

Der Abend wurde individuell verbracht - manche gingen einkaufen, andere gingen ins Cafe. Spat in der Nacht amusierten sich manche in der Disko.Nach dem langen und toll verbrachten Tag schliefen alle sofort ein.

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien: Ankunft in Bulgarien



Ankunft 26.Sep.2004 (Bericht rum. Schueler)

Um 6:00 ist der Bus vom Brukenthal Gymnasium in Hermannstadt abgefahren... Alle waren aufgeregt und neugierig. Waehrend der Reise sind viele Schueler eingeschlafen, weil sie sehr muede waren. Die meisten sind aufgewacht als wir gegen 11:00 Uhr im Bucarest ankamen. Dann begannen wir zu singen; viele Witze zu erzahlen und mit viel Spass weiter die Reise zu geniessen. Als wir Rumaenien verlassen hatten und in Bulgarien ankamen, hatten wir keine Schwierigkeiten. Wir haben bemerkt, dass die Landschaften ahnlich wie in Rumanien sind. Ein Mann beschaftigte sich in seinem Haus -ein Zelt- am Strassenrand mit Handarbeit (Topfe usw). Dieses Ereignis hat uns stark beeindruckt. Die Stadte und Hauser sind ein Gemisch von alt und neu: die Hauser und Wohnblocks bilden ein ziemlich starken Kontrast mit den modernen Gebauden. Nachdem wir durch Sumen und Ajtos gefahren sind, kamen wir um 18:00 Uhr in Burgas an.
Wir mussten auf unsere Gastfamilien warten, eben weil wir eine Stunde fruher als geplant ankamen.

Voller Aufregung wurden wir von unseren Austauschpartnern empfangen. Erst wussten wir nicht, wie wir sie ansprechen sollen, aber nacher haben sich die Paare gebildet und alle gingen zu den zukunftigen "5-tage Wohnungen".Spater haben wir uns alle getroffen (alle Schüler, die am Schüleraustausch teilgenommen haben). Wir haben ein Spaziergang entlang des Strandes am Meer gemacht. So haben wir uns besser kennengelernt und die Beziehungen haben sich zwischen uns schon gebildet...


Bericht über den Schüleraustausch in der ,,Hermannstädter Zeitung“



Zwischen dem 26.September und dem 4. Oktober waren 34 16jährige Schüler des Brukenthallyzeums in Bulgarien Gäste des Goethe-Gymnasiums in Burgas. Die Aktion wurde finanziell aus Mitteln des Stabilitätspaktes durch das Auswärtige Amt Deutschlands unterstützt.

Wir waren alle auf unsere Partnerschüler gespannt, und als wir sie kennemgelernt hatten, froh. Wir waren glücklich, weil wir uns ein einem fremden Land befanden, obwohl wir nicht genau wußten, was auf uns wartete …

Ich wohnte in Pomorie, 20 km von Burgas, am Meeresufer. Die Aussicht war wunderbar, und ich schlief jede Nacht mit dem Rauschen der Wellen ein.

Am zweiten Tag begannen die Seminare. Wir sprachen über unsere Städte, Hermannstadt und Burgas, über unsere Länder und über Europa. Wir lernten vieles über unser Nachbarland und über die Europäische Union. Was mich besonders erstaunte war, dass die bulgarischen Lehrer nicht versuchten, uns eine falsche , zu gute Meinung über Bulgarien zu vermitteln. Sie haben niemals gesagt, dass Bulgarien besser als Rumänien sei.

Was noch sehr interessant war: Das Lernen der kyrillischen Buchstaben! Wir kennen nun das Alphabet und auch ein wenig Bulgarisch dazu. Wir haben Burgas erkundet, wir haben Museen gesehen und natürlich auch Discos. Zweimal hatten wir die Gelegenheit im Meer zu baden, und wir haben sie mit Freuden genutzt.

Sehr interessant war der Ausflug nach Nessebar, einer alten Stadt, die aus der Zeit der griechischen Kolonisation stammt. Auch dort war die Aussicht himmlisch! Nessebar ist eine Halbinsel, die Verbindung mit dem Land besteht nur aus einer schmalen Straße. Ringsumher, wo man sich umsah, war nur Meer! Ein stilles, klares, wellenfreies Meer! Ich war von der Aussicht verzaubert, und diese Landschaft habe ich im Herzen mit nach Rumänien genommen.

Freitag war der letzte Tag, an dem wir über die Zeit sprachen, in der wir zusammen waren. Es hat uns allen Spaß gemacht, und wir haben jetzt sehr viele gute Freunde in Bulgarien.

Außerdem ist bewiesen, daß wir es schaffen, eine ganze Woche nur mit der deutschen Sprache auszukommen, und darauf bin ich sehr stolz!
Im April werden unsere neuen Freunde zu uns kommen. Ich kann kaum erwarten , meine nette bulgarische Partnerin wiederzusehen, und ich hoffe, daß es ihnen auch Spaß machen wird.

Raluca Toderel, Hermannstadt

Bericht von Vesela Hristova über das Austauschseminar - Sept.2004 (Rumänische Schüler in Bulgarien)





Bericht von Vesela Hristova über das Austauschseminar zwischen den rumänischen und bulgarischen Schülern am „Goethe“-Gymnasium vom 27.09. bis 2.10.2004 in Burgas, Bulgarien


1. Vorbereitung

Die Organisation und Vorbereitung des Seminars begann noch im Juni des vorigen Schuljahres. Die Hauptarbeit lag aber im September und wir hatten mit Frau Schabanska nicht mehr viel Zeit, weil das Schuljahr in Bulgarien am 15.09. beginnt und die Gäste am 26.09.2004 ankamen.
Ein Austauschseminar wurde von mir zum ersten Mal vorbereitet, aber die Idee fand ich gut, weil nur durch Seminararbeit die Schüler mehr Information erfahren und lernen können und ihre Fähigkeiten entwickeln. Das war eine Möglichkeit für uns als Balkanbürger uns gegenseitig kennenzulernen. Ein Austausch, verbunden mit Seminararbeit zwischen zwei Schulen ist etwas Neues, bis jetzt nicht bekannt und in Bulgarien noch nicht durchgeführt. Nur so kann man mehr als nur ein gegenseitiges Kennenlernen erreichen.

Angestrengt arbeiteten wir mit Frau Schabanska am Programmentwurf und an allen Materialien, die wir für die Seminartage brauchten. Wir teilten das Programm in Hauptthemen auf: Stadt, Land und Europäische Union. Unsere Idee war, dass die Burgaser Schüler, ausgehend von der Heimatstadt, den Gästen das Heimatland präsentieren konnten und zusammen mit ihnen mehr über die Europäische Union erfahren.


2. Umsetzung und Durchführung

Zum Thema Stadt bekamen die in acht Gruppen geteilten Schüler am ersten Tag Aufgaben, die sie beim historischen Stadtrundgang beantworteten. Sie erhielten durch Ziehen ein Kärtchen mit einer Sehenswürdigkeit der Stadt Burgas, die sie am nächsten Tag kreativ den anderen präsentierten. Die Seminarteilnehmer besuchten die Burgaser Museen und, wie sie selbst in ihrer Auswertung geschrieben haben - diese Aufgabe bereitete allen viel Spaß. Ich konnte schon am Anfang des Seminars behaupten, dass die Seminaratmosphäre noch am ersten Tag sehr freundlich und gut war.

Am nächsten Tag war das Leitungsteam beeindruckt von den guten, kreativen, sogar kritischen und ausführlichen Vorträgen über die acht Stationen der Seminarteilnehmer. Diese Arbeitsanregung und die selbstständige Gruppenarbeit wurde von den Jugendlichen sehr gut angenommen. Dann wurde die Überleitung zum Thema Land durch Präsentationen der Bulgaren über Seekurorte, Gebirge, Kloster, Städte und Sitten und Bräuche durchgeführt. Es wurde dabei deutlich, dass vielen bulgarischen Schülern gute Präsentation nicht bekannt ist. Es kam dadurch zum Teil zu langweiligen Vorträgen. Auf manchen von den Schülern vorbereiteten Plakaten war ein Bild und Text nicht gut aufeinander abgestimmt. Am Nachmittag führten die vorgetragenen Präsentationen zum Meinungsaustausch über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im politischen Leben, in der Wirtschaft, in der Geschichte, Sport, Musik der beiden Länder. Bei manchen Schülern fehlte die Kompetenz bei einer Aussage sich gut und argumentiert zu begründen. Sehr interessant war die Idee der rumänischen Schüler einen Videofilm über ihre Geschichte vorzubereiten. Diese Idee war aber technisch nicht so gut vorbereitet und man konnte schwer etwas verstehen. Leider mussten die Schüler in zwei getrennten Räumen arbeiten, weil die Räumlichkeiten an der Schule keinen geeigneten großen Raum bieten.
Am dritten Tag erkannten die Schüler durch das Ausfüllen vom Fragebogen “Begegnung mit dem Fremden” die gemeinsamen Vorurteile und die positiven Eindrücke und Erfahrungen über die Rumänen und die Bulgaren.

Der angebotene und gezielt vorbereitete historische Überblick über die Geschichte der EU bereitete die Brücke zum nächsten Thema –Europäische Union und bildete die Grundlage zum Spiel- Stationen der EU. Hier wurde erneut offensichtlich, dass die Teilnehmer ein starkes Bedürfnis die eigene Meinung über die Vor- und Nachteile der EU- Erweiterung für die EU-Länder und SOE freigeben.
Nachdem die Schüler in verschiedene Kleingruppen aufgeteilt wurden, erarbeiteten sie mit Hilfe von Texten die EU-Institutionen und präsentierten selbstgeschriebene Fragen im Plenum. Die Schüler lernten strukturiert zu erfassen, und es wurde ihnen die Möglichkeit gegeben, nicht nur Wissen zu erwerben sondern durch die Bearbeitung der Aufgaben andere Kompetenzen, wie Präsentationstechniken zu erwerben. Die Gruppenarbeit gab immer viele Ideen und Möglichkeiten den Schülern, aber manche kannten sie nicht und das spricht noch einmal für die Stärke und Nutzen solcher außerschulischen Bildung und Zusammenarbeit.

Ich möchte auch die verschieden gebrauchten Methoden von dem Leitungsteam und das Fachübergreifen zwischen Deutsch, Landeskunde, Geschichte, Geografie und Politikunterricht betonen.
Am vierten Tag besuchten die in acht Gruppen geteilten Teilnehmer Sonnenstrand und Nessebar und sollten den Touristen Fragen stellen, die mit dem eigenen Land und EU verbunden waren. Es wurde mehr freie Zeit zur Selbstorganisation und Verteilung der gewünschten Aktivitäten gegeben. Die meisten Schüler waren aber von dieser Entscheidung des Leitungsteams unzufrieden und das hat uns die Unselbstständigkeit und die Verwirrung vor der eigenen Entscheidung unserer Schüler gezeigt.
Sehr große Freude brachte allen Teilnehmern der Besuch der Salinen bei Burgas, sowie die Fahrt mit dem alten Zug. Und das war ein Beispiel dafür, dass man nicht nur die großen und berühmten Orte in einem Programm auswählen soll.

Am letzten Tag präsentierten die Teilnehmer ihre Gruppenarbeit vom vorigen Tag und führten die Auswertung des Seminars durch.


3. Auswertung und Evulation

Den Schülern wurden große Blätter verteilt und sie haben auf die folgenden Fragen eine Antwort gegeben. Auf die Frage „Was hat mir gefallen?“ schrieben die meisten Teilnehmer –„neue Leute kennenzulernen, die Ausflüge, den Stadtrundgang“. Es gab auch solche Antworten :“Wir haben viel über unser Nachbarland erfahren“. Das finde ich sehr wichtig für das zukünftige Zusammenleben der Jugendlichen aus den Nachbarländern.

Auf die Frage „Was hat mir nicht gefallen“ waren manche Antworten der Teilnehmer nicht gut begründet, wie z.B. die Organisation, oder das lange Programm trotz der vielen Pausen oder „eigentlich hat mir alles gefallen“, „fast alles war OK“ usw.
„Was hat mich erstaunt? Worüber war ich geschockt?“- schrieben die Schüler :“die Gruppenarbeit, die Gespräche“ und das bedeutet für mich, dass manche von ihnen die Gruppenarbeit sowie den freien Meinungsaustausch nicht gut kennen. Vielleicht gibt es immer noch Kollegen, die die offene Meinung der Schüler nicht akzeptieren, weil einer von den Seminarteilnehmern schrieb: ”Die Gespräche haben mich erstaunt, aber im guten Sinn“ oder „die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen uns”.

Was hätten wir wie besser machen können? Eine Bestätigung meiner oben geschriebenen Behauptung war die Antwort „Wir hätten die Gespräche besser machen können, in dem wir die Meinungen der anderen akzeptieren“ oder „mehr Themen besprechen und keine langweiligen auswendig gelernten Texte hören“, oder “die bulgarischen Schüler sollten Gruppenarbeit mehr üben. Es schien mir, dass sie nicht in einer Gruppe arbeiten können“.
„Worüber würde ich gerne noch reden?“ die meisten möchten über die Geschichte, Finanzen, Wirtschaft, Sitten und Bräuche, Kultur der beiden Länder mehr wissen.
„Was habe ich gelernt?“ – auf diese Frage lauteten die meisten Antworten: „Wir haben viele rumänische/bulgarische Wörter gelernt“, „Ich habe mehr über die Sitten und Bräuche, Geschichte, Kultur der beiden Länder/ die EU erfahren“. Aber die Antworten „ das wir viele Gemeinsamkeiten haben“ oder „ich habe gelernt, dass in Gruppenarbeit alles leichter scheint“ zeigten, dass die Schüler vieles über die Länder und die EU gelernt haben aber auch wie man in Team arbeiten und neue Methoden selbst ausprobieren kann.
„Ideen für weitere gemeinsame Seminare”- die Schüler zeigten Interesse an Geschichte, Minderheiten, Umweltprobleme, Freiheiten und Verantwortungen /Menschenrechte/ , die kommunistische Zeit in den beiden Ländern und natürlich wurde der Wunsch betont das Thema EU weiterzuführen und zu diskutieren.
Ich möchte auch die gute Zusammenarbeit mit Frau Schabanska betonen, die das ganze Seminar sehr gut organisiert und geleitet hatte. Ich habe den Fragebogen, die Präsentationen über Geschichte, Politik und Wirtschaft mit den Schülern vorbereitet, sowie die Materialien über die Geschichte der EU, der Institutionen der EU und das Spiel” Stationen der EU” und dabei habe ich auch vieles gelernt.
Ich finde solche Seminare, die mit einem Schüleraustausch verbunden sind für sehr sinnvoll, weil die Schüler nicht nur ein anderes Land besuchen und neue Leute kennenlernen, aber auch durch neue Methoden und außerschulische Arbeit viel mehr erfahren und lernen können.

Vesela Hristova

Ungarn, gesehen in sechs Tagen



Ungarn, gesehen in sechs Tagen
aus der Sicht zwei der Teilnehmer/innen am Schüleraustauschprojekt


Kurz über Ungarn

Stellt euch ein Land in Mitteleuropa vor mit ein bisschen mehr Bevölkerung als in Bulgarien und das Gelände ein bisschen flacher als dieses von Bulgarien. Wir, die Ausländer, nennen es eigentlich falsch: ,,Ungarn“, denn es ist eigentlich nicht von Nachfolgen der Hunnen besiedelt, sondern von der Magyaren, und sein Name ist auf Ungarisch ,,Magyarorszag“.


Die Fahrt

Unbequem und extrem nervenraubend - unsere Fahrt nach Ungarn dauerte, als ob sie eine Ewigkeit wäre. Alle erwarteten unsere Ankunft mit großer Ungeduld, weil nur wenige von uns dieses Land bisher besucht hatten. Die Hitze am Tag und der Frost in der Nacht schärften immer mehr unseren Wunsch, dass die Fahrt endlich ende. Trotz der beiden Sitzplätze, über die jeder von uns in der Nacht verfügte, waren wir am Morgen ganz steif aufgewacht. Wir fühlten uns entspannt, als wir erfuhren, dass wir uns schon in der Umgebung von Budapest befinden, „nur“ drei Stunden vom Zentrum entfernt. Die Schönheit der ungarischen Hauptstadt veranlasste uns das bisherige Unglück zu vergessen. Bei dem Durchschreiten einer der Brücken sahen wie Budapest wie auf einer Ansichtskarte. Die Citadelle auf einem Hügel im Zentrum deckte einen mächtigen Anblick auf – unsere Blicke konnten das Ende der Stadt kaum erfassen. Auf dem Weg nach Miskolc sahen wir fast alles von der ungarischen Landschaft. Mit dem Gedanken, dass der höchste Gipfel des Land der Kekesch ist, nur 1015m, müsst ihr euch eine ausgedehnte Ebene mit niedrigen Erhebungen südlich und nördlich vorstellen.


Erste Eindrücke

Minuten vor unserer Ankunft waren wir von widersprüchlichen Gefühlen ergriffen – Unruhe, seelische Aufregung, Ungeduld und eine große Portion Neugier. Die ungarische Gruppe und ihre Lehrerin empfingen uns vor der Schule. Offensichtlich teilten sie unsere Emotionen, was uns gewiss beruhigte. Danach versammelten wir uns in der Lehrerbibliothek, wo wir einwöchige Buskarten, unser Programm für die Woche und eine kleine Landkarte von Miskolc in Broschürenform bekamen. Nach diesem guten Empfang stand ein Lächeln in allen Gesichtern und alles, was noch blieb, war die Unterbringung.


Die Unterbringung

Viele von unseren ungarischen Freunden wohnen nicht in der Stadt, sondern in Dörfern oder kleineren Städtchen in der Umgebung, woher wir normalerweise mit dem Bus fuhren. Zum Beispiel in Emöd oder Hejöszlonta, die eine kleines Städtchen und ein Dorf ungefähr 20 km von Miskolc entfernt sind. Die Bürger von Emöd wohnen in kleinen (und nicht so kleinen) Häusern mit schönen Gärten und Blumentöpfen auf den Fenstern. Sie genießen saubere, stille und ruhige Straßen und frische Luft, die völlig der Vorstellung von einem provinziellem Städtchen entsprechen. Hejöszalonta, nach dem Bächlein ,,Hejö“ benannt, sieht mit allen seinen Haustieren und Gemüsegärten wie ein traditionelles bulgarisches Dorf aus. Das gut gepflegte Fußballfeld, die pastelfärbigen Häuser und die bunten Höfe aber geben ihm einen europäische Vision.


Die Schule

Hier war der Kontrast mit Bulgarien enorm. Das auf dem Avasi Berg, die höchste Erhebung in Miskolc, liegende Gebäude des Gymnasiums ist neu, was man leicht bemerken kann. Seine Architektur hat uns mit ihrer Vielfältigkeit sehr beeindruckt. Entgegen unseren Erwartungen war die Schulatmosphäre nicht so streng, denn während der Pausen konnten die Schüler ganz frei Musik hören und sich mit ihren Lehrern freundlich unterhalten. Jeden Tag besuchten wir einige Schulstunden, wobei wir unter Englisch, Deutsch und Geschichte auswählen konnten. Besonders interessant und amüsierend waren die Stunden in Englisch, wo uns ein echter Amerikaner ,,unterrichtete”. Von ihm erfuhren wir die Sicht eines anderen Ausländers auf Ungarn – auf die traditionelle Küche, wegen der er für ein Jahr zehn Kilos zugenommen hat, auf die Sprache, die ihm zu schwer scheint zum Lernen, auf ,,diese wunderbaren Gebäude” - er meinte die Plattenbauten, die für unsere Städte auch typisch sind. Wir verbrachten auch einen sehr lustigen und spaßigen Deutschunterricht mit den ,,Hasen”, die nicht lernen konnten, unsere Namen richtig auszusprechen. Jeden Schultag hatten wir Mittagessen in der Schulmensa und danach verbrachten wir den Schulnachmittag in der Stadt.


Die Stadt

Wir haben den TV-Turm besichtigt, der einen Blick auf Europas längste Hauptstraße zulässt. Wir waren von der Architektur des Rathauses beeindruckt, das wir am dritten Tag unseres Aufenthalts besuchten. Wir hatten uns an einen großen rechteckigen Tisch gesetzt, wo wir auf den Bürgermeister, Sandor Kali, warteten. Als typische Bulgaren, freuten wir uns sehr über die Fülle von Süßigkeiten und Getränken, die uns angeboten war. In fließendem Deutsch erzählte uns der Bürgermeister über die Probleme von Miskolc, die uns offensichtlich bekannt schienen. Unserer Besuch dort endete mit einem Interview für einen ungarischen nationalen TV-Sender.
In der Stadt, ein bisschen kleiner als Burgas, waren wir von den großen Einkaufszentren, so typisch für Westeuropa, beeindruckt. „Miskolc Plaza“ ist der Lieblingsplatz der jungen Leute in der Stadt – dort kann man im Internet surfen, in verschiedenen Restaurants essen und einkaufen. Leider ist der Tourismus in der Stadt wenig entwickelt. Das zeigt sich auch in der Unfähigkeit der meisten Angestellten Fremdsprachen zu sprechen.
Die angenehmste Überraschung für manche von uns war der Besuch des einzigartigen Spa-Komplexes „Tapolca“, das in einer Naturöhle gebaut ist. Die Vielfalt der Schwimmbäder war groß – offene und geschlossene, warme und heiße und auch in Größe und Ausstattung veschiedene Säle.


Die ungarische Nationalküche

Es ist vielleicht sonderbar, dass wir dem Essen einen ganzen Absatz schenken, aber es ist ein großer Teil unserer Eindrücke von der ungarischen Lebensweise. Die ungarische Suppen sind nicht angedickt und reichen von leicht gefärbtem und aromatisiertem Wasser, über süße Tomatenbouillon mit einer großen Menge schwimmender Nudeln oder 7cm-lange Stücken Sellerie und Möhren bis hin zu verdünntem Kartoffelpüree (nach der Meinung einer der Hausfrauen soll das letztere mit Brot gegessen werden). Andere interessante Speisen sind panierte Süßquarkbälle, Knochen und Hühnerfüße, salzige Pasta und Obstsuppe. Typisch für die ungarische Küche sind einige ungewöhnliche Kombinationen, zum Beispiel Gurken mit süßer Sahne, Eis mit Mohn oder Quark und Schweinrippen bedeckt mit Marmelade. Wenige ungarische Familien essen zusammen, deshalb dauert das Abendessen bis zu 4 Stunden.


Zum Schluss

Es ist seltsam, dass wir so viele Neuigkeiten über die Kultur eines nahegelegenen und doch so verschiedenen Landes in nur 6 Tagen erfahren haben. Eigentlich empfanden wir so viele Emotionen, die wie Klischees klingen, wenn wir sie zu beschreiben versuchen - übere unsere tiefen Eindrücke und die Hoffnung, dasselbe noch einmal zu erleben zu können.

Kremena Demireva, Stela Todorova

Miscolc (Ungarn)



“Miskolc, die Stadt der offenen Tore und verborgenen Werte“

Sandor Kali - Bürgermeister


Schon immer habe ich eine Sehnsucht danach gehabt, neue Länder und Städte, Traditionen und Bräuche, eine andere Mentalität und Verhalten kennenzulernen. Genau diese Möglichkeit hat mir der Schüleraustausch zwischen unserem Goethe-Gymnasium, einer Schule mit verstärktem Deutschunterricht, und dem ungarischen “Avasi-Gymnasium“ gegeben.

Die Gastfreundlichkeit der Unbekannten und ihre Lebensweise leisteten einen großen Beitrag dafür, dass die bulgarischen Schüler ihre Aufenthalt in Miskolc bis zur letzten Minute genießen konnten. Ich habe fast eine Woche bei der freundlichsten Familie der Welt in dem Wohnviertel Görömböly gelebt, das sich am Stadtrand von Miskolc befindet. So viele Blumen, Bäume und Grünflächen in einer Stadt hatte ich bisher noch nicht gesehen.
Jeden Tag fuhren wir mit dem Bus zur Schule, um den Unterricht gemeinsam mit unseren Austauschpartnern zu besuchen. Was mich stark beeindruckte ist die gute Beziehung zwischen Schülern und Lehrern.
Ich habe eine Lehrerin, namens Petra kennengelernt, die aus Deutschland kommt und eine Bekannte von unserer Deutschlehrerin Frau Schabanska ist und ich verstehe jetzt, dass umso größer die Vielfalt von Sprachen, Nationen und Religionen ist, desto kleiner die Welt erscheint.
An einem Tag spazierten wir zu sechst durch das Zentrum, was der Grund für unsere Begegnung mit Frau Petra war. Können Sie sich vorstellen, dass sie für uns alle Eis gekauft hat, wofür sie danach von jeder ihren Schülerinnen einen Kuss bekam. Natürlich habe ich auch viele Miskolcer Sehnswürdigkeiten besucht, dazu gehören das Höhlen- und Heilbad in Tapolca, das Erholungszentrum Lillafüred und die Burg Diosgyör, die eine wichtige historische Rolle für Ungarn gespielt hat.

Aber im Vergleich dazu, war der Besuch im städtischen Rathaus das interessanteste Erlebnis. Der Bürgermeister konnte Deutsch, weil er früher in eine Deutsche verliebt gewesen war, deshalb sprach er mit uns nicht auf Ungarisch. Die Nachricht, dass einen Tag vor unserem Eintreffen dort auf dem Dach eine Granate aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden war, ließ uns außer Atem bleiben. Es gab Journalisten und alle benahmen sich zu uns sehr höflich und warm.
Das Essen und die Speisen waren sehr köstlich und jetzt verstehe ich, warum viele Menschen der Meinung sind, dass es in Miskolc auch heute noch die besten Lokale und die größten Portionen gibt. Zudem kann ich nach dem Spaziergang über Europas längster Hauptstraße, die sich also in der drittgrößten Stadt Ungarns befindet, behaupten, dass ich viele ungarische Wörter gelernt und neue gute Freunde gefunden habe.Nach dieser Reise habe ich immer mehr den Wunsch im Ausland zu studieren, weil das eine weitere Chance dafür ist, auf eine neue Kultur zu stoßen und neue Menschen kennenzulernen.

Violeta Jordanova, 12 b