schueleraustausch

Schueleraustauschprojekte des Goethe Gymnasiums - Burgas, Bulgarien

Samstag, Oktober 07, 2006

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Dienstag




Dienstag

Als Gäste der Schüler des Brukental-Gymnasiums waren wir in rumänischen Familien untergebracht.

Am Dienstag, dem Tag nach der Anreise, haben wir uns zusammen mit den rumänischen Schülern im Gymnasium versammelt. Wir wussten ja vorher, dass zu unserem angenehmen Aufenthalt auch bestimmte Aufgaben gehören. Nun waren wir gespannt, was für welche das sein werden. Wir hatten keine große Lust uns in diesen Tagen zu überfordern. Letztendlich waren die Ferien für uns noch nicht zu Ende. Was auf uns als Aufgaben zukam war aber sowohl angenehm als auch interessant!!!

Um die Stadt besser kennen lernen zu können, teilte uns der Direktor der Schule in Gruppen, wobei jede Gruppe aus 2 bulgarischen und 2 rumänischen Schülern bestand. Jede Gruppe bekam einen Umschlag, in dem je eine Ansichtskarte und ein Arbeitsblatt waren. Die Aufgabe war auf einige Fragen zu antworten, die mit einer Stadtbesichtigung verbunden waren. Für die erfolgreiche Erfüllung der Aufgaben verfügten wir über 2 Stunden.

Als die Arbeitszeit vorbei war, versammelten wir uns wieder in der Schule, wo wir im Plenum erzählten, was wir erfahren haben. Aus unseren Antworten auf die Fragen ergab sich eine lebendige Geschichte und der Alltag einer Stadt, die wir gerade kennengelernt hatten. Die ersten deutschen Einwohner ließen sich um Mitte des 12.Jahrhunderts hier nieder. Eine Legende erzählt, dass die ersten Sachsen unter der Führung ihres Grafen Hermann gekommen sind und die Siedlung daher nach ihm benannt wurde – Hermannsdorf. Als Folge ihrer Ausbreitung übernahm sie später den Namen Hermannstadt. Im Zentrum der Altstadt ist das Ursulien – Kloster zu sehen, das von Wehrmauern geschützt wird. Zu den Sehenswürdigkeiten der Altstadt gehören noch der Große Ring, mit der Statue von Nikolaus Olahus, der Erzbischof und Regent Ungarns war; der kleine Ring, das Apothekenmuseum, das Ethnographische Museum, das blaue Stadthaus, in dem früher Theateraufführungen stattfanden. Die zu erfüllenden Aufgaben haben dafür gesorgt, dass uns die Geschichte, die Sehenswürdigkeiten sowie auch die heutige Stadt näher gebracht wurde.

Aleksander Kutzarov, 10w und Zlatomira Zlateva, 9a

Dienstag, September 19, 2006

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Mittwoch





Mittwoch

Unser dritter Tag bei unseren Freunden in Rumänien…
Wir standen sehr früh auf und um halb acht waren wir schon in der Schule. Wir lernten viele Rumänen kennen. Alle begrüßten uns herzlich und hießen uns freundlich willkommen. Alle Teilnehmer des Schüleraustausches waren in Gruppen geteilt und jeder bulgarische Gast musste mit in die Klasse seines rumänischen Partners gehen und an einigen Unterrichtsstunden, in denen man auf Deutsch sprach, teilnehmen. Uns gefielen Biologie und Deutsch.
Wir setzten uns in die letzte Bankreihe, unterhielten uns kurze Zeit und schon began der Unterricht.Wir hörten dem Lehrer mit großer Aufmerksamkeit zu. Es war eine Stunde über den menschlichen Körper.

Nach dieser Unterrichtsstunde, die fünfzig Minuten dauerte, hatten wir fünf Minuten Pause,in der wir die Klassenzimmer wechselten. Nun hatten wir Deutsch. Alle Schüler arbeiteten an einem Frankreichprojekt. Zum besseren Verständnis müssen wir erklären, dass anlässlich der Fußball-WM jede DSD-Schule in Rumänien ein Teilnehmerland vertritt und an der Schule in vielen Fächern Projekte zu diesem Land durchgeführt werden. Unsere Partnerschule vertritt Frankreich. Jede Schule hat auch eine Fußballmannschaft und genau an diesem Mittwoch fand das Finalspiel für die Region Siebenbürgen statt, Hermannstadt gegen Medias.
Leider verlor die Mannschaft aus Herrmannstadt.

Danach hatten wir Freizeit. Wir nutzten sie, um einkaufen zu gehen und um uns zu erholen, weil wir um 19 Uhr ins Theater gingen. Aber davon berichten euch Nikolay und Stanislav (siehe Berichte über die Abende in Rumänien)…

Ljubomira Panteleeva, 9b und Decho Georgiev, 10g


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Donnerstag




Donnerstag

Am Donnerstag, den 13. April, trafen wir uns schon um 9 Uhr am Parkplatz des Thalia-Saales. Es sollte unser Tag der Exkursion nach Medias, Birthälm und Schässburg werden. Obwohl es ziemlich kühl war und es regnete, war unsere Stimmung gut.

Der erste Halt war in Medias. Dort besuchten wir eine evangelische Kirche , die in der Vergangenheit katholisch war. Danach machten wir einen Spaziergang im Zentrum der Stadt, wo wir viele alte Gebäude sahen , die einen starken Eindruck auf uns machten. Viele waren schön renoviert. Dann fuhren wir nach Birthälm, wo wir eine ehemalige Wehranlage besichtigten. Interessant war dort eine alte Holztür mit sehr vielen Schlössern.

Schässburg ist eine alte Stadt und weltweit wegen ihrer Geschichte berühmt. Manche behaupten, das in dieser Burg vor langer Zeit Dracula gewohnt hat. Die Stadt ist voll mit Touristen, die wegen dieser Burg kommen. Was uns Spass machte, waren die vielen Treppen zum Stundturm. Von hier hatten wir eine schöne Aussicht über die Stadt. Danach stiegen wir wieder Treppen , diesmal einen Berg hinauf zur Kirche. Der Organist erzählte uns über die Geschichte dieser Kirche, zeigte uns mit toller Orgelmusik die Akustik der Kirche. Interessant waren die Grabmale in verschiedenen Sprachen auf dem Friedhof hinter der Kirche.
Die Gruppe verbrachte eine schöne Zeit zusammen. Trotz des Regens und der Müdigkeit waren alle glücklich und zufrieden.


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Abende




Berichte über die Abende in Rumänien

10.04.2006 Nachdem wir wohlbehalten in Rumänien angekomen waren und einige von uns ihre rumänischen Partnerinnen und Partner gerade kennengelernt hatten, nutzte jeder von uns die Zeit aus, um sich von der Hinfahrt auszuruhen. Um 21 Uhr trafen wir uns im Zentrum der Stadt und unternahmen zusammen mit unseren Gastgebern einen kurzen Spaziergang durch die Stadt, wobei wir uns dann für die Disko „Hermannstadt“ entschieden und den Rest des Abends dort verbrachten.

11.04.2006 Gegen 17 Uhr, im Bioraum des Brukental-Gymnasiums, wurden unsere Kenntnisse über die Geografie Rumäniens anhand eines von Herrn Philippi angefertigten Fragebogens überprüft. Herr Philippi ist der Leiter des Schüleraustausches von rum. Seite. Danach widmeten wir uns einem Film, der uns sowohl mit der geschichtlichen, als auch mit der gegenwärtigen kulturellen Bedeutung von Sibiu bekanntmachte. Sibiu wird 2007 Kulturhauptstadt Europas sein.

Später am Abend trafen wir uns zum Bowlingspielen und danach besuchten eines der Bierhäuser Sibius, um kurz ein oder zwei Bier zu genießen und die uns gebliebene Zeit mit Gesprächen zu vertreiben.

12.04.2006 Ein Teil unseres Programms war auch der Besuch des Hermannstädtischen Theaters, wo wir das auf Deutsch gespielte Theaterstück ,,die arabische Nacht“ von Roland Schimmlepfennig genossen, an dem auch eine Zwölfklässlerin des Brukental-Gymnasiums teilnahm. Es war ein sehr modernes Theaterstück, bei dem wir keine Zeit hatten uns zu langweilen, da es in ,,Filmtechnik“ gespielt war, was ständig wechselnde Szenen bedeutete. Es ging um ,,Realität und Traum“.


An diesem dritten Abend, wie auch an den vorangegangenen und bevorstehenden Abenden, war es Zeit für Party. Wir mussten aber mit einigen Problemen zurechtkommen, wie z.B nicht ausreichend reservierte Plätze in Diskos und Lokalen, was Streitigkeiten zwischen unseren rumänischen PartnerInnen und den Inhabern der Diskos zur Folge hatte.


14.04.2006 Am Anfang des Abschiedabends hatten wir die Gelegenheit, in einem speziell für uns feierlich eingerichteten Klassenzimmer traditionelle rumänische Speisen zu kosten. Lecker! Das Abendessen endete mit einem Dank für die Hospitation und Betreuung, aber auch mit einer Entschuldigung unsererseits für eventuelle Probleme, die wir unseren Gastgebern bereitet hatten. Eine Abschiedsnacht in der Disko folgte.

(Nikolay Kutsarov 10w, Stanislav Janchev 10b)


Freitag, Juli 21, 2006

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Reisebeschreibung




Reisebeschreibung

Montag:
Wir sind um 6 Uhr von der Sporthalle in der Nähe unserer Schule abgefahren. Wir waren sehr gespannt, weil alles ein neues Erlebnis war und wir ungeduldig waren Rumänien zu sehen und uns mit unseren alten Freunden zu treffen.Wir hofften sehr auf eine wunderbare Exkursion. Die Fahrt war ein bisschen mühsam, besonders in Bulgarien auf einem Teil der Fahrt. Ein Riesenloch folgte dem anderen, der Fahrer schaukelte uns durch diesen kaputten Weg.
Es gibt keine grossen Unterschiede zwischen Bulgarien und Rumänien – die Natur ist ähnlich. Die Häuser in den vielen Dörfern sind hübsch bemalt und verziert, deshalb wirkte Rumänien vielleicht schöner als Bulgarien. Allerding liegt wie in Bulgarien in der Natur auch viel Müll herum.
Auf der Fahrt haben wir viel gelacht und gegessen und um 17 Uhr waren wir schon in Rumänien. Es war ein herzlicher Empfang. Wir sind zu den Gastfamilien nach Hause gegangen und um 21 Uhr haben wir uns wieder alle getroffen. In der Disko “Hermannstadt” haben wir uns sehr amüsiert und viel getanzt. Gegen Mitternacht waren wir dann doch müde und sind nach Hause gegangen. Sozusagen, war das ein schöner Abend, ein guter Anfang!

Dienstag:
Nachdem wir um 7.30 Uhr aufgestanden sind und gegessen haben, sollten wir in die Schule gehen. Sie ist größer als unsere und es gibt auf dem Schulhof eine Kirche gegenüber der Schule. Genau wie bei uns rauchen die Schüler.
Wir versammelten uns alle in der Aula der Schule, wo wir vom Direktor der Schule herzlich begrüßt wurden.Wir erhielten unsere Aufgaben, die darin bestanden, in Gruppen die Stadt zu erkunden, dabei Antworten auf einige Fragen zu finden. Wir waren sehr beeindrueckt von der alten und interessanten Geschichte der Stadt und auch von den vielen Sehenswürdigkeiten Wir hatten bis 11 Uhr Zeit. Nachdem alle Gruppen ihre Ergebnisse präsentiert haben, sind wir in ein Cafe gegangen. Danach dann nach Hause zum Essen später, gegen 17 Uhr, wieder in die Schule. Dort führte der Geografielehrer mit uns eine interessante Geografiestunde durch. Wir erarbeiteten Unterschiede zwischen Bulgarien und Rumänien und erfuhren etwas Neues über unsere beiden Länder. Bulgarien ist flächenmäßig kleiner, hat aber höhere Gebirge. Rumänien hat Erdöl, in Bulgarien ist die Schwereindustrie gut entwickelt. In Rumänien versorgen sich auch viele Menschen auf dem Dorf selbst.
Am Abend sind wir zum Bowling und danach in die Disko gegangen, die wir eine Kneipe aussah. Es wurde wieder ein schöner Abend, voller neuer Erlebnisse, weil wir zusammen waren und das ist war das Wichtigste!

Mittwoch
Am Morgen sind wir wieder in die Schule gegangen und haben am Unterricht teilgenommen, was sehr interessant war. Es war schon ein komisches Gefüh in einem anderen Land Dinge zu hören, die wir auch in Bulgarien im Unterricht hatten. Ich erfuhr etwas über Magneten und über den Alkohol. Dann haben wir ein Fußballspiel zwischen den Auswahlmannschaften der DSD-Schulen von Sibiu und Medias gesehen, was das Finalspiel der Region Siebenbürgen war. Die Stimmung in der Turnhalle war gewaltig, wir verstanden unsere eigenen Worte nicht mehr, so sehr feuerten die Schüler ihre Mannschaften an. Die Schule aus Sibiu das Spiel verloren. Danach haben auch wir, die Bulgaren, Fußball gespielt. Leider fing es dann an ziemlich stark zu regnen, weshalb wir um 15 Uhr nach Hause gegangen sind. 19 Uhr sahen wir das Theaterspiel „Eine arabische Nacht“. Es war ein schönes Erlebnis, da dieses Schauspiel wie in Ausschnitten von einem Film zu sehen war.
Am späten Abend fanden wir nach vielem Suchen (und es regnete dabei in Strömen) noch freie Plätze in einer Disco gegangen, wo Hausmusik gespielt wurde.Wir haben viel getanzt und Spass gemacht.

Donnerstag:
Dieser Tag war unser Exkursionstag. Eigentlich hatten wir keine Lust etwas zu machen, da wir noch sehr müde vom Vorabend waren, aber wir mussten…So haben wir erst mal im Bus geschlafen. Leider war es auch ziemlich kalt und es regnete ab und zu, was natürlich unsere Stimmung drückte.
Wir besichtigten die Kirche und das Zentrum von Medias und die Kirche von Birthälm als Wehranlage. In Schäßburg schmeckte dann vielen von uns erst mal eine große Pizza. Nach der Freizeit stiegen wir 177 Treppen zu einer Kirche hinauf, und zu einer DSD-Schule (!) Wir waren überrascht, das da oben eine Schule ist. Die Schüler hahen jeden Tag diese 177 Treppen auf ihrem Schulweg! In der Kirche erklärte uns der Organist die Kirche. Aufregend war der Abstieg in die Gruft, dann hörten wir fantastische Orgelmusik und es durfte sogar ein Schüler von uns an der Orgel spielen. Um 18 Uhr waren wir wieder in Hermanstadt. Am Abend waren wir wieder in einer schönen Disko („Stageclub“) mit toller Musik!

Freitag:
Am Morgen arbeiteten wir in Gruppen im Computerraum der Schule an einem Medienprojekt. Unsere Gastschule hat einen ganz tollen Computerraum im ausgebauten Dachgeschoss.
Die verbleibende Freizeit nutzten wir zum ausruhen und einem Stadtbummel.Um 19 Uhr hatten unsere Partner für uns in der Schule ein Buffet vorbereitet. Alle Speisen waren fantastisch und wir haben uns satt gegessen. Anschließen folgte natürlich wieder der Discobesuch. Alles war prima -die Musik, die Clique, das Trinken. Viele schöne Momente, die nicht zu vergessen sind.

Michail Zaprakov, 10e und Dimitar Gradev, 10g

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien, April 2006: Teilnehmer




Teilnehmer Schüleraustausch Goethe-Gymnasium/ Brukenthal-Gymnasium,
April 2006



1. Ljubomira Panteleeva Diana Solica

2. Galina Radkova Melinda Szanto

3. Radost Senkova Silvia Chirila

4. Gabriela Milanova Raluca Cojocaru

5. Diana Janulaova Georgiana Beu

6. Dimitar Gradev Irina Stanese

7. Stanislav Janchev Radu Firtonea

8. Teodora Dimitrova Andreea Damboiu

9. Decho Georgiev Cristian Lazea

10. Michail Zaprakov Carmina Dumitrescu

11. Nikolai Kutsarov Lavinia Barac

12. Aleksander Kutsarov Cristian Neagu

13. Ivan Damjanov Ioana Micu

14. Zlatomira Zlateva Ioana Kanyicska


Mittwoch, März 15, 2006

Feierlichkeiten zum 625. Jubiläum der Partnerschule in Sibiu/Hermannstadt (Rumänien) im Oktober 2005




Bericht über Teilnahme einer Schülergruppe des Goethe-Gymnasiums an den Feierlichkeiten zum 625. Jubiläum der Partnerschule in Sibiu/Hermannstadt (Rumänien) im Oktober 2005


In diesem Jahr (2005) feierte das Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium sein 625. Jubiläum. Es war eine Ehre und zugleich ein Vergnügen für uns, zu den Festtagen vom 29.10. bis zum 31.10.2005 eingeladen gewesen zu sein. Unter den Gästen waren Vertreter der meisten Partnerschulen des Gymnasiums, d.h. aus Deutschland, Österreich, Ungarn, aus der Schweiz, der Türkei, aus den USA. Das hat eine besonders freundliche und lockere internationale Atmosphäre geschaffen. Die war nicht nur auf den Veranstaltungen zu spüren, sondern auch in der Stadt, wo sich lustig unterhaltende Schülergruppen anzutreffen waren. Das hat einmal auch der Schulleiter, Herr Hermann, bemerkt, indem er mit seiner Rede innegehalten hat und uns im Saal umsehen ließ. Die anwesenden Jugendlichen waren so gut wie nicht voneinander zu unterscheiden, ihre Nationalität war nicht mehr zu erkennen. Sie seien die richtigen Botschafter, die für die Beziehungen zwischen den Ländern mehr täten als die Politiker.

In den Tagen, wo wir uns in Sibiu aufgehalten haben, hat sich auch unsere Partnerschaft um ein Stück weitervertieft. Dazu hat zweifellos das reichhaltige Programm beigetragen. Die Schüler waren nicht überfordert, sie mussten nicht immer mit dabei sein und durften ihre Freizeit auch selber gestalten.

Die außerordentlich wichtige Rolle des Brukenthalgymnasiums für die Entwicklung der Stadt, auch geschichtlich betrachtet, wurde nicht nur bei der feierlichen Eröffnung betont, sondern auch in mehreren Aussagen ehemaliger Schüler, Lehrer, auch von Eltern. Die Brukenthaler haben auch die schweren und traurigen Momente ihrer Geschichte in Erinnerung behalten. Alles, was sie gemeinsam überstanden haben, hat sie einig und noch stäker gemacht. In der neulich umgebauten und neu eingerichteten Mansarde haben zwei Computerräume Platz gefunden. Zur Zeit der Festtage war dort die Ausstellung zur Geschichte zu besichtigen. Gemütlich ist die Schule jedenfalls nicht nur dank dem renovierten Gebäude und der Heizung geworden. Dafür sorgen Tag für Tag alle Schüler und die Kollegen, deren Gastfreundschaft wir fünf Tage lang völlig genießen konnten. Ein gemütliches Beisammensein für die Lehrer hat die Kaffeestube gesichert, für die Jugendlichen jedoch: die neue Sporthalle. Dort haben sie Volleyball gespielt und die Volkstanzgruppen haben ein dankbares Publikum begeistert.

Ein anderer Anziehungspunkt war die Aula, wo sich sowohl Lehrer, als auch Schüler zusammenfanden, um künstlerischen Darstellungen und Präsentationen beizuwohnen. Das Gymnasium hat Beziehungen zu 12 Partnerschulen und man legt besonders großen Wert auf die Projektarbeit und den Schüleraustausch. Im Jahresbuch weist man unter anderem auch darauf hin, dass die Leistungen der Brukenthaler ihnen einen der ersten Plätze nicht nur in Rumänien, sonden auch weltweit einbrachten.

Die lange Tradition wird sorgfältig gepflegt und weiterentwickelt. Bei einer Hospitation in einer 7. Klasse war das wieder zu erleben. Die Schüler waren sehr aktiv, von der Kollegin in ihrem selbstständigen Denken geleitet und gefördert. Nicht nur im Unterricht, sondern auch sonst ist es üblich Deutsch zu reden. Im Lehrerzimmer konnte man mit den Kollegen über Probleme und deren Lösung sprechen, Vergleiche zwischen den Schulsystemen und den Methoden ziehen, Erfahrung austauschen. Die Lehrkraft am Gymnasiun arbeitet wie ein Team und es bestrebt, das Beste von sich zu geben, damit das errungene Niveau auch in Zukunft erhalten bleibt.

Anerkennung verdient das außerschulische Leben, das als Ergebnis der Zusammenarbeit der Lehrer, Schüler und Eltern gekennzeichnet werden kann. Bemerkenswert sind die Veranstaltungen, die regelmäßig stattfinden, hinreißend sind die Vorstellungen der Volkstanzgruppe, der Musikanten und der Sänger. Die Aufführungen der Theatergruppe bieten einen spielerischen Umgang mit der Sprache. Auf vielen der unternommenen Reisen und Ausflügen werden die Kenntnissen aus dem Biologie- oder Geografieunterricht integriert. Die Kreativität und die Bastelarbeit werden hoch geschätzt, was an den Bildern und den Applikationen zu erkennen ist. Die Sportaktivitäten aller Art werden nicht weniger unterstützt.

In diesen Tagen war es wirklich ein Vergnügen, unter Leuten zu sein, die die Ausstrahlung von glücklichen Menschen besitzen, die stolz auf die eigenen Leistungen sind und nicht zuletzt auf die Stadt, in der sie wohnen. 2007 wird Hermanstadt Kulturhauptstadt Europas sein. Die Ausgrabungen, die Bauarbeiten, der Staub schienen die Bürger ja nicht zu stören. Ganz im Gegenteil – sie haben bereitwillig erklärt, was für Veränderungen geplant sind.

Noch eine Geste der Aufmerksamkeit unserer Gruppe gegenüber hat die Schulleitung gezeigt, indem uns erlaubt wurde einen Tag länger zu bleiben. Außerdem wurde eine Reise nach Michelsberg organisiert, wir haben das Freilichtmuseun besichtigen können. Schönes Wetter haben wir dazu gratis bekommen.
Alle unsere zehn Teilnehmer, die den rumänischen Mitschülern und allen Gästen zum Jubiläum gratulieren durften, sind sehr begeistert nach Hause zurückgekommen und erwarten voller Ungeduld die nächste Möglichkeit, sich an einer Projektarbeit oder wenigstens wieder an einem künstlerischen Programm zu beteiligen.


Sonntag, Dezember 04, 2005

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Abschied




Rückfahrt nach Rumänien

Bevor wir Rumänen in de n Bus gestiegen sind, haben wir uns von den Bulgaren verabschiedet. Viele Tränen wurden vergossen und viele wunderbare Erinnerungen sind uns geblieben.
Wir werden immer an die schöne Zeit in Burgas denken und das Unangenehme vergessen.

Als wir im Bus waren begannen wir über verschiedene Dinge zu sprechen, danach zu weinen, zu lachen, dann wieder zu weinen und so ging es eine Weile, bis wir auf einmal müde geworden sind und schließlich eingeschlafen sind.
Auf dem Weg haben wir Musik gehört, sehr viel geschlafen und auch über die Erlebnisse mit ,,unseren ” Bulgaren gesprochen.Wir haben auch Fotos aus Bulgarien angeschaut und wieder geweint.
Die Rückfahrt war schön, aber meiner Meinung nach auch trauriger als die Hinfahrt. Der Abschied in Bulgarien fiel uns sehr schwer.
Wir sind gut zu Hause angekommen und werden diesen Schüleraustausch nicht vergessen.

Ioana Kanyicska (RO)


Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Donnerstag, Bericht Gruppe 2: Ampelspiel




Donnerstag 29.09.2005
(Bericht Gruppe 2: Ampelspiel)

Nachdem wie unsere Gruppenarbeit vom Dienstag präsentierten, wurden wir in 2 Gruppen geteilt. Die erste Gruppe stellte sich im Rotationsprinzig gegenseitig ihre Länder vor und war in der Bibliothek.

Die zweite Gruppe, in der ich war, spielten das sogenannte Ampelspiel.
Wir wurden in 3 Untergruppen geteilt und jede Gruppe hatte eine Farbe der Ampel (rot, gelb, grün)! Jeder Farbe waren einige Länder zugeordnet. Die Länder, die Mitglied der Europäischen Union sind, waren unter der grünen Farbe; die Länder, die Beitrittskandidaten sind, waren unter der gelben Farbe und diejenigen Länder, deren Beitritt noch diskutiert wird, waren unter der roten Farbe. Wir besprachen diese Länder und danach bekam jede Gruppe eine Aufgabe für dieses Thema. Meine Gruppe z.B. führte ein Streitgespräch über Minderheiten.



Im Anschluss luden wir unsere rumänischen Gäste zu einem gemeinsamen Abendessen in die Kantine ein. Jeder am Schüleraustausch teilnehmende bulgarische Schüler hatte von zu Hause ein für Bulgarien typisches Gericht mitgebracht. Wir haben uns alle satt gegessen.
In der Nacht gingen wir in die Disco und wir hatten eine Menge Spaß!

Michail Zapryanov, Klasse 10e (BG) / Carmina Dumitrescu (RO)


Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Mittwoch, Pomorie, Salinen




Mittwoch Vormittag I

Mittwoch Vormittag mussten wir früher aufstehen. Warum? Weil wir die Salinen in Pomorie besucht haben. Die rumänische Schüler sind mit ihrem rumänischen Bus gefahren, doch die Bulgaren mussten am Bahnhof auf den Linienbus warten. Die Rumänen kamen natürlich schneller an, deshalb mussten sie in Pomorie auf uns warten. Damit sie sich nicht langweilen, haben sie eine Menge Fotos gemacht, um diesen wundervollen Ort nicht zu vergessen.

Aber dann kamen auch die anderen an und man erzählte uns über die Salinen. Es waren interessante Sachen zu hören; dass das Meereswasser aus dem Becken wegen Mikroorganismen rot ist; dass die Salzgewinnung eine schwere Arbeit ist, die von Vater zu Sohn verübt wird; dass dieses Museum das einzige in Bulgarien und auf der Balkanhalbinsel ist, welches die Verdunstung des Meereswassers durch die Sonne für die Salzgewinnung gebraucht, oder dass seit dem 5.Jh.v.Ch. diese Salinen existieren.

Man erklärte uns, dass zwei Vorgänge stattfinden müssen: Verdampfen und Kristiallisierung, um Salz aus dem Meereswasser zu bekommen. Wir sahen uns ein Film an und dann zeigt uns ein alter Mann, wie man Salz gewinnt. Dieser Mann war dann auch im Museum auf Fotos und im Videofilm zu sehen!
Für die Rumänen, aber auch für die Bulgaren, war es ein interessanter und spannender Ausflug. Bei der Rückfahrt nach Burgas wurden die Bulgaren bis zur Bushaltestelle in Pomorie mit dem rumänischen Bus gebracht, wo sie dann wieder mit dem Linienbus zurück fuhren. Die Rumänen waren wieder schneller mit ihrem Bus in Burgas und freuten sich auf eine Pause, nach welcher dann Gruppenarbeit in der Schule am Nachmittag stattgefunden hat.


Mittwoch Vormittag II

Mein Handy klingelte. Es war 6 Uhr. Soll ich aufstehen? Blöde Frage, selbstverständlich sollten Georgi und ich aufstehen, sonst verspäten wir uns zum Treff der Gruppe. Nach dem Programm sollten wir eigentlich in zwei Gruppen geteilt werden, damit die erste die Burgaser Salinen und die zweite das Salzmuseum besichtigen könnten. Doch dann kam es anders. Aus welchen Gründen auch immer konnten wir die Burgaser Salinen nicht besuchen und so fuhren wir alle nach Pomorie.Und das war so: wir waren in 2 Gruppen geteilt, die rumänische und die bulgarische Gruppe. Die Rumänen und Frau Todorova sind mit dem Bus gefahren, mit dem die Rumänen angekommen waren, und die Bulgaren sollten an der Haltestelle auf einen anderen Bus warten. Nach 20 Minuten kam ein Minibus und wir waren bald im Salzmuseum. Vor dem Museum waren die Rumänen schon vor 30 Minuten angekommen.

Aber als wir, die Bulgaren, ausstiegen, erschütterte uns ein furchtbarer Lärm. Irgendwie war der Alarm des Museums ausgelöst worden. Als wieder Ruhe herrschte, begann ein alter Salzmeister uns die Prozesse zu erklären, durch die man Salz gewinnt. Er sprach auf Bulgarisch und Frau Hristova dolmetschte, damit unsere rumänische Gäste alles verstehen könnten. Aber für uns, die Bulgaren, war die Vortrag langweilig und deshalb sprachen manche miteinander. Frau Todorova war verärgert, und ermahnte einige von uns sehr ernst. Auf einmal schwiegen alle Schüler. Aber manche Rumäne n bekamen Angst, nur einige der Bulgaren lachten leise und manche von ihnen wurden rot und begannen vor Lachen zu weinen.

Nach dem Vortrag gingen alle Schüler ins Museum hinein und schauten sich ein Film an. Manche schliefen, weil sie zu müde waren, manche waren gelangweilt oder konnten nicht alles verstehen, da es auf Englisch war.
Danach zeigte uns den Meister wie man Salz gewinnt. Die Rumänen machten Fotos. Dann brachte uns der rumänische Bus bis zur Haltestelle in Pomorie, wo wir auf den Bus gewartet haben. Aber die Rumänen kamen schneller in Burgas an und hatten eine Pause, nach welcher die Gruppenarbeit anfing.

Diana Janulova 10b ( BG) / Georgiana Beu (RO)



Aufgaben und Gruppenaufteilung Mittwoch Nachmittag

1. Gruppe:
6 Schüler erarbeiten eine Präsentation über den Vormittag
6 Schüler erarbeiten eine Präsentation über Salz in Rumänien
4 Schüler erarbeiten ein Wissensquizz über das Thema ,,Salz“

2. Gruppe: im Chemielabor
5 Schüler Aufg. 1: Salzgewinnung
5 Schüler Aufg. 2: Trinkwassergewinnung aus Meereswasser
5 Schüler Aufg. 3: Salznachweis

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Dienstag, Gruppe II Ergebnisse Historischer Stadtrundgang






Historischer Stadtrundgang

Anlässlich des Besuchs unserer rumänischen Gäste hatten wir vor ihnen die Sehenswürdigkeiten von Burgas zu präsentieren. Deshalb machten wir diesen Stadtrundgang, dessen Ziel es war, sie mit den folgenden Objekten bekannt zu machen. Fotos davon sind in der Galerie unserer Webseite zu sehen.


Das archäologische Museum

Dieses Museum befindet sich auf einer der beiden Hauptstraßen von Burgas – Aleko Bogoridi. Er ist in Kotel geboren und war auch General Governieur von Ostromelien. Er ist mit unserer Stadt nicht direkt verbunden, trotzdem trägt die schönste Straße seinen Namen. Als wir im Museum waren, wurde uns erzählt, dass die ältesten Ausgrabungen vor 40 000 Jahre vor Christus sind und die er ste Siedlung sich auf dem Gebiet des heutigen Hafens befand.


Das ethnografische Museum

D ieses Haus des ethnografischen Museums gehörte Dimitar Brakalov. Es wurde für seine Familie gebaut. Seit 1981 ist das Haus ein Museum. Dimitar Brakalov war dreimal Bürgermeister von Burgas. In Burgas gibt es 4 ethnografische Gruppen – Zagorzi, Rupzi, Ronki und Erketscheni.


Die Kirche Kyrill und Method

Die orthodoxe Kirche Kyrill und Method Kirche auf dem Kyrill und Method Platz wurde am 15. August 1895 eingeweiht.


Das Rathaus

Der erste Bürgermeister von Burgas war Niko Popov, geboren am 12.Oktober 1836 . Die Symbole von Burgas sind Löwe, Fisch und Schiff.

Das historische Museum

Durch viele Fotos wird die Wiedergeburt von Burgas nach der Befreiung und seine Bestätigung als Industrie- und Handelszentrum sehr klar gezeigt. Der Architekt des historischen Museums ist Rikardo Toskani. Das Gebäude existiert seit 1920.


Armenische Kirche

Die armenische Kirche wurde 1906-1907 gebaut und 1935 bemalt. Sie ist ein Zeichen für die befestigten Beziehungen zwischen Bulgarien und Armenien. Solche Kirchen gibt es auch in Sofia, Varna und anderen Städten, die in der Vergangenheit die größten armenischen Gemeinden vertreten haben.

Die Synagoge

Die 1853 von Rikardo Toskani gebaute Synagoge war Tempel der Juden. Heute ist sie eine Kunstgalerie, die seit 1946 existiert. Die Synagoge heißt Surpwatsch.

Hauptbahnhof

Auf dem Turm des Bahnhofsgebäudes gibt es eine Uhr. Die Architekt en des Gebäudes sind Kiril Maritschkov und Nikola Kostow. Es ist auf Grundfläche von 2088 Quadratmetern gebaut. Mit der Einweihung des Bahnhofes am 14.Mai 1890 wurde Burgas mit den anderen Städten Bulgariens verbunden.

An diesem Tag haben wir auch viel Interessantes gesehen. Selbst für uns Einheimische war einiges neu. Wir hoffen, dass dieser Stadtrundgang für unsere Gäste unvergesslich bleiben wird!

Stanislav Janchev 10g (BG) / Radu Firtonea (RO)

Samstag, Dezember 03, 2005

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Montag Nachmittag, Beispiele der Spracharbeit in Gruppen




Montag Nachmittag.
Es folgen Auszüge aus den Aufgaben, die die Schüler in Gruppen bearbeitet haben


Abkürzungen

o.B ohne Befund
v.R.w. von Rechts wegen
z.b.V. zur besonderen
Abt. Abteilung
m.E. meines Erachtens
o.g. obengennant
Hbf. Hauptbahnhof
geh. Geheftet
ff. folgende
i.R. im Ruhestand
rd. rund
dz Doppelzenter
u.v.a.n. und vieles andere mehr
kfm kaufm ä nnisch
u.ä und ähnliches
s.Br. südliche Breite
m.a.W. mit anderen Worten
MEZ Mitteleuropäische Zeit
usf. und so fort
bez. Für „bezüglich“ und „bezahlt“ verwendet man die gleiche Abkürzung


Begriffe aus fremden Sprachen

01. unerfreulich, schlecht - Negativ
02. Wirklichkeit - Realität
03. auf einer Gegend bezogen - Regional
04. Mehrzahl - Plural
05. zweisprachig - Bilingual
06. psychisch - seelisch
07. transparent - durchsichtig
08. brisant - heikel
09. argumentativ - Entgegenkommen, grosszugig
10. perfekt - das Beste
11. International - auf verschiedene Lander bezogen
12. partiell - teilweise
13. universal - Umfassend, weltbezogen
14. Homogen - einheitlich
15. Erfreulich - gut positiv
16. Vollendet - perfect
17. Gleichzeitig - Synchron
18. Jetztbezogen - aktuell
19. Auf das Hören bezogen - akustisch
20. Alternativ- wahlweise


sach- und sinnverwandte Wörter

• nervoes= aufgeregt, reizbar, unruhig
• mangelhaft= unzureichend, unzugaenglich
• Park= Gruenanlage
• Rache= Vergeltung, Heimzahlung, Gegenschlag
• schmerzhaft= qualwohl, quaelen
• raetselhaft= geheimnisvoll, orakelhaft, unfassbar
• Bunker= Unterstand, Schutzraum
• Missachten= geringschaetzen, uebergehen, nicht beruecksichtigen
• behutsam= schonen, pfleglich, sanft, sacht
• orten= bekunden, gestehen, kundtun
• aechzen= stoehnen, seufzen
• ehrenhaft= ruehmenswert, achtbar, rechtschaffen,aufrecht
• zerstoeren= vernichten, verwuesten, demolieren
• merkwuerdig= seltsam, sonderbar, verwunderlich
• tadellos= vollkommen,vollendet, fehlerlos, einwandfrei
• lebenshungrig= unersaettlich, begierig, lebensdurstig


Redewendungen I

1.j/m auf die Nerven gehen
2.um den kleinen Finger zu wickeln
3.sich die Sache zu Herzen nehmen
4.j/m muss alles doppelt und dreifach erklaert werden
5.j/n kriecht auf allen vielen
6.die Ohren einfach auf Durchzug stellen
7.j/d ist ein zweischneidiges Schwert
8.j/d ist j/ds ein und alles
9.j/d dreht jeden Pfennig dreimal um
10.j/d ist der lachende Dritte

1.j/n ärgern
2.j/n manipulieren
3.etw sehr perseonlich nehmen
4.j/d ist nicht gerade sehr intelligent
5.kriechen
6.sehr aufpassen
7.etw.hat seine guten und schlechten Seiten
8.j/n ist j/ds ganzes Gleuk und wird sehr geliebt
9.j/d ist sehr sparsam
10.j/n hat vom Streit zweier Partner Vorteile


Sprichwörter und Redewendungen II

1.Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
2.Lügen haben kurze Beine.
3.Morgenstund hat Gold im Mund.
4.Wer einem eine Grube gräbt fällt selbst hinein.
5.Morgen, morgen nur nicht heute sagen alle faulen Leute.
6.Setz die Katzen an und jag die Mäus‘ voraus.
7.All sein Silber und all sein Gold ist ihm durch die Kehl gerollt/Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
8.Ein Tropfen auf dem heißen Stein.
9.Ein voller Bauch studiert nicht gern.
10.Jeder ist seines Glückes Schmied.
11.Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
12.Nicht alles was lang ist ist gut/In der Kürze liegt die Würze.
13.Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul.

1.Bei welcher Gelegenheit haben sie sich schon einmal grün und blau geärgert.
Als ich eine 2 in Mate bekommen habe. J
2.Warum mögen wir Leute nicht besonders die aus schwarz weiß machen?
Weil sie viel übertreiben und lügen. J
3.Wodurch kann jemandem schwarz vor den Augen werden?
Durch Neid oder durch Ärger. L

Silvia & Radost & Meli & Galia


Fragen zur Geografie Europas


1.Auf welcher Insel liegt der Vulkan Ätna?
2.Beschreibe das Mittelmeerklima!
3.Wie nennt man die nördlichste Stelle Europas?
4.Wie nennt man die Meeresstraße zwischen England und Frankreich?
5.Wie heißt die Hauptstadt von Island?
6.Wie heißt der Kanal, der das Ruhrgebiet mit Berlin verbindet?
7.Was sind Schären?
8.Was ist ein Fjord?
9.Wie nennt man den Teil des Mittelmeers zwischen Italien und Griechenland?
10.Welcher Kanal durchquert Schleswig-Holstein?
11.Wie heißt der höchste Berg Deutschlands?
12.Nenne die gröste Insel der Balearen!
13.Nenne die Hauptstadt Portugals!
14.Nenne den längsten Strom Europas!
15.An welchem Fluss liegt Paris?
16.Wie heißt der Vulkan südlich von Neapel?
17.Welche Gebirge stellt die östliche Grenze Europas dar?
18.In welchem Gebirge entspringt der Rhein?
19.In welches Meer fließt die Donau?
20.Nenne den höchsten Berg Österreichs!

Freitag, Dezember 02, 2005

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Montag Vormittag, Bericht




Montag Vormittag

Am Montagvormittag waren wir alle, die bulgarischen Schüler mit ihren rumänischen Gästen im Deutschraum, wo sich die Teilnehmer in gemischten Gruppen kennen lernten. Zuerst jedoch begrüßten wir unsere rumänische Gäste beim Eintreten in den Deutschraum auf traditionelle bulgarische Weise: mit Fladenbrot und ,,Buntem Salz“, was eine Gewürzmischung aus gemahlenem Bohnenkraut und rotem Paprika sowie Salz ist. Einige Schüler der 11. und 12. Klassen sangen das berühmte Lied ,,Bulgarische Rose“ und jeder rumänische Schüler bekam als Gastgeschenk ein T-shirt mit der Emblem unserer Schule.

Um uns gegenseitig gut kennen zu lernen arbeiteten wir in Gruppen, deren Aufgaben sich nach einiger Zeit änderten. Jeder bulgarische und rumänische Schüler erzählte dabei über sich, seine Familie, über seine Stadt, seine Schule und auch über seine Erwartungen von diesem Austausch.

Galya Radkova (10a, BG), Melina Scanto (10a, RO)

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Anreise




Die Fahrt von Hermannstadt bis Burgas

Am Sonntag, dem 25.09.2005, um 7 Uhr, ist die rumänische Gruppe, die
am Projekt teilgenommen hat, von Hermannstadt in Richtung Bulgarien abgefahren. Diese Gruppe hat aus 14 Schülern, dem Geographielehrer Philippi Friedrich und dem Busfahrer Emil bestanden. Bis die Rumänen Guirgiu, die letzte Stadt vor der Grenze nach Bulgarien, erreicht hatten,
haben sie viel Spaß gemacht und sogar ein wenig geschlafen, obwohl sie aufgeregt waren. An der Grenze haben sie eine Stunde gewartet.

Der Weg von Russe bis Varna war ein ,,zivilisationsloses“ Gebiet, es gab sehr wenige Häuser, Menschen und Autos. Der Mikrobus hat z.B. an einer Tankstelle Pause gemacht und die Rumänen waren ganz überrascht zu erfahren, dass dort keine Toilette war.

Nach Varna in Richtung Burgas hat sich alles sehr stark verändert. Jetzt konnte die rumänische Gruppe durch die Fenster des Mikrobusses mehr Häuser und Hotels sehen. Das Meer hat sie besonders stark beeindruckt.
Der Weg von Russe bis Burgas hat ungefähr 4 Stunden gedauert. Die bulgarische Gruppe (auch 14 Schüler) und 2 Lehrer (Frau Hristova und Frau Schabanska) haben im Hof des Goethe-Gymnasiums auf sie gewartet. Jeder hat sein Partner kennen gelernt und alle sind nach Hause gegangen.

Ina Vandeva (BG)


Anreise aus Rumänien

Wir Rumänen waren vo n Anfang an begeistert die Bulgaren kennen zu lernen und dies war auch der Grund, dass die meisten von uns sich in Bulgarien wohl gefühlt haben. Auf dem Weg nach Bulgarien waren wir sehr froh und munter, aber auch neugi e rig, denn wir wussten nicht, bei wem wir eine Woche lang wohnen würden.
Die meisten von uns waren von der Landschaft begeistert und einige haben auch ein paar Fotos gemacht. Auf dem Weg haben wir Musik gehort, Witze gemacht, geschlafen und auch ein paar Worte auf bulgarisch gelernt wie z.B. Danke, Guten Tag u.a.

Wir haben uns in gut gefühlt, uns selbst auf der Fahrt besser kennen gelernt und wir waren auch bereit neue Freundschaften zu schließen und neue Kontakte zu fremden Ländern zu pflegen.
Als wir in Bulgarien angekommen waren und die kyril l ische Schrift auf Häusern, Shops u.a. sahen, haben wir uns ein bisschen komisch gefühlt, aber das Gefühl ist verschwunden als wir länger durch das Land gefahren sind.

Lavinia Barac (RO)

Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Seminarplan der Woche des Schueleraustausches




Detailplanung SA 25.09. – 01.10. 2005

Montag, 26.09 (Tagesthema: ,,26. Sept., Tag der europäischen Sprachen“)
* 10.00 Begrüßung im Deutschraum
* 10.30 – 11.30: gegenseitiges Kennenlernen (Spiel, 15 Paare), danach Pause
* 11.45 – 15.30: Programm ,,Europäischer Tag der Sprachen“
* Mittagspause: 13.00 –13.30 und Nachmittagspause 15.30 –16.00
* 16.00 –17.00: Bulg.kurs für Gäste
* gem. Lied ,,Bulg. Rose“ plus kl. Geschenk (Rosenölfläschchen)


Dienstag, 27.09. (Tagesthema: ,,Individuum und Heimat“)
* 10.00: Treff vor Kirche ,,K. und Metodi“
* 1. Gruppe: 8 Schüler: Stadtralley I
* 2. Gruppe: 8 Schüler: Stadtralley II
* 3. Gruppe:12 Schüler begeben sich auf die ,,Spuren des Fremden in Burgas“
* alle Schüler bereiten mit ihren Partnern Kurzpräsentationen vor (=Übung für DSD-neu)


Mittwoch, 28.09. (Tagesthema: ,,DFU – Chemie: Salz in Theorie und Praxis“)
* 09.00 – 13.00: Exkursion zum Salzmuseum in Pomorie einschließlich Mittagspause
* ab 13.00: Arbeit in 2 Gruppen: jede Gruppe bereitet eine Kurzpräsentation über die Exkursion vor – Erweiterung des Wissens/Materials durch Internetrecherche, Experimente. Vergleich ,,Salz“ in BG und RO, Erstellung eines Wissensquizzes für die jeweils andere Gruppe)
* 15.00: Präsentation der Gruppenarbeit


Donnerstag, 29.09. (Tagesthema: ,,BG und RO auf gemeinsamen Weg“)
* vormittags: Verfassen von Berichten über MO – MI, Abgabe 14.00 auf Diskette (!)
* 14.00 – 14.30: Präsentationen der Ergebnisse vom Dienstag
* 14.45: Gruppe 1 : Schüler stellen sich im Rotationsprinzig gegenseitig ihre Länder vor (Geschichte, Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport, Musik…)
* 14.45: Gruppe 2 : Europa-Ampelspiel * 15.45 – 16.00 Pause
* 16.00 – 17.00: Vorbereitung von Präsentationen der Ergebnisse der Gruppenarbeit und Berichten für die Dokumentation/Webseite (www.nemskata.org)
* 17.00 –18.00 Präsentationen, anschl. gemeinsames Abendessen


Freitag, 30.09. (Tagesthemen: DFU-Bio: ,,Vielfalt der Pflanzen und Tierwelt in der Burgaser Heimat“, DFU-Ge: ,,Spuren des Fremden in Sosopol“)
* 9.00 Ganztagesexkursion in den Süden von Burgas (Ropotamo…)
* Stadterkundung ,,Sosopol“ nach geschichtlichen Aspekten
(Abreise Samstag, 01.10., 7.00 Uhr)


Besuch der rumänischen Schüler in Bulgarien Sept. 2005: Teilnehmer




BULGARISCHE SCHÜLER

1. 10a - INA VANDEVA
2. 10а - GALINA RADKOVA
3. 10а - RADOST SENKOVA
4. 10а - GABRIELA MILANOVA
5. 10б - DIANA JANULOVA
6. 10г - DIMITAR GRADEV
7. 10г - STANISLAV JANCHEV
8. 10г - TEODORA DIMITROVA
9. 10г - DECHO GEORGIEV
10. 10e - MICHAIL ZAPRAKOV
11. 10е - LJUBKA MICHOVA
12. 9e - ANNA STOIKOVA
13. 9e - ANGELINA MARKOVA
14. 9b - ANNA IVANOVA
15. 9b - ROSINA DIMOVA


RUMÄNISCHE SCHÜLER

1. LAVINIA BARAC
2. MELINA SZANTO
3. SILVIA CHIRILA
4. RALUCA COJOCARU
5. GEORGIANA BEU
6. CRISTIAN NEAGU
7. RADU FIRTONEA
8. ANDREEA DAMBOIU
9. CRISTIAN LAZEA
10. CARMINA DUMITRESCU
11. DIANA SOLICA
12. IRINA STANESE
13. IOANA MICU
14. IOANA KANYICSKA

Freitag, August 26, 2005

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Auszug aus der Hermannstädter Zeitung vom 29.April 2005



Auszug aus der Hermannstädter Zeitung vom 29.April 2005:

Schüler beschnuppern ihr Nachbarland.
Austausch mit bulgarischen Gastschülern hat positive Eindrücke hinterlassen (….)


Der Austausch sollte keine touristische Reise sein, sondern eine richtige Arbeitswoche darstellen. (…)

"Wir wollen, dass unsere Schüler ihre Nachbarländer und nicht nur Frankreich, Italien und Deutschland kennenlernen", stellte Gerold Hermann, Direktor der Brukenthalschule, den Anlass des Austausches vor. Unterhalten konnten sich die Jugendlichen aus beiden Schulen der EU-Beitrittsländer auf Deutsch. Sinn der durchgeführten Projektarbeit war, dass die Schüler als Vorbereitung fürs Studium selbstständig ein Thema recherchieren, auswerten und zum Schluss präsentieren. Dass das nicht ganz einfach war, zeigten eine zittrige Hände während der Referate, die die jungen Redner jedoch zum großen Teil sehr selbstsicher und überzeugend vorgetragen haben.

(…)

"Ich bin begeistert, wie gut die Schüler zusammenarbeiten", freute sich die bulgarische Lehrerin Vesela Hristova.

(…)

Die Schüler absolvierten nicht nur das "Pflichtprogramm", sondern sie verbrachten jede freie Minute zusammen. Davon ist die rumänische Zehntklässlerin Diana Craciun begeistert. "Am Anfang standen wir uns mit Skepsis gegenüber, doch jetzt können wir über die gleichen Witze lachen und auch über ernste und private Themen sprechen", erinnert sie sich. Die meisten Austauschpartner wollen per E-Mail in Kontakt bleiben.

Für die Schüler beider Länder war es überraschend zu bemerken, wie viele Gemeinsamkeiten die rumänische und bulgarische Kultur hat und wie wenig sie bisher voneinander wussten. Vielleicht können die Gäste einige neue Erfahrungen und Erlebnisse nach Bulgarien bringen. Eine Schülerin erzählt, dass sie in Hermannstadt zum ersten Mal in einer katholischen Kirche war und dass es sie sehr beeindruckt hat. Martina Milkova, der bulgarischen Partnerin von Diana, wird wohl immer in Erinnerung bleiben, dass in Rumänien die Auto am Zebrastreifen anhalten. (…)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Bericht der "Allgemeine Deutsche Zeitung", 28.04.2005



Das Nachbarland kennen lernen.
Austausch zwischen Schülern aus Rumänien und Bulgarien


Hermannstadt - "In Bulgarien gibt es auch einen rot - weißen Frühlingsglücksbringer, er heißt 'martenitza'", sagt Deutschlehrerin Sybille Schabanska, die zurzeit in Burgas (Bulgarien) am „Goethe-Gymnasium" unterrich­tet. Sie weilte zusammen mit zwei anderen Lehrern des bulgarischen Gymnasiums und einer Gruppe von 31 Schülern aus Burgas in Hermannstadt/Sibiu. Der Anlass war die zweite Etappe eines Austausches, der zwischen Schülern der 10. Klassen des Brukenthalgymnasiums und des „Goethe- Gymnasiums" vom 17.-23. April in Hermannstadt stattfand. Neu an diesem Schüleraustausch war, dass die Jugendlichen beider Län­der an einem Seminarprogramm teilnahmen.

Im ersten Teil des Austausches hatten im September letzten Jahres die Brukenthalschüler die Stadt Burgas und die bulgarische Schwarzmeerküste besucht und Informationen aus der bulgarischen Geschichte, der Kultur und Bräu­che erhalten. Das Hauptthema des Seminars war die Integration der beiden benachbarten Länder in die Europäische Union. Beide Schü­lergruppen sollten einander näher kennen lernen und dabei Unter­schiede und Gemeinsamkeiten ihrer Völker herausfinden.

„Die meisten Brukenthalschüler waren schon einmal in Deutschland. Ziel dieses Austau­sches war, einmal das Nachbar­land kennen zu lernen", so Leiter des Brukenthalgymnasiums Gerold Hermann. In Rumänien ha­ben die Bulgaren zusammen mit ihren rumänischen Austausch­ partnern während ihres siebentä­gigen Aufenthalts die Sehenswür­digkeiten Hermannstadts und Siebenbürgens erkundet. Auf Gruppen aufgeteilt, mussten sie dann in mehreren Workshops zu Themen, wie „Kultur im Spiegel von Gebrauchsgegenständen", "Jugend in Bulgarien, Rumänien, Deutschland", „Das Bild Rumä­niens im deutschsprachigen Fern­sehen" oder „Bulgarien und Rumänien im Pressespiegel" kleine Berichterstattungen vorbereiten und präsentieren.

Was in Bulgarien schöner war? „Die Strande und Kurorte waren gepflegter als zu Hause. Aber ansonsten, in den Städten, war es schmutziger," meinte Andrei Mituca, Schüler des „Bruk".

Das Projekt der beiden Schulen soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.



Allgemeine Deutsche Zeitung, 28.04. 2005

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Rückmeldung der bulgarischen Schülerinnen und Schüler zum Aufenthalt in Sibiu/Hermannstadt




Rückmeldung der bulgarischen Schülerinnen und Schüler
zum Aufenthalt in Sibiu / Hermannstadt



Bemerkung: Es handelt sich bei diesen Aussagen um die Meinungen der Schüler, ob diese immer korrekt sind, bleibt offen und zu überlegen.



1. Der Austausch hat mir insgesamt gefallen

Von den 31 Schülern haben sich nur 13 zum o.g. Satz geäußert: 6x mit "sehr gut", 6x mit "gut" und 1x mit "befriedigend".

Die anderen Sch. (und einige von den 13) haben sich in ihrer Wertung auf die 15 Programmpunkte bezogen. Da nicht alle Sch. alle Themen bearbeitet haben, konnten sie auch nicht zu allen Programmpunkten ihre Meinung abgeben.


1. Stadterkundung:
3x sehr gut, 14x gut, 2x befriedigend

2. Besprechung der Geldscheine:
4x sehr gut, 8x gut, 5x befriedigend

3. Besuch im Continental Werk:
3x sehr gut, 3x gut, 2x gar nicht gefallen

4. Musik-Hit:
8x sehr gut, 4x gut

5. Bild Rumäniens im Fernsehen:
3x sehr gut, 6x gut, 1x befried., 4x nicht gefallen

6. Freizeit und Leben der Jugend:
6x sehr gut, 2x gut, 3x befried., 1x nicht gefallen

7. Sprachenpass:
1x sehr gut, 6x gut, 2x befried., 3x nicht gefallen

8. Konzert:
7x sehr gut, 2x gut, 4x befried., 5x nicht gefallen

9. Pressespiegel über Internet:
2x sehr gut, 4x gut, 1x befr. (nur 7 Meinungen?)

10. Analyse der Zeitungsberichte:
6x sehr gut, 4x gut, 2x befriedigend

11. Volkstänze:
12x sehr gut bis wunderschön, 4x gut, 1x nicht gefallen

12. Schulsystem:
3x sehr gut, 2x gut, 2x befried., 1x nicht gefallen

13. Turmbesteigung:
3x sehr gut, 3x gut, 4x befried., 1x nicht gefallen

14. Freilichtmuseum:
8x sehr gut, 2x gut

15. Ausflug Karpaten:
5x sehr gut, 7x gut, 5x befried., 1x nicht gefallen,
1x gar nicht gefallen


2. Bei einem nächsten Austausch sollten unbedingt folgende Programmpunkte wieder eingeplant werden (max. 5 nennen).


Stadterkundung (24x genannt),
Musik-Hit (19x),
Volkstänze (18x),
Freizeit und Leben der Jungend (14x),
Ausflug Karpaten (13x),
Konzert und Freilichtmuseum (je 7x),
Besuch im Continental-Werk und Bild Rumäniens im Fernsehen (je 6x),
Pressspiegel über Internet (5x),
Turmbesteigung (4x),
Besprechung der Geldscheine und Schulsysteme (je 2x)



3. Bei einem nächsten Austausch sollten unbedingt folgende Programmpunkte nicht wieder eingeplant werden (max. 5 nennen).


Ausflug Karpaten (11x),
Bild Rumäniens im Fernsehen (11x),
Konzert (9x),
Sprachenpass und Analyse der Zeitungsberichte (je 7x),
Beprechung der Geldscheine (6x),
Schulsysteme und Besuch im Continental-Werk (je 4x), Turmbesteigung (3x),
Volkstänze (2x),
Freizeit und Leben der Jugend n(2x), stadterkundung (2x); Pressespiegel über Internet (1x)



4. Besonders gefreut hat mich:


* Gastfreundlichkeit der Partner und der Familien (11x genannt)

*…, dass wirklich alle sehr nett und freundlich sind (7x genannt)

* die Bedingungen bei der Gastfamie waren ausgezeichnet

* die Ausflüge und die Sehenswürdigkeiten (4x)

* die Freundschaft mit den rum. Schülern (gutes Verhältnis) (4x)

* die Organisation (3x)

* die Gruppenarbeit (2x)

* …, dass meine Partnerin und ich eine enge Beziehung aufgebaut habenx

* die Gruppenarbeit (2x)

* das interessante und vielseitige Programm (2x)

* die Architektur

* keine Langeweile

* die Freizeitgestaltung

* die täglichen Discobesuche

* die rumänische Musik

* die Sauberkeit der Stadt

* die Volkstänze mit den rum Schülern


* …, dass ich die Kultur und die Bräuche z.T. kennengelernt habe (3x)

* …, dass meine Partnerin und ich eine enge Beziehung aufgebaut haben (2x)

* …, dass wir auch Freizeit hatten (2x)

* …, dass meine Partnerin und ich ständig ausgegangen sind

* …, dass wir auch außerhalb der Stadt gefahren sind

* …, dass die Rumänen ähnliche Interessen haben wie wir

* …, dass ich meine Sprachkenntnisse verbessern konnte und neue Freundschaften geschlossen habe

* …, dass ich eine Woche nicht in die Schule gegangen bin ( LB / Lehrerbemerkung: dieser Schüler scheint nicht verstanden zu haben, dass wir in der Schule waren, nur eben in der rum. Partnerschule und in einer anderen Unterrichtsform!?)



5. Gestört hat mich:


* ..., dass wir nicht genug Freizeit hatten, fast den ganzen Tag waren wir in der Schule(LB: stimmt nicht)

* …, dass nicht alle die gleichen Programmpunkte erfüllten

* …, dass nicht alle das Freilichtmuseum besichtigen konnten

* …, dass manche rum. Sch. nicht auf die Meinung ihrer bulg. Partner achteten, sie machten, was sie wollten (2x)

* …, dass ich die meisten Rumänen nicht kannte, da ich bei der 1. Etappe nicht dabei war

* …, dass ich nicht genug oder gar nicht geschlafen habe

* …, dass die Rumänen bis zum letzten Moment nicht wussten, wo wir den Abend verbringen

*…, dass die Freizeit schlecht organisiert war

* …, dass wir nur 5 Tage geblieben sind (2x)

* die Organisation (LB:???)

* das Benehmen mancher Schüler (2x) (LB:= Behauptung, Begründung ???)

* einige unnötige Wanderungen (LB: ???, wir sind 1x 40 Min. gewandert)

* das Verhältnis zwischen den rum. und bulg. Partnern, aber vielleicht ist es wegen der unterschiedlichen Lebensweise so; (LB:Beispiele???)

…, dass manche Leute mit ihren Partnern nicht zufrieden waren, sich nicht mit ihnen verstanden haben (2x)

* das Konzert (2x)

* der Schmutz auf den Straßen

* die Keller-Cafes und Discos,

* die Lokale der Stadt

* der bauliche Zustand der Stadt (zerstörte Straßen) (LB: in Hermannstadt wird eben nun mal z.Z. überall gebaut!)

* die herrenlosen Hunde (2x)

* die nicht gut geplanten Ausflüge

* der Ausflug in die Karpaten, (wegen des Wetters)

* das regnerische, kalte Wetter(12x)

* nichts (5x)



6. Mein Rumänienbild hat sich in folgenden Punkten bestätigt:


* Rumänien ähnelt sich in vielen Punkten sehr Bulgarien (7x)

* polit. Lage wie in B.

* es gibt Probleme und Armut wie in B.(3x)

* Rumänien ist ein Nachbarland, das nicht so gut entwickelt ist (3x)

* der Lebensstandard ist ein bischen niedriger als in B.

* Rumänien ist besser entwickelt als B.

* Rumänien ist sehr schön (2x) , schöne Natur (4x), ähnliche Natur wie in B.

* die meisten Jugendlichen denken schon ernsthafter an ihre Zukunft

* die Menschen sind gläubiger

* freundliche Leute (2x)

* es gibt viele Zigeuner (2x)

* es gibt mehr Zigeuner in R. (2x)

* die Straßen sind sauberer als die in B.

* Mamaliga schmeckt nicht so gut

* …, dass es nicht wie in Bulgarien ist, die Rum. sind ganz anders (2x)

* …, dass die Kultur anders ist

* …, dass vorwiegend Dacias in R. gefahren werden


´

7. Mein Rumänienbild hat sich in folgenden Punkten geändert:


* Die Natur ist nicht so vielfältig

* die schöne Natur (2x)

* nette, herzliche, gastfreundliche Leute, (4x)

* sehr gute Ausbildung

* das Aussehen der Städte ist besser als in meiner Vorstellung (2x)

* der Staat ist ein bischen besser entwickelt (3x)

* der Lebensstandard ist niedriger als in B. (4x)

* Es ist kein Nachbarland, sondern fast eine zweite Heimat. Die Leute wohnen in R. besser. Es ist sauberer und die Menschen sind umweltbewusster.

* …, dass es in R. ganz anders ist

* …, dass H-stadt ganz anders als Burgas ist

* …, dass R. ein Land mit vielen Perspektiven ist

* …, dass die Menschen mehr nach Erfolg streben, als ich mir das dachte (hohe Vorhaben unter den Jugendlichen) (2x)

* …, dass Autofahrer am Fußgängerüberweg anhalten und man die Straße nur bei grün überquert.

* …, dass es Geldstrafen für das Nichtbeachten von Verkehrsregeln gibt

* …, dass es in R. mehr zu sehen gibt, als ich dachte

* …, dass es in R. viele Sehenswürdigkeiten gibt

* …, dass es überhaupt nicht so viele Zigeuner gibt

* …, dass es mehr Zigeuner gibt (2x)

* …, dass alle, auch die Jugendlichen sehr gläubig sind, dass es viele Kirchen gibt, starker Glaube an Gott (4x)

* …, dass sich die R. nicht unterhalten können




8. Was ich noch sagen wollte:


* Das Programm war sehr gut organisiert.

* Es war alles sehr gut, ausgezeichnet und toll (3x)

* Wir hatten Ausflüge und Freizeit. In Bulgarien war die war die Seminarwoche anstrengender.

* Das Ziel des Austausches war, meine ich, dass wir alle eine andere Welt kennenlernen müssen.

* Durch den Austausch haben wir nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch viel über R. erfahren.

* Mir hat es sehr gefallen. Ich danke allen, die an dem Projekt teilgenommen haben.

* Das Projekt gefällt mir. Ich habeviele neue Dinge erfahren, wofür ich sehr dankbar bin.

* Ich habe nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch viel gelernt.

* Abgesehen von einigen unangenehmen Erlebnissen, war mein Aufenthalt einzigartig.

* Bei der Wanderung in den Karpaten war es wirklich kalt, aber es hat sich gelohnt. Es ist für uns schon außergewöhnlich, Ende April im Schnee zu spielen.

* Die Atmosphäre bei den Gastfamilien war sehr gut. (2x)

* Ich wollte nicht abreisen. Die Zeit verging zu schnell.

* Ich bin sehr dankbar für die schöne Zeit. Im Sommer werde ich wieder kommen.

* Ich würde Hermannstadt gerne noch hundertmal besuchen.

* Ich will Rumänien noch einmal besuchen.

* Ich werde nie wieder an einem SA mit Rumänien teilnehmen.

* Ich hoffe wirklich, dass ich an anderen SA-Projekten teilnehmen kann

* Ich will mit meinem Partner in Kontakt bleiben und noch einmal "Danke" sagen

* VIELEN DANK! (5x), auch dass Sie trotz aller Hindernisse den Austausch zu Ende gebracht haben.

* Nichts (3x)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Abfahrt



Abfahrt


Die Abfahrt der bulgarischen Schüler war für Samstag, den 23. April 2005 um 7 Uhr morgens aus dem Schulhof geplant. Zwar hat keiner vergessen, dass der Abschied fällig war, aber manche wurden erst von ihren ungeduldigen Mitschülern geweckt. Folglich musste die Abfahrt verschoben werden (ca. 20 Minuten)bis die Bulgaren endlich vollzählig waren.

Im Unterschied zu der Abfahrt der rumänischen Schüler aus Bulgarien ging dieser Abschied etwas weniger dramatisch vor. Gründe dafür könnte man viele finden, aber ich glaube, es hat an der Tatsache gelegen, dass die Gruppe etwas ausgeruhter als in Burgas war. Vieles wurde klarer betrachtet und jeder wusste, dass man sich, obwohl das Projekt beendet wurde, wiedersehen kann.



Christina Zaneva, 10g (BG)

Maria Tâmpanariu, 10.A (RO)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Ausflug auf die Hohe Rinne (Paltinis)



Ausflug auf die Hohe Rinne (Paltinis)



Freitag, den 22. April 2005, gab es für alle etwas besonderes im Programm: Es ist die Rede von einem Tagesausflug auf die Hohen Rinne, einer der im Winter berühmtesten Skiorte in Rumänien.
Obwohl wir alle über das schlechte Wetter vorgewarnt wurden, waren die meisten von uns nicht vorsichtig und vermuteten, logischerweise, dass es Ende April nicht schneien kann und kleideten sich darum nicht passend.

Nachdem wir uns alle um 11.30 in der Bushaltestelle unter dem Thaliasaal getroffen hatten, teilten sich die Schüler in zwei Gruppen (die Rumänen fuhren mit einem Bus und die Bulgaren mit dem ihrigen) und, von je einem Lehrer begleitet, fuhren die Busse los. Die Zeit verging sehr rasch und zu unserer Überraschung sahen wir immer mehr Schnee durch die Fenster, als wir uns dem Bestimmungsort näherten. Auf der Hohen Rinne angekommen, erfuhren wir, dass wir wegen der Kälte und dem Schnee nicht mit der Seilbahn hochfahren werden, sondern dass wir einen kurzen Spaziergang durch den Wald machen werden. Dieser dauerte ungefähr eine Stunde, eine genügend lange Zeit, um den Winter wieder zu fühlen, aber auch eine zusätzliche Chance, uns mit den Bulgaren besser kennen zu lernen.

Die originellen und wenig musikalisch gesungenen Lieder brachten eine fröhliche Stimmung, dazu hatte das Singen eine sehr nützliche Wirkung: wir haben vergessen, dass wir unsere Hände und Füße kaum fühlen konnten. Andere hingegen nutzten die weisse Pracht für eine Schneeballschlacht.

Danach kehrten wir nach Hermannstadt zurück und hatten den ganzen Tag frei.

Diese außergewöhnliche Erfahrung hat uns viel Spaß gemacht und war unserer Meinung nach viel besser als das Sitzen auf einem Stuhl in irgendeinem Gebäude, wo die frische Luft und entspannende Natur fehlen.



Sofia Stojanovna, 10b (BG)

Cristina Rotaru, 10.C (RO)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen 4



Das Bild Rumäniens in deutschsprachigen Fernsehen 4


Donnerstag, den 21. April 2005, haben die Brukenthalschüler der Klasse 10a mit ihren bulgarischen Partnern zwei Filme über die Minderheiten Rumäniens gesehen.

Der erste Film war über die Roma aus Rumänien. Der König der Roma, Cioaba, hat über die Situation dieser Minderheit erzählt. Um die Lebensweise des Königs darzustellen, hat man die Hochzeit seiner Tochter gezeigt. Obwohl sie minderjährig ist, hat sie einen älteren Mann geheiratet und so hat man die internationalen Menschenrechte nicht eingehalten. Das zeigt. wie die Roma aus Rumänien zu ihren alten Traditionen stehen. Es wurden auch andere Romafamilien gezeigt, die sehr arm sind, aber trotzdem ihre Lebensweise nicht verbessern wollen. Die Schüler haben danach besprochen, ob sich mit

dem Eintritt in die EU etwas verändern wird. Alle haben geantwortet, dass die Roma aus Bulgarien und Rumänien ihre Lebensweise und Traditionen nicht aufgeben werden. Trotzdem werden sie zu einer großen Minderheit in beiden Ländern gehören.

Der zweite Film war über die verschiedene Minderheiten, die in der Gegend des Donaudeltas leben. Man hat zuvor die Ruinen der alten griechischen Siedlungen and der Schwarzmeerküste gezeigt. Danach hat man die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, die in dieser Gegend leben, vorgestellt. Die meisten Fischer sind Lipovener. Sie stammen aus Russland und sind vor zwei Jahrhunderten hergewandert, da sie religiös verfolgt wurden. Da man während der kommunistischen Zeit sehr viel gefischt hat, gibt es wenige Fischarten. Darum müssen die Lipovener mehr von dem Ackerbau leben. In dieser Gegend leben auch viele Arumänen. Sie stammen aus dem Norden Griechenlands und beschäftigen sich mit Viehzucht. Auch ihre Kinder beschäftigen sich mit den Tieren, da sie die alten Bräuche nicht vergessen wollen.

Am Ende haben alle Schüler Fragen mit Themen aus dem Film beantwortet. Es waren allgemeine Fragen, die dazu dienten, dass auch die bulgarische Schüler etwas über die rumänische Minderheiten behalten. Als Schlussfolgerung mussten alle herausfinden, wie das Bild Rumäniens in Deutschland aussieht.
Die rumänischen Schüler behaupteten, dass das allgemeine Bild negativ sei. Trotzdem hat man eingewilligt, dass die Filme eigentlich die Wahrheit darstellen.

Für viele Schüler war das sehr interessant, da sie etwas Neues über manche Minderheiten Rumäniens gelernt haben. Viele waren auch von der Schönheit des Donaudeltas begeistert. Wir waren auch beeindruckt, dass es Gemeinsamkeiten zwischen den Romas beider Länder gibt und dass beide Länder ein großes Problem mit ihren Minderheiten haben. Wir finden, dass Bulgarien und Rumänien diese Probleme lösen müssen, um der EU zu beizutreten.



Martin Iankov 10e (BG)

Dorin Rosca, 10a (RO)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen 3



Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen 3

Nach einem kurzen Ausblick vom Ratturm auf Hermannstadt, gingen wir zurück in die Klassenräume, damit wir mit unserem Programm weitermachen können. Für Donnerstag, den 21. April 2005, war für unsere Gruppe eine Filmvorführung vorgesehen, die im Medienraum des Brukenthal-Gymnasiums stattfand.

Da das Problem der Minderheit der Roma sowohl in Bulgarien als auch in Rumänien aktuell ist, haben wir entschieden, den Film mit Cioaba, dem internationalen „König der Roma“, zu sehen.
Interessant war der Unterschied zwischen den Zigeunern, die in einer Stadt leben und denen auf dem Lande. Die aus der Stadt erkennen Cioaba als rechtmäßigen König an, da er ihre Rechte vertritt und sich für sie einsetzt. Die Zigeuner aus dem Dorf hingegen akzeptieren ihn nicht, weil er ihnen keine Unterstützung gewährt und sie keinen Bezug zu seiner Politik finden.

Nach dem fünfminütigen Film wurde eine Diskussion entfacht, in welcher jeder seine Meinung über diesen Film bzw. dieses Problem darstellte. So haben wir auch erfahren, dass die bulgarischen Roma neuestens eine eigene Partei gegründet haben und dass sie schon einen Vertreter im Parlament haben. Im Gegensatz zu den bulgarischen Roma, haben die rumänischen schon vor längerer Zeit eine eigene Partei gegründet.

In kurzer Zeit wurde uns klar, dass beide, sowohl rumänische als auch bulgarische Zigeuner dieselbe Mentalität haben und dass das ein Problem in der jetzigen sich entwickelnden Gesellschaft darstellt. Beide Minderheiten verlangen viel Geld vom Staat, obwohl sie nicht arbeiten wollen, um selbst Geld zu verdienen.
Da die Zeit drängte, fingen wir mit dem zweiten Thema an: Die Dampfeisenbahn aus dem Wassertal. Dieses Tal befindet sich im Maramureschgebiet und die einzige Einkommensquelle der Einwohner ist das Holz. Die Eisenbahn wird dazu benutzt, um das Holz aus den Bergen herunter ins Tal zu transportieren. Zwei Locks werden für diese Strecke benutzt, Cozia 1 und Cozia 2.

Erstaunlich waren die Zahlen, die man nannte, um einen Zug 20 km fahren zu lassen, nämlich 3000 Liter Wasser und 15 Kubikmeter Holz. Es passieren häufig Unfälle, z.B. entweder fällt ein morscher Baum auf das Gleis oder ein Zug entgleist, aber das gehört zum Alltag, weil die Züge schon seit 1933 benutzt werden.
Interessant war noch zu sehen, dass die Bremser und Lockführer Pfeifen als Kommunikationsmittel benutzen.

Leider konnten wir den ganzen Film nicht sehen, weil er zu lang gedauert hat. Danach folgte ein ruhiger Abend und eine ausgedehnte Nacht.



Razvan Sandru, 10.B (RO)

Metodi Milushev , 10g (BG)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen 2



Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen 2


Wir haben uns am Mittwoch (A und B Klasse) im Medienraum getroffen und haben uns einen Film über Rumänien angesehen. Das Thema war "Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen". Der Film wurde 2002 gedreht, und spiegelte das Bild Rumäniens anhand dreier Ortschaften: Bukarest, Hermannstadt und Temeswar wider. Es wurde sehr viel die kommunistische Regierung angesprochen und es wurden fast keine positiven Seiten Rumäniens gezeigt.

Die Darstellung war im allgemeinen objektiv, aber es wurden Szenen gezeigt, die nicht unbedingt repräsentativ nur für Rumänien sind (z.B. ein Zigeuner). Das Thema war ziemlich interessant. Die bulgarischen Schüler konnten einiges über die Vergangenheit Rumäniens erfahren und die rumänischen Schüler haben auch unbekannte Einzelheiten erfahren.

Die gewählten Drehorte sind repräsentativ für Rumänien: Bukarest als Hauptstadt, Hermannstadt – die deutsche Kultur und Temeswar als eine westliche Stadt. Die angesprochenen Personen wurden unserer Meinung nach auch richtig gewählt. Es war ein Schauspieler und zwei Bürgermeister.

Der Film dauerte ungefähr 45 Minuten, die für alle Schüler sehr angenehm waren. Im Film wurden zwei falsche Informationen gebracht: Es gibt keine deutsche Oper in Temeswar, außerdem war Rumänien nicht das letzte europäische Land mit einer kommunistischen Regierung.

Anschließend haben wir uns einen Teil der „Rumänischen Rhapsodie“ von George Enescu angehört.



Stoyan Todorov 10w (BG)

Mituca Andrei, 10.A (RO)


Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen



DAS BILD RUMÄNIENS IM DEUTSCHSPRACHIGEN FERNSEHEN


Dienstag, am 19. April bzw. am zweiten Tag des Schulprojekts mussten wir über das Bild Rumäniens im deutschsprachigen Fernsehen sprechen. Nur aus einem Film kann man sich sehr schwer eine Meinung über ein Land machen. Trotzdem wurden verschiedene Aspekte des Lebens objektiv von manchen Fernsehkanälen dargestellt. Die Grundlage meines Berichtes beruht auf den 2 Filmen über Rumänien, die auf deutschsprachigen Programmen gezeigt wurden.

Erstens haben wir einen Film über die Deutschen in Rumänien gesehen. Er wurde im Jahre 1974 produziert und letztes Jahr in der ZDF Sendung "Vor 30 Jahren" gesendet.
Die Deutschen in Rumänien waren und sind eine bedeutende Minderheit; jedoch nach der Wende von 1989 verkleinerte sich die Anzahl dieser, denn viele sind nach Deutschland ausgewandert. Im Film "Siebenburgen süße Heimat, für wen?" wurden die Sachsen aus Bistriz, Neudorf, Kronstadt, Heltau und selbstverständlich Hermannstadt präsentiert. Diese beschäftigten sich mit Landwirtschaft und Viehzucht aber auch mit kulturellen Aktivitäten. Sie brachten die Kultur des Westens nach Siebenbürgen und haben zur der Entwicklung dieser Gegend beigetragen. In derselben Zeit blieben sie ihrer Kultur, den Sitten, Bräuchen und ihrer Religion treu und bilden deswegen eine lebende Geschichte Siebenbürgens. Viele von den Sachsen aus Rumänien wollten aber nach Deutschland aussiedeln. Doch das blieb nur ein Traum bis 1989. Sie nannten Deutschland "Droben im Reich" aber trotz des kommunistischen Regimes lebte diese Gemeinschaft in Frieden mit den Rumänen und Ungaren und versuchten, ihre Identität als Nation zu erhalten.

Im zweiten Film wird die Geschichte zweier Straßenkinder aus Rumänien erzählt, bzw. wird die Realität der ersten Jahren nach der Revolution dargestellt. Ein 17 jähriger Junge und ein 15 jähriges Madchen haben ein Kind und versuchen, ein gutes Leben zu führen und ihrem Kind eine Zukunft ohne Schwierigkeiten zu schaffen. Trotz ihres schweren Lebens am Bukarester Bahnhof verlieren sie die Hoffnung nicht und finden auch bei anderen Hilfe. Das Leben wird auch in diesem Fall objektiv dargestellt.

Vlad Grapa 10. D (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Besuch des Freilichtmuseums



Besuch des Freilichtmuseums


Donnerstag, den 21.April 2005, besuchten wir, die Schüler der C und D Klasse, zusammen mit unseren bulgarischen Partnern, das Dorfmuseum.

Kurz vor 10 trafen wir uns mit den Lehrern bei der Endstation des O-Busses vor dem Eingang zum Zoo und gingen bis ins Freilichtmuseum zu Fuss. Nach dem wir die Eintrittskarten gekauft hatten und nachdem uns Geschichtliches über das Dorfmuseum erzählt worden war, bekamen wir unsere Arbeitsaufträge für den Tag. Man verlangte von den gebildeten Gruppen, von je 2, 3 oder 4 Schülern, je 2 Gehöfte aus jeder Region Rumäniens: Siebenbürgen, Dobrudscha, Banat, Moldau, Maramures und Oltenien zu besuchen und mindestens 3 ihrer typischen Merkmale aufzuschreiben.

Wir besuchten Gehöfte und Werkstätten von Fassbindern aus Siebenbürgen, dem Banat und der Moldau und bemerkten, dass alle mit einer Scheune und einen großen Hof vorgesehen worden waren, um genug Platz für das Betreiben der Arbeit zu sichern.

Wir stellten fest, dass die Doppelgehöfte aus Maramures, im Vergleich zu denen aus Oltenien, groesser sind. Sie haben 3 bis 4 Zimmer und einen Brunnen im Hof, während die oltenischen Gehöfte meistens nur mit 2 Zimmern vorgesehen waren, aber diese besitzen auch einen Keller und einen Hühnerstall im Hof.

Die Anwesen der Fischer aus der Dobrudscha haben ein Wohnzimmer, ein Badezimmer, einen Hühnerstall und eine Windmühle.

Nachdem wir unseren Auftrag erfüllt hatten, waren wir im Souvenirladen des Museums, wo rumänische Trachten, Tongefäße und ausgeblasene Ostereier zu finden sind. Bevor wir nach Hause gingen, kauften sich unsere Gäste ein kleines Andenken und schossen viele Photos.

Der allgemeine Eindruck der Bulgaren nach dem Besuch des Dorfmuseums erwies sich als positiv.

Ioana Olteanu X.C (RO)

Mila Kovacheva , 10g (BG)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Volkstanzabend



Volkstanzabend


Mittwoch Abend, (20. April 2005), nachdem wir aus Schäßburg zurückgekommen sind, haben wir in der Aula eine Volkstanzvorstellung geboten. Ein paar rumänische Schüler die in dieser AG sind, haben auch getanzt (einer davon bin auch ich gewesen). Wir haben den bulgarischen Partnern Tänze wie: Wiener Walzer, Mühlradl, Ziegeunerpolka, Neppendorfer Ländler, Kreuzpolka, Walzquadrier, Alt Ländler, Hettlinger und Sternpolka präsentiert.

Aufgetreten sind 9 Paare. Leider waren nur einige Schüler in sächsischer Tracht, denn manche konnten sich keine verschaffen. Trotz des kleinen „Problems“ haben alle 9 Paare den Gästen eine große Freude gemacht. Die meist applaudierten Tänze waren Hettlinger, Mühlradl und Walzquadrier. Doch die Sternpolka, der Tanz der immer wieder das Publikum zum Jubeln bringt, hat auch dieses Mal eine Riesenfreude gemacht. Der Höhepunkt ist der Moment, wenn alle 4 Jungen beisammen sich im Kreis bewegen und die Mädchen durch die Luft wirbeln.
Danach haben die 18 Tänzer sowohl bulgarische als auch rumänische Zuschauer (Partner und Kollegen) eingeladen, den Wiener Walzer zu tanzen. Nach drei Versuchen hat es auch prächtig geklappt.
Meiner Meinung nach war dieser Abend ein Erfolg und ich glaube, dass auch im Mai, wenn die Volkstanzgruppe nach Burgas fährt, alle zufrieden sein werden.


Sebastian Suceveanu,10.C (RO)

Alexandra V alasopulo , 10e (BG)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Birthälm und Schäßburg




Birthälm und Schäßburg


Am 20. April haben wir alle eine kleine Reise gemacht und zwar sind wir nach Birthälm und Schäßburg gefahren.

Alles ging wie geplant, schließlich hatte sich auch das Wetter geändert, es war sonnig, nur bei der Heimkehr fing es wieder an zu regnen.

Meiner bulgarischen Partnerin und mir hat die Reise gefallen und das aus mehreren Gründen.

Erstens sind wir nach Birthälm gefahren. Hier hatten wir die Burg besucht und die Kirche. Uns hat beeindruckt, dass es in der Kirche ziemlich sauber war. Obwohl es eine alte Kirche ist, und es nicht mehr so viele evangelische Gläubige gibt wie früher, wurde diese Kirche nicht vernachlässigt, wie es mit anderen Kirchen aus Siebenbürgen passiert ist.

In der Kirche befindet sich ein sehr schöner und großer Altar. Was uns noch so begeistert hat, ist die alte Tür aus Holz, die ein besonderes Sicherheitsschloss hat. Eigentlich besteht es aus der Kombination von mehreren Schlössern.

Die Kirche ist von Mauern umgeben. Neben der Kirche gibt es noch sehr alte Türme. Früher hatte die Kirche eine Hintertür und durch diese konnten die Menschen in die Kirchen eintreten.

Schäßburg ist eine alte Stadt und weltweit bekannt wegen ihrer berühmten Geschichte. Manche behaupten, das in dieser Burg vor langer Zeit Vlad Dracul gewohnt hat. Die Stadt ist voll mit Touristen, die kommen, um diese Burg zu besuchen. Was uns amüsiert hat, waren die vielen Treppen (Um an den höchsten Punkt der Burg zu gelangen, muss man eine Reihe von Treppen hochsteigen).
Schön war es auch auf dem Friedhof, wegen der alten Grabmale. Wir sind auch auf den Stundturm gestiegen. Von hier hatten wir eine schöne Aussicht über die Stadt.


Naicu Cosmina, 10.B (RO)

Georgieva , Zhaneta 10b (BG)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Internet–Pressespiegel



Internet – Pressespiegel


Der heutige Tag (20.04.05) hat um 9 Uhr angefangen. Die Klasse X. C, zu der ich auch gehöre, hat sich im Informatikraum versammelt und eine Aufgabe bekommen, die sich auf den Pressespiegel, Bulgarien und Rumänien betreffend, bezogen hat.
Der Herr Direktor hat uns die Aufgaben und die Artikel zugeteilt. Wir mussten eine Internetseite anklicken und zuerst die Wetterlage in Europa beziehungsweise in Hermannstadt anschauen.
Die nächste Aufgabe bestand darin, eine Suchmaschine aus Deutschland anzuklicken (www.paperball.de). Diese Seite brachte bei der Eingabe der Wörter „Rumänien, Bulgarien“ Hinweise auf alle Artikel aus der deutschsprachigen Presse, welche diese Wörter enthielten. Hauptthema war die Integration Bulgariens und Rumäniens in die Europäische Union.
Die letzte Aufgabe zu diesem Thema war kurz den Inhalt des gelesenen Artikels wiederzugeben und unsere Meinung dazu zu äußern. Diese Versammlung im Informatikraum endete um 10 Uhr, da um 10.30 Uhr alle Schüler, Bulgaren und Rumänen, zusammen mit den Lehrern nach Birthälm und Schäßburg gefahren sind.


Muntean Roxana, X. C (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Unser Musik-Hit



Unser Musik-Hit


Am Dienstag, dem 19.04.2005, sind die Schüler aus der 10. C mit ihrem bulgarischen Partner um 9 Uhr in den Clubraum gegangen, um das Projekt „Unser Music-Hit“ durchzuführen. Die Schüler aus der 10. C hatten eine CD mit rumänischer Musik schon vorbereitet. Die CD wurde gespielt und unsere Gäste aus Bulgarien wollten aber wissen, was sie hören. Wir haben also ihnen den Inhalt der Lieder übersetzt und eines der Lieder haben wir auf Papier geschrieben und dann kopiert, so dass jeder die Verse lesen konnte. Das Lied war „Vara asta...“ gesungen von Vama Veche. Die bulgarischen Schüler haben den Text gelesen, wir haben für sie jeden Vers übersetzt und bis zuletzt haben wir alle gesungen. Danach haben sie uns ein bulgarisches Volkslied vorgesungen und wollten uns diesen Lied auch lernen, aber die Zeit war schon vorüber.

Persönlich hat uns das Projekt ganz gut gefallen, weil nicht nur die schulischen Gemeinsamkeiten verarbeitet wurden, sondern auch etwas, das uns, der Jugend, die Freizeit bunt macht.


Leda Gesheva, 10d (BG)

Iulia Hasan,10.C (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Konzert



Konzert


Am Dienstag, dem 19.04.2005, besuchten die meisten von uns um 19.30 Uhr ein Konzert im Thaliasaal, dem Konzertsaal der Stadt. Das Programm bestand aus zwei Teilen. In dem ersten Teil wurden Werke von Antonio Vivaldi und Gioacchino Rossini gespielt. Vor dem zweiten Teil hatten wir eine kleine Pause von 10-15 Minuten. Der zweite Teil begann mit einen Konzert von Karl Stamitz und wurde von Werken von James Waterson gefolgt. Am Ende gab es noch 2 Zugaben.

Ich meine, dass es ein wunderbares Konzert war, wenn auch gewöhnungsbedürftig. Es handelte sich um ein Kammerkonzert mit nur 4 bzw. 5 Künstlern. Die leicht gespielten Töne des Klarinetts und der Oboe, die Größe des Saals, seine Schönheit und die ganze Atmosphäre haben uns alle beeindruckt.

Die Mitglieder des Ensembles Pro Musica Academica haben durch ihre Seriosität und viel Arbeit den Erfolg des Konzertes gesichert.


Mihai Madalina, 10. (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Europäischer Referenzrahmen - Sprachenpass



Europäischer Referenzrahmen - Sprachenpass


Am Dienstag, den 19. April hatten wir von 11 Uhr als Programmpunkt einen Sprachenpass, Deutsch und Englisch. Wir haben uns im Club getroffen um dieses Thema zu besprechen. Zuerst haben wir zwei Raster zur Selbstbeurteilung bekommen, eines auf Deutsch und ein anderes auf Englisch. Darauf standen einige Kategorien wie Hören, Lesen, Sprechen, zusammenhängend Sprechen und Schreiben. Wir mussten sie aufmerksam durchlesen und nachher die Kategorien auswählen, die zu uns passen. Man musste sie nachher auf ein Blatt (Selbstbeurteilung) schreiben, oder besser gesagt, mussten wir sie in eine Tabelle eintragen. Das haben wir für beiden Sprachen gemacht, also auf Deutsch und auf Englisch. Zum Schluss haben wir so eine Art Vergleich zwischen den Rumänien und Bulgaren gemacht, wer besser Deutsch oder Englisch reden kann. Na ja, es ist rausgekommen, dass die Bulgaren nicht so viel Deutsch können und manche (sehr wenige) besser Englisch. Eigentlich hatten wir zwei Stunden zur Verfügung, aber wurden in 40 Minuten schon fertig.

Margineanu Adelina, 10.C (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Jugend in Bulgarien, Rumänien und Deutschland



Jugend in Bulgarien, Rumänien und Deutschland


Am Dienstag, dem 19. April, hatten die Gruppen A und B eine Diskussion in Medienraum über Jugend in Bulgarien, Rumänien und Deutschland.

Die zwei wichtigsten Sachen, die zur Diskussion kamen, waren: die Freizeitbeschäftigung und die Lebensplanung.

Jeder Teilnehmer musste zu aufgeführten Freizeitbeschäftigungen seine Rangfolge angeben. Dann hat jede Gruppe, bzw. Bulgaren und Rumänen ihre Antworten verglichen und haben sich auf eine allgemeine Antwort geeinigt. In dieser Ordnung standen bei den Gruppen am ersten Platz "sich mit Leuten/Freunden treffen" und gleich danach "Musik hören". Ein großer Unterschied war, dass bei den Rumänen das Bücher lesen am dritten Platz stand, wobei bei den Bulgaren das an letzter Stelle zu finden war. Das Gleiche geschah bei "im Internet surfen", diesmal waren es aber die Bulgaren, die es wichtiger fanden als die Rumänen.

Der zeitliche Umfang der Freizeit war bei den Bulgaren 5 Stunden an Arbeitstagen und 7,5 Stunden am Wochenende, wobei die Rumänen weniger davon hatten: 3 an Arbeitstagen und 8 am Wochenende.

Bei der Frage: "Was ist Dir im Moment für dein Leben wichtig?" haben die Rumänen als erstes die Ausbildung, gefolgt von Gesundheit gewählt, wobei für die Bulgaren die Familie und die Freunde wichtiger waren. Bei den Rumänen standen auf den folgenden Plätzen die Familie, die Freizeit und das Reisen, wobei die Liste der Bulgaren mit Liebe, Ausbildung, Gesundheit, Geld, gutes Aussehen fortfuhr.

Meine eigene Meinung von der ganzen Sache ist, dass dieses Gespräch sehr interessant war, da wir uns vergleichen konnten und uns so besser kennenlernen konnten. Das war ein Thema, das beide Gruppen (Bulgaren und Rumänen) interessant fanden und sich sehr leicht dazu geäußert haben.

Mailat Andreea, 10.A (RO)

Donnerstag, August 25, 2005

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Besuch im Continental–Werk



Besuch im Continental – Werk

Am 19. April haben die Gruppen A und B das Industriegebiet West und die Firma Continental besichtigt.
Wir sind mit dem Bus um 9 Uhr aus dem Schulhof weggefahren. Die Fahrt durch die Stadt war eine gute Möglichkeit, Hermannstadt besser kennen zu lernen. Nach der kurzen Fahrt sind wir am Ende von Hermannstadt angekommen, wo sich die Firma befindet.

Dort wurden wir ganz freundlich von einem Fräulein empfangen, das uns schon die ersten Regeln gesagt hat: Wir sollten nicht laut reden, denn im Gebäude arbeiten sehr viele Ingenieure, die beim arbeiten Ruhe brauchen. Herr Brand, der Geschäftsführer der Firma in Hermannstadt, hat uns mit Hilfe der moderner Technologie, einer PowerPoint-Präsentation freundlich und lehrreich erklärt, womit sich die Firma beschäftigt.

In der Fabrik konnten wir moderne Werkzeuge, PCs, Entladungsgeräte und viele Ingenieure bei der Arbeit beobachten. Die Fabrik besitzt auch eine Kantine, wo man gut essen kann. Da die Fabrik außerhalb der Stadt ist, müssen die Leute mit dem Bus fahren; inzwischen besitzen aber viele der Angestellten ein eigenes Auto. Das zeigt die guten Vedienstmöglichkeiten bei der Firma.

Nach mehr als einer Stunde zuhören und zusehen sind wir in die Schule gefahren. Um 11 Uhr ging es schon mit dem nächsten Programmpunkt weiter.

Valentin Victor Hodirnau, 10.B (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Kultur im Spiegel von Gebrauchgegenständen



Kultur im Spiegel von Gebrauchgegenständen

Am Montag, dem 18. April 2005, hatten die Rumänen mit ihren bulgarischen Partnern zwei Aufgaben zu erfüllen. Nach der Stadterkundung kehrten die Schüler ins Brukenthal - Lyzeum zurück, wo sie in drei Gruppen eingeteilt wurden. Die erste Gruppe hatte als Arbeitsplatz die Aula. Ein Mitglied der Gruppe musste ein Briefumschlag wählen, in dem sich der Gebrauchsgegenstand befand. Zunächst fanden wir heraus, dass die Gebrauchgegenstände eigentlich Geldscheine waren. Unsere Aufgabe war jetzt, die Zeichnungen auf der Vorderseite und Rückseite der Geldscheine zu interpretieren und den Zusammenhang zwischen ihnen zu finden. Hier ist, was wir herausbekommen haben:

Der 1 Million Lei Schein hat auf der Vorderseite einen sehr berühmten Schriftsteller, nämlich I. L. Caragiale, welcher Theaterstücke wie ''O noapte furtunoasa'' oder "O scrisoare pierduta" geschrieben hat. Seine Werke werden auch heutzutage aufgeführt. Hier liegt der Zusammenhang zwischen der Abbildung auf der Vorderseite, I.L.Caragiale, und die auf der Rückseite, das Theater.

Auf der Vorderseite der 500.000 Lei Geldscheins befindet sich auch eine berühmte Person, Aurel Vlaicu. Er beschäftigte sich mit dem Flugzeugbau und war ein rumänischer Erfinder und Pilot. Der Zusammenhang mit dem Flugzeug auf der Rückseite des Geldscheines besteht darin, dass Vlaicu zwei monoplane Flugzeuge gebaut hat, die zu der Zeit bewunderswerte Leistungen erreicht haben.

Wenn man ein 100.000 Lei Geldschein genauer betrachtet, kann man Nicolae Grigorescu erkennen. Er war der größte rumänische Maler des 19 Jahrhunderts. In mehreren seiner Werke hat er die physische und moralische Schönheit der rumänischen Bauern, in ihrer Lebensweise dargestellt, da er auch in einer Bauernfamilie geboren wurde. So ist das Haus auf der Rückseite des Scheines wahrscheinlich sein eigenes Haus und die Frau, eines seiner Werke.

Die Ehre sich auf dem 50.000 Lei Geldschein zu befinden hat in diesem Fall der größte rumänische Komponist George Enescu. Auf der Rückseite des Scheines ist das Athenäum aus Bukarest abgebildet, der Konzertsaal der Philharmonie, die den Namen des Komponisten trägt.

Auf dem 10.000 Lei Geldschein befindet sich ein rumänischer Politiker. Er hat eine Zeit im Kloster von Curtea de Arges gelebt, deshalb ist es auf der Rückseite des Geldscheines abgebildet.

Cretiu Cristina, 10a (RO)
Stanislava Markovska, 10b (BG)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Stadterkundung - Präsentation der Ergebnisse



STADTERKUNDUNG - PRÄSENTATION DER ERGEBNISSE

Montag, der 18. April war der erste Projekttag des Austausches mit den bulgarischen Schülern. Die Brukenthalschüler kamen zusammen mit ihren Partnern zur Schule und wurden offiziell begrüßt.

Nachher hatte jede Gruppe, gebildet aus je zwei rumänischen und bulgarischen Partnern einen Briefumschlag gewählt, worin zwei Postkarten zu finden waren und ein Fragebogen dazu. Dann ging es los in die Stadt.

Nach zwei Stunden waren alle vorbereitet, ihre Erfahrungen mitzuteilen. Jede Gruppe präsentierte sehr schön ihre Erfahrungen, fast jede Frage wurde richtig beantwortet.

Manche Mädchen waren ein wenig scheu und deswegen konnte man ihre Stimmen kaum hören, aber allmählich wurde alles verstanden. Neben den Schülern waren zwei Schautafeln zu sehen, worauf die Postkarten gehängt wurden und so konnte man am Ende aller Präsentationen ein komplettes Bild von Hermanstadt bewundern.

Was ich beobachtet habe war, dass die Präsentation meist von den rumänischen Schülern vorgetragen wurde und nicht auch von den Bulgaren. Eigentlich war diese Stadterkundung mehr für die bulgarischen Schüler organisiert, denn theoretisch hätten wir fast alle Gebäude aus Hermannstadt schon kennen müssen, deswegen wäre es besser gewesen, dass die Gäste über ihre Erfahrungen berichten.
Jedenfalls blieb war das Ganze für alle eine schöne Erfahrung.

Elena Ginghina, 10.D (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Stadterkundung




Stadterkundung

Am ersten Tag, dem 18. April 2005, haben wir mit den Bulgaren den Auftrag gehabt, Hermannstadt zu erkunden.

Die Themen und Fragen bekamen wir im Zusammenhang mit Ansichtskarten. Wir waren in Gruppen von je 4 Personen (2 Bulgaren und 2 Rumänen) aufgeteilt. Unsere Gruppe bestand aus 4 Mädchen. Unser Auftrag war, 2 touristische Sehenswürdigkeiten zu besichtigen: den Großen Ring und die Ursulinenkirche.

Zuerst waren wir auf dem Großen Ring, wo wir den Ratturm besichtigten. Leider konnten wir wegen den Bauarbeiten die Statue von Gheorghe Lazar nicht sehen (weil die Statue nicht mehr da ist), aber wir haben unseren bulgarischen Partnerinnen alles erklärt und dazu auch noch Photos gezeigt.

Als nächstes haben wir das Informationszentrum in der Friedrich Schiller Buchhandlung besucht, wo wir einige Informationen über den Großen Ring erhalten haben.

Zum Schluss waren wir in der griechisch -katholischen Ursulinenkirche. Ich finde sie einzigartig.

Gegen 11 Uhr und 30 Minuten waren wir wieder in der Aula, wo die Ergebnisse präsentiert wurden.

Trotz des schlechten Wetters hatten wir viel Spaß zusammen. Aus dieser Stadterkundung haben wir, Bulgaren und auch Rumänen, viele interessante Informationen über Hermannstadt herausgefunden.

Cristina Ciucean 10.C (RO)

Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Das Samuel von Brukenthal-Gymnasium




Das Samuel von Brukenthal-Gymnasium

Die Schule wurde 1380 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.Das heutige Gebäude wurde zwischen den Jahren 1779-1781 errichtet. Das Gymnasium befindet sich neben einer evangelischen Kirche im Zentrum der alten Stadt Sibiu (Hermannstadt). Beim Eintreten ins Gebäude fällt auf dem Boden eine lateinische Inschrift "Salve" auf, was "Willkommen" bedeutet. Man kann in der Aula , wo viele Aufführungen der Schüler stattfinden, auch solche Inschriften auf Lateinisch sehen.

Den Namen "Bruckenthal Gymnasium" erhält die Schule im Jahre 1921 zur Erinnerung an Baron Samuel von Bruckenthal, der zwischen 1777-1787 Gouverner des Fürstentums Siebenbürgen gewesen war und der dem Gymnasium in seinem Testament bedeutende Schenkungen gemacht hatte. Während der kommunistischen Diktatur war das Lyzeum in Hermannstadt auch unter dieser Bezeichnung bekannt, als es verschiedene Namen und unterschiedliche Fachrichtungen hatte.

Das Bruckenthal Gymnasium war bis 1990 eine Schule in deutscher Unterrichtssprache für die deutsche Minderheit in Rumänien.Obwohl danach der größe Teil der Rumäniendeutschen nach Deutschland ausgewandert ist, wird im Lyzeum und Gymnasium weiter in deutscher Sprache unterrichtet, wobei der Großteil der Schüler Rumänen sind.

Die Schule hat einen Chor, eine Theatergruppe und eine Tanzgruppe. Die Theatergruppe wurde 1998 vom Schauspieler Franz Kattesch gegründet. Die begabten Schüler haben Shakespeare "Pyramus und Thisbe", Molieres "Geistigem" und noch viele Stücke gespielt.

Die sächsishe Volkstanzgruppe wurde 1968 gegründet. Seit Januar 2003 leitet Frau Gertrand Nowak die Tanzgruppe ,die jetzt an drei geteilt ist - Anfänger, Fortgeschrittene und "Profis". Bemerkenswert ist , dass sich nur Schüler aus rumänischen Familien dafür begeistern. Die Trachten müssen allerdings gekauft oder selbst angefertigt werden. Die Volkstanzgruppe hat viel in Rumänien augetreten, aber auch in Deutschland hatte sie Auftritte. Besonders erwähnenswert ist das meh r tägige "Gastspiel" in rumänischen Pavillon bei der Expo 2000 in Hannover.

Die Schule hat auch viele Traditionen. Jeder Frühling findet der Fasching statt, bei dem alle Klassen (von 9.bis 12.) ein witziges Stück vorbereiten und aufführen. Einen Film über die Misswahl der neunten Klassen machen die Schulabgänger jedes Jahr. Auch einen witzig er Film über die Lehrer wird gemacht.

Im Brukenthal Gymnasium vereinbart man alte Traditionen mit neuen Ideen.


Janeta Georgiewa, 10e (BG)




Besuch der bulgarischen Schüler in Rumänien: Die offizielle Begrüßung



Die offizielle Begrüßung

Die offizielle Begrüßung der bulgarischen Schüler und Professoren fand Montag, den 18. April in der Aula des Brukenthal-Lyzeums statt. Der Direktor G. Hermann hielt eine Rede in dem er die Bulgaren willkommen hieß, aber auch etwas über die Schule und die Stadt sagte.

Natürlich waren alle rumänischen Schüler mit ihren Partnern anwesend, man machten Bekanntschaft mit den neugekommenen Bulgaren, die in ihrem Heimatland bei dem 1. Austausch nicht teilgenommen hatten. Wir unterhielten uns mit den lange nicht gesehenen Freunden und lachten.

Diese Begrüßung war eine der wenige Male, bei denen sich alle Schüler, die beim Projekt mitgemacht haben, in der Schule getroffen haben.
Anschließend wurden an die Schülern schon Aufgaben für die Stadterkundung (eine Fußgängerrallye) verteilt. Wir mussten durch die Stadt wandern, um Informationen über verschiedene
Sehenswürdigkeiten zu sammeln. Gruppen von je zwei Rumänen und zwei Bulgaren wurden gebildet und es ging los.

Ich bin der Meinung dass die Begrüßung der Gäste notwendig war und auch sehr gut angekommen ist bei allen Schülern, denn nicht umsonst waren alle Teilnehmer ruhig und aufmerksam bis auf kleine Ausnahmen. Die Rede des Direktors hat mir gefallen, er hat alles gelassen und ausführlich erklärt.

Dan Câmpean, X.B (RO)